Vor zehn Jahren fusionierten die Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade 

Das markante Gebäude der Handwerkskammer in Lüneburg prägt auch den Namen des Platzes. Foto: LGheuteLüneburg, 28.01.2019 - Vorhandene Ressourcen effizienter und synergetischer nutzen – das stand für die Fusion der Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade vor einem Jahrzehnt im Mittelpunkt. Jetzt feiert die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Jubiläum. Inzwischen ist die Handwerkskammer mit dem größten Kammerbezirk Deutschlands immer mehr zusammengewachsen, erreicht wurde es vor allem durch strukturelle Anpassungen.

Die Bilanz der Kammer: Im Bildungsbereich wurden die Ressourcen konzentriert und neue Bereiche wie Mobilitätsberatung oder Integrationsförderung angegliedert. Die zentralen und hoheitlichen Dienste wurden intern neu organisiert und stärker voneinander abgegrenzt. Die Betriebsberatung, die persönliche Präsenz vor Ort bedingt, wurde den Anforderungen des gewachsenen Kammerbezirks neu aufgestellt. 

Durch den Zusammenschluss erhöhte sich aber nicht nur die Bedeutung der Handwerkskammer als Organisation, sondern auch die ihrer wichtigsten Vertreter: der ehrenamtlichen Mitarbeiter in Präsidium, Vorstand, Vollversammlung und den Ausschüssen. Kammerpräsident Detlef Bade erinnert sich: "Als Vizepräsident habe ich die Fusion der beiden Kammern damals begleitet." Zehn Jahre danach sei er als Präsident stolz auf die gut zusammengewachsene Organisation. "Wir vertreten zukunftsorientiert und modern das Handwerk vom Harz bis ans Meer", betont der Schornsteinfegermeister.

Große Fördersummen von Land, Bund und der EU machten es möglich, in den vergangenen Jahren in hohem Maß in die Bildungszentren zu investieren, insgesamt 78 Millionen Euro. "Diese Investitionen kommen unmittelbar dem Handwerk zugute", sagt Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ist mit modernen Technologiezentren in Braunschweig, Lüneburg, Stade und Königslutter vertreten.

 

 

 

Kommentare  

# Bernd Bundt 2019-01-29 00:36
Hiermit ziehe ich meine Bilanz mit der HDWK. Es fing im Jahr 1995 an. Ich machte mich damals als Friseurmeister selbständig. Ich führe den Betrieb nach wie vor und es macht mir viel Freude. Damals brauchte ich das Existenzgründer Darlehen. Ich bekam es durch mein Konzept von meiner Bank. Das gleiche legte ich dem Unternehmensber ater der HDWK , Herrn Prieß vor. Er sagte das Gegenteil. Solch ein Mitarbeiter ist in der HDWK beschäftigt und wird durch die unerträglichen Zwangsbeiträge die ich entrichten muß, bezahlt. Dann habe ich im September 2017 erstmals eine Praktikantin in meinem Salon beschäftigt und im Juni 2018 die Schwester zum Zukunftstag. Beide kommen aus Afghanistan und waren zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre in Deutschland. Da Interesse zur Ausbildung in meinem Betrieb bestand, fragte ich die Handwerkskammer ob es da Förderung gibt. Mein Betrieb wirft die Ausbildungsverg ütung nicht ab. Die HDWK sendete mir eine Mail. Inhalt: Ablehnung
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