23-Jähriger in Geesthachter Wehr geraten – Suche ergebnislos abgebrochen

Marschacht, 13.07.2020 - Eine großangelegte Such- und Rettungsaktion nach einem vermissten Kajak-Fahrer blieb am gestrigen Sonntag ohne Erfolg. Autofahrer hatten laut Polizeibericht um die Mittagszeit einen Kajak-Fahrer auf der Elbe gesehen, der stromabwärts in Richtung des Wehrs bei Geestacht fuhr. Offenbar war das Kajak in die starke Strömung des Wehrs geraten und der Paddler konnte sich und sein Boot daraus nicht mehr befreien. Nachdem der Kajakfahrer in dem Wehr verschwunden war und auf der anderen Seite nicht auftauchte, wählten die Zeugen den Notruf.

Polizei, DLRG und Feuerwehr suchten über mehrere Stunden nach dem jungen Mann. Auch ein Hubschrauber war an der Suche beteiligt, jedoch wurden lediglich das Kajak und persönliche Gegenstände gefunden.

Mittlerweile steht fest, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei dem vermissten Mann um einen 23-Jährigen aus der Nähe von Dresden handelt. Der junge Mann war am 4. Juli mit seinem Kajak von Pirna mit dem Ziel Hamburg aufgebrochen. Die Suche wurde gegen 15.20 Uhr erfolglos abgebrochen. Taucher konnten aufgrund der starken Strömung in dem Bereich auch bei ausgeschaltetem Wehr nicht tauchen. Die Rettungskräfte waren mit insgesamt 15 Booten im Einsatz.