Delegierte schicken Andrea Schröder-Ehlers und Philipp Meyn in den Landtagswahlkampf

Ringen nicht um den Blumenstrauß, sondern um Wählerstimmen: Die frisch gekürten SPD-Landtagskandidaten Andrea Schröder-Ehlers und Philipp Meyn im Bürger- und Kulturhaus Dahlenburg. Foto: SPDDahlenburg, 12.02.2022 - Die SPD hat sich entschieden: Mit Andrea Schröder-Ehlers und Philipp Meyn wollen die hiesigen Sozialdemokraten in Wahlkampf für die Landtagswahl am 9. Oktober ziehen. Während Schröder-Ehlers ohne Gegenkandidat im Wahlkreis 49 "Lüneburg" antrat, musste sich Philipp Meyn als Bewerber für den Wahlkreis 48 "Lüneburg-Land" einem Mit-Herausforderer stellen. 

Mit souveränen 96 Prozent konnte Andrea Schröder-Ehlers die Delegierten für sich gewinnen, die heute im Dahlenburger Bürger- und Kulturhaus zusammengekommen waren. Um 10.30 Uhr trafen sich die 25 Wahlmänner- und frauen aus den Ortsvereinen Lüneburg, Adendorf und Ostheide und nominierten die bisherige Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mit 96 Prozent zu ihrer Kandidatin im neu geschaffenen Wahlkreis "Lüneburg".

"Ich danke Euch für euer Votum und das große Vertrauen. Diese Wahl ist durch den neuen Zuschnitt mal wieder eine Herausforderung, ich bin aber zuversichtlich, dass wir auch diesmal Erfolg haben werden“, sagte Schröder-Ehlers nach ihrer Nominierung. Sie kämpft nun darum, zum dritten Mal als Direktkandidatin der SPD in den Landtag in Hannover einziehen zu können.

In ihrer Wahlrede setzte Andrea Schröder-Ehlers ihre Eckpunkte auf die soziale Wohnungspolitik in Lüneburg und in den Nachbargemeinden, bei der Klimaschutzpolitik plädierte sie dafür, neben der ökologischen Frage auch die soziale gleichwertig zu berücksichtigen. Auch eine besondere Botschaft hatte sie im Gepäck: "Es geht nicht an, dass Corona-Gegner aus der bürgerlichen Mitte gemeinsame Sache mit den Rechtsextremisten machen."

◼︎ Meyn setzt sich im ersten Wahlgang durch 

Nach der Abstimmung über Schröder-Ehlers kamen die 30 Delegierten aus den Ortsvereinen Amelinghausen, Bardowick, Gellersen, Ilmenau und Scharnebeck für die Nominierung ihres Direktkandidaten für den Wahlkreis "Lüneburg-Land" an die Reihe. Zur Wahl standen der Lüneburger Philipp Meyn sowie Maik Peyko aus Neetze. Gleich im ersten Wahlgang konnte sich Meyn mit 73 Prozent durchsetzen. Der 39-Jährige, der bereits seit vielen Jahren Mitglied im Lüneburger Stadtrat ist, tritt damit zum ersten Mal auf Landesebene an.

"Vielen Dank für Eure Stimme. Es ist mir eine große Ehre, mit Euch in den Wahlkampf gehen zu dürfen und Euch dann im Landtag zu vertreten", äußerte sich der siegesgewisse Philipp Meyn. Als Ziel nannte er, die Menschen im Wahlkreis gemeinsam für Klimaschutz und Bildungsgerechtigkeit mitzunehmen.

◼︎ Wahl für dritten Wahlkreis erst Ende März

Für den Wahlkreis 47 "Elbe", der den Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie die Stadt Bleckede, die Gemeinde Amt Neuhaus und die Samtgemeinde Dahlenburg im Landkreis Lüneburg umfasst, will für die SPD erneut Barbara Beenen antreten, die als Nachrückerin bereits jetzt einen Sitz im Landtag inne hat. Die Nominierung soll voraussichtlich am 25. März stattfinden.