Feuerwehren setzten Drohnen zur Personensuche ein
Barum, 29.11.2025 - Ein Verkehrsunfall im Ortskern von Barum hat die Feuerwehren aus Barum, Horburg, Bardowick und Bütlingen in der vergangenen Nacht über mehrere Stunden gefordert, wo der Verunfallte erst nach längerer Suche aufgefunden wurde. Insgesamt 57 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Nachfolgend ein Bericht von Sven Lehmann vom Presseteam der Samtgemeindefeuerwehr Bardowick.
Um kurz vor 2 Uhr wurde zunächst die Feuerwehr Barum sowie Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt alarmiert. An der Ecke "Alte Dorfstraße / Am See" war ein BMW von der Straße abgekommen und in eine Garage gekracht. Durch den Aufprall löste das E-Call System des Fahrzeugs aus und der Notruf wurde in Gang gesetzt. Als die ersten Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, fehlte vom Fahrer jede Spur, Anwohner berichteten, dass auch sie keine Fahrzeuginsassen gesehen haben.
Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug und Gebäude mussten die Einsatzkräfte davon ausgehen, dass der Fahrzeuginsasse unter Umständen verletzt worden sein könnte. Die Einsatzleitung ließ daraufhin nach Absprache mit der Polizei die Feuerwehr Horburg sowie die Drohnengruppe der Feuerwehr Bardowick nachalarmieren, mehrere Suchtrupps suchten fußläufig die Umgebung ab. Weiter wurden am Einsatzleitwagen Bardowick mittels PC-Monitor mehrere Suchkataster festgelegt und diese mit der Drohne abgeflogen. Nach Hinweisen der Polizei, dass die gesuchte Person einen Bezug zur Samtgemeinde Elbmarsch haben könnte, wurde der Suchradius ausgeweitet und die Feuerwehr Bütlingen ebenfalls mit einer Drohne nachgefordert. Der Suchradius erstreckte sich mittlerweile über Barum, Horburg bis Bütlingen und Oldershausen.
Gegen 4.30 Uhr kam dann die Meldung der Polizei, dass die gesuchte Person bei einem Bekannten in Oldershausen ausfindig gemacht werden konnte. Der Einsatz konnte daraufhin gegen 5 Uhr beendet werden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.


