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Wenn's mal richtig heiß wird

Auch am Lüneburger Bahnhof gibt's jetzt einen Trinkwasserspender

Immer für ein Foto dankbar: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Mitte) mit Lüneburgs Klimaanpassungsmanagerin Amelie Grunenberg und Rüdiger Bösche, Netzgebietsleiter Nord bei Avacon Wasser, am neuen Trinkwasserspender auf dem Bahnhofsvorplatz. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 12.06.2026 - Während in Lüneburg viele in diesen Tagen ein Ende der anhaltenden Regenfälle ersehnen und auf mehr sommerliche Temperaturen hoffen, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Trinkwassernetzbetreiber Avacon Wasser gestern am Bahnhof einen Trinkwasserspender installiert. Anlass war der bundesweite Hitzeaktionstag. Mit dem neuen Standort ist das Netz der öffentlichen Trinkwasserspender in Lüneburg auf nun neun Anlagen gewachsen.

Laut Stadtverwaltung ist die Temperatur im Landkreis Lüneburg durch den Klimawandel in den letzten siebzig Jahren durchschnittlich um 1,7 Grad angestiegen. Die Zahl der Hitzetage habe sich in dieser Zeit vervierfacht. "Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland", teilte das Rathaus mit.

Grund genug also, um aus Sicht der Verwaltung zu handeln. Und so wurden die öffentlichen Trinkwasserspender in Lüneburg als eine von mehreren "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" installiert. Welche dieser weiteren Maßnahmen die Stadt getroffen hat, wurde allerdings nicht gesagt. Auch ist nicht bekannt, dass die Stadt etwa umfangreich Bäume in der Stadt anpflanzen ließ, um den öffentlichen Raum, insbesondere die viel besuchten öffentlichen Plätze wie den Sande, durch natürliche Beschattung zu kühlen und Aufenthalte dort bei starker Sonnenintensität erträglicher zu machen. 

Immerhin: Wen es künftig dürstet, der kann sich an den bereits aufgestellten Spendern unter anderem Am Sande, in der Großen Bäckerstraße, am Rathaus, im Kurpark sowie in Kaltenmoor bedienen – kostenlos.

 

 

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