Mehrere Feuerwehren konnten größeren Schaden verhindern

Der starke Wind fachte das Feuer immer wieder an. Foto: FF Reinstorf Wennekath, 05.08.2022 - Wieder ein Flächenbrand in der Samtgemeinde Ostheide. Gestern am späten Nachmittag war ein Stoppelacker in Brand geraten, der an eine Wald abgrenzte. Durch den Wind wurde das Feuer in den Wald hineingezogen. Etwa anderthalb Hektar Waldfläche waren davon betroffen.

"Nur einzelne Bäume sind komplett den Flammen zum Opfer gefallen, dies konnte durch die Einsatzkräfte verhindert werden", erklärt Claas Steinhauer, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Ostheide.

Alarmiert wurden die Ortswehren Radenbeck, Thomasburg, Süttorf, Neetze, Reinstorf, Holzen und Barendorf. Vor Ort wurden drei Einsatzabschnitte gebildet und das Feuer jeweils von den Flanken und mit dem Wind angegriffen. Gespeist wurden die Löscharbeiten durch zwei Beregnungsbrunnen zweier landwirtschaftlicher Betriebe. Einsatzleiter Christoph Brohm dazu: "Die zwei Beregnungsbrunnen haben uns viel gebracht. Anderenfalls hätten wir deutlich mehr Manpower mit wasserführenden Fahrzeugen vor Ort gebraucht. Der Wind hat es uns dennoch nicht leicht gemacht."

Insgesamt dauerte der Einsatz bei hohen Temperaturen mit Nachlöscharbeiten etwa drei Stunden. Mittels Wärmebildkamera wurden letzte Glutnester gefunden und mittels Löschrucksack und Schaufel gelöscht. Auch der Flugdienst unterstützte den Einsatz von oben. "Zum Glück brauste der Wind erst gegen Ende deutlich auf, bevor wenige Tropfen Regen fielen", so Steinhauer.

Die Brandwache wurde durch die Ortswehren Barendorf, Thomasburg und Neetze gestellt. Bis 22:30 Uhr wurden so noch mehr als 50 Glutnester abgelöscht.