Früherer Dahlenburger Kommunalpolitiker für langjährige Tätigkeit ausgezeichnet

Lüneburg, 12.03.2014 - "Wer etwas verändern will, braucht Ideen und den Mut, sie umzusetzen“, betonte Landrat Manfred Nahrstedt in der Feierstunde am 7. März vor den rund 20 Gästen im Sitzungssaal der Kreisverwaltung, "und Uwe Schulze hat sich entschieden, etwas zu verändern - in Dahlenburg und im gesamten Landkreis Lüneburg.“ Für sein kommunalpolitisches Engagement verleiht ihm Bundespräsident Joachim Gauck auf Vorschlag des Ministerpräsidenten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Landrat Nahrstedt händigte Uwe Schulze die Verdienstmedaille am Freitag aus und betonte die hohe gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlichen Engagements. "Wer sich ehrenamtlich einsetzt, zeigt Gemeinschaftssinn, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft", sagte er. "Unsere Gesellschaft braucht solche Menschen, die als Vorbilder dienen.“

Uwe Schulze war unter anderem Mitglied im Kreistag von 1996 bis 2010 und von 2001 bis 2006 Vorsitzender des Kreistages. Vor allem in Dahlenburg hat er sich kommunalpolitisch engagiert. Von 1986 bis 2006 war Schulze Mitglied im Fleckenrat Dahlenburg und von 1986 bis 2010 Mitglied im Rat der Samtgemeinde Dahlenburg. In dieser Zeit hat er sich unter anderem für eine Ortsumgehung stark gemacht. "Davon profitieren die Dahlenburger noch heute“, so Nahrstedt. "Durch die Ortsumgehung haben sie ein großes Stück Lebensqualität und Sicherheit im Alltag gewonnen. Und das verdanken sie sicher auch Uwe Schulze.“ 

Neben weiteren Mitgliedschaften und Engagements hat der Dahlenburger zudem den Aufbau des Gymnasiums Bleckede begleitet und mitgestaltet. 2014 wird dort der erste Abiturjahrgang die Schule verlassen. Bereits 2010 wurde Uwe Schulze in das Ehrenbuch des Landkreises Lüneburg eingetragen. Landrat Nahrstedt  überreichte ihm damals die Ehrenurkunde und steckte ihm die goldene Ehrennadel an - die höchste Auszeichnung im Landkreis Lüneburg. 

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland gehört zu den höchsten Auszeichnungen. Er wurde 1951 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet und wird an Frauen und Männer vergeben, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Landrat Nahrstedt stellte fest: "Mit Uwe Schulze erhält ein Mann diese Auszeichnung, auf den das alles ohne Zweifel zutrifft.“