Lüneburg, 30.09.2026 - Insgesamt 283 Verstöße wegen zu schnellen Fahrens ahndeten Beamte der Polizeiinspektion Lüneburg bei ihrer gestrigen Schwerpunkt-Kontrolle in den drei Landkreisen Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg. Mehr als 60 Beamte waren dabei im Einsatz, darunter auch Teile der Bereitschaftspolizei. Die meisten Raser wurden im Landkreis Lüneburg erwischt.
Im Landkreis Lüneburg wurden 103 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 88 Ordnungswidrigkeiten festgestellt wurden, davon 78 wegen überhöhter Geschwindigkeit, darunter zwei Fälle mit der Androhung eines Fahrverbotes. Der Tagesschnellste wurde mit 159 km/h bei erlaubten 100 km/h auf der B4 gemessen. Im Bereich der Geschwindigkeitskontrollen wurden zudem 123 Verstöße von mehr als 2.400 gemessenen Fahrzeugen festgestellt, wobei der Spitzenreiter mit Tempo 141 unterwegs war, wo nur 100 km/h erlaubt sind.
Im Landkreis Uelzen wurden 39 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter 37 wegen überhöhter Geschwindigkeit (ein Fall mit der Androhung eines Fahrverbotes). Die höchsten Messwerte lagen bei 71 km/h in einer 30er-Zone in der Nordallee sowie bei 155 km/h bei erlaubten 100 km/h auf der B4.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden 45 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Der Spitzenreiter wurde mit 120 km/h bei erlaubten
80 km/h gemessen.
Neben den Geschwindigkeitsverstößen wurden zudem zwei Verstöße gegen die Gurtpflicht, sieben technische Mängel, zweimal unnötiger Lärm sowie zweimal die Benutzung einer Blitzer-Warn-App festgestellt.

