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Heftige Turbulenzen im Dahlenburger DSK

Vorstand erklärt geschlossen seinen Rücktritt

Dahlenburg, 17.12.2025 - Der Dahlenburger Sportverein DSK ist in schweres Fahrwasser geraten. Wie der Verein in einer Mitteilung erklärt, ist der gesamte Vorstand zurückgetreten. Genaue Gründe für diesen Schritt werden nicht genannt. Insider vermuten interne Verwerfungen des Vereins mit der vereinseigenen Badminton-Sportgruppe, die jüngst durch politische Aktivitäten aufgefallen ist.

Was genau den Vorstand zu seinem Rücktritt veranlasst hat, lässt der Verein offen: "Die Gründe hierfür sind vielfältig", heißt es in der Mitteilung, mit der der DSK am Wochenende seine Mitglieder überraschte. In der Erklärung, die LGheute vorliegt, heißt es, einigen der Vorstandsmitglieder "fehle inzwischen die Kraft, die umfangreichen Aufgaben weiterhin zu tragen". 

Allerdings sind es wohl weniger die angeblich "umfangreichen Aufgaben", denen sich der Vorstand nicht mehr gewachsen fühlt, als vielmehr politische Aktivitäten von Mitgliedern des Vereins, die dem DSK zu schaffen machen. So sieht sich der Vorstand mit Berichten konfrontiert, wonach die vereinseigene Badminton-Gruppe einige ihrer Mitglieder massiv unter Druck gesetzt haben soll, weil diese sich nicht dem Diktum ihrer Gruppenleiter unterwerfen wollten, eine AfD-Veranstaltung in Dahlenburg zu boykottieren (LGheute berichtete).

Auf Nachfrage von LGheute war der DSK-Vorstand nicht bereit, sich zu seinem Rücktritt weiter zu erklären. "Wir geben hierzu keine Stellungnahme ab", sagte Vorstandsmitglied Vanessa Schubert.

Das Thema hat inzwischen aber auch andere Ebenen innerhalb des Vereins erfasst. So soll inzwischen auch eine Übungsleiterin fürs Kinderturnen ihr Amt niedergelegt haben.

Ob der Verein sich gegen politische Einflussnahmen einzelner interner Gruppen weiter zur Wehr setzen kann, schient indes fraglich. So soll es bereits Bestrebungen geben, die bestehende Satzung des Vereins zu politischer Neutralität zu ändern.  

 

 

 

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