Leiterin des Fachbereichs Soziales und Bildung wird neue Bildungsdezernentin in Lüneburg

Lüneburg, 26.03.2015 - Die neue Bildungsdezernentin der Hansestadt Lüneburg heißt Pia Steinrücke. Die 42-Jährige ist vielen in der Stadt bereits gut bekannt, sie leitet seit Mai 2014 den Fachbereich Soziales und Bildung in der städtischen Verwaltung. Zum 1. Mai 2015 übernimmt sie für die Amtszeit von acht Jahren das Bildungsdezernat und komplettiert damit die Führungsriege um Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Lüneburger Rathaus. Dem Vorschlag des Oberbürgermeisters schloss sich der Rat in seiner heutigen Sitzung mit deutlicher Mehrheit an.

Das Ergebnis der Abstimmung, die auf Antrag von Ratsherr Michèl Pauly (Linke) geheim stattfand: 33 Stimmen für Steinrücke, 5 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung. 

Die wichtigsten beruflichen Stationen der neuen Dezernentin auf einen Blick: Nach dem Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule Düsseldorf hat Steinrücke zunächst Erfahrungen im Allgemeinen Sozialdienst der nordrhein-westfälischen Stadt Bocholt gesammelt. 2009 stieg sie dort zunächst zur Leiterin eines Sozialraumteams auf. Seit 2010 leitete sie bis zu ihrem Wechsel nach Lüneburg den Geschäftsbereich Soziale Dienste, Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport der Stadt Bocholt.

Parallel dazu hat Pia Steinrücke ein Masterstudium Sozialmanagement an der Fachhochschule in Münster aufgesattelt, Schwerpunkt Qualitäts- und Organisationsentwicklung. Hinzu kamen erfolgreiche Weiterbildungen in systemischer Familienberatung sowie für die Aufgaben Kindesschutz / Vermeidung von Kindeswohlgefährdung. In Lüneburg trägt sie seit etwa einem Jahr Verantwortung für rund 500 Mitarbeiter in einem Aufgabengebiet, das von Kinderbetreuung über Schulverwaltung, Soziale Dienste und Hilfen für alle Generationen bis zum Thema Flüchtlinge reicht.

"Frau Steinrücke kennt sowohl die Praxis als auch die Abläufe in der Kommunalverwaltung. Sie hat sich in die Aufgaben in Lüneburg, die nicht zuletzt durch die Flüchtlingssituation immens sind, gut eingearbeitet, sie hat großen Rückhalt in ihrem Team, kann ihre Ziele klar benennen und verfolgt diese mit Kompetenz und kommunikativem Geschick", sagte Mädge nach der Wahl.