Stadt ehrt Ehrenamtliche mit Feierstunde im Lüneburger Glockenhaus

Lüneburg, 02.01.2015 - "Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer in der Hansestadt Lüneburg leisten Tag für Tag etwas Großartiges. Egal, ob Sie als Leih-Oma ehrenamtlich Kinder betreuen, ob Sie Nacht für Nacht zu Einsätzen der Feuerwehr ausrücken oder ob Sie zum Beispiel kleine Fußballer trainieren, Sie verschenken Ihre freie Zeit - oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.“ Mit diesen Worten dankte Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle zum Ausklang des vergangenen Jahres mehr als 60 Menschen stellvertretend für die vielen Tausend, die in Lüneburg ehrenamtlich tätig sind. Auch die beiden Bürgermeister Regina Baumgarten und Andreas Meihsies waren zu der Feierstunde ins Glockenhaus gekommen.

Die Hansestadt Lüneburg bittet seit vielen Jahren Vereine, Verbände, Kirchengemeinden und viele weitere Institutionen, die mit ihren Aktivitäten das städtische Leben bereichern, um Vorschläge aus ihren Reihen. Mehr als 60 Ehrenamtliche im Alter von 15 bis 88 Jahren hatte die Hansestadt Lüneburg in diesem Jahr eingeladen, um ihnen als kleine Anerkennung einen schönen Abend zu bereiten und eine Urkunde zu überreichen, der Shanty-Chor Lüneburg sang dazu. Eine besondere Auszeichnung erhielten Junko Ahrend und Karl-Eckhard Gieseking: Im Namen des Oberbürgermeisters erhielten sie die Lüneburg-Medaille - nach der Ehrenbürgerschaft und dem Ehrenring die dritthöchste Auszeichnung der Hansestadt Lüneburg.

"Junko Ahrend ist Gründungsmitglied in der Deutsch-Japanischen Gesellschaft. Sie hat über 25 Jahre als Vorstandsmitglied ehrenamtliche Aufgaben im Verein wahrgenommen und hat als unschätzbares Mitglied stark zur Freundschaft zwischen der Partnerstadt Naruto in Japan und Lüneburg beigetragen hat. Als Übersetzerin ist sie außerdem sozusagen die sprachliche Brücke zwischen den beiden Nationen", heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

Und für Karl-Eckhard Gieseking heißt es: Er "ist ein Urgestein Lüneburgs und ein Mensch, der in vielerlei Hinsicht am Geschehen in der Hansestadt Lüneburg interessiert und engagiert ist, ungeachtet gesundheitlicher Schicksalsschläge. Zu nennen ist hier zum Beispiel Karl-Eckhard Giesekings Engagement im Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (seit 1974) und im Shanty-Chor (Mitglied seit 1979) sowie nicht zuletzt seine leidenschaftliche Tätigkeit als ehrenamtlicher Fotograf".

Ebenfalls eine Lüneburg-Medaille erhielt - in Abwesenheit - Hedwig von Sichart. Hedwig von Sichart ist von Beginn an Mitglied der Literarischen Gesellschaft Lüneburg, gehörte auch zeitweilig dem Beirat an. Sehr mehr als 20 Jahren gestaltet sie in der Vorweihnachtszeit eine eigene Veranstaltung, hilft auch bei vielen Literaturveranstaltungen. Darüber hinaus ist sie ehrenanmtlich in St. Michaelis, bei Klosterführungen in Lüne sowie bei großen Oratorien in St. Johannis aktiv.

Jeweils eine Urkunde ging an die folgenden Ehrenamtlichen:
Margarida Albers, Jan Malte Baumann, Jürgen Behne, Frauke Biermann, Elsa Birkholz, Berta Bokut, Nikolaj Bothmer, Dr. Ute Burmester, Hans-Peter Christiani, Charline Cordner, Konstanze Dahlkötter, Claudia Daniels, Birte Dreyer, Brigitte Fachet, Otto Frahm, Brigitte Freienberg, Wolfgang Fuhrhop, Johanna Gerhard, Fatemeh „Fee“ Godemann, Elke Hammans, Helga Harms, Jara Hasis, Uwe Horn, Sylvia Jahnke, Godeke Klinge, Nina Kluge, Martin Knoop, Traute Knupper, Christian Koritz, Mechthild Kreye-Henne, Rosemarie Krüger, Ursula Kuhlmann, Katrin Langer, Eva Maria Lembke, Tiana Lühmann, Eckhard Menzel, Manfred Möller, Peter Mohr, Erika Müller, Konrad Müller Inga Quitt, Gabriele Reimus, Dr. Eric Richter, Rosemarie Rönndahl, Lieselotte Rokohl, Elisabeth Roschen, Dr. Dieter Rüdebusch, Ursula Saucke, Gerd Schalow, Bodo Schlüschen, Gerd und Ulrike Schmidt, Nadja Schmidt, Meike und Monika Schröder, Jörg Schwieger, Mechthild Schwinning, Gundula Severin-Schaffert, Patricia Sonntag, Karin Täger, Maria Elena Tews, Melanie Töwe, Christel Wenk und Kai-Oliver Wolff.

 

Kommentare  

# Claudia Schaffert 2016-10-31 20:22
Ich freue mich über soviel ehrenamtliches Engagement. Das ist in der heutigen Zeit leider nicht mehr so selbstverständl ich. Ganz liebe Grüsse in den Norden!Vielleic ht hört man man voneinander! Wäre schön!
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