Kreistag stimmt mehrheitlich für die Fertigstellung der Arena

Nun also soll sie doch kommen, die Veranstaltungshalle Arena Lüneburger Land. Hier eine frühere Darstellung des künftigen Gebäudes. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 03.09.2019 - Die mit Spannung erwartete Entscheidung über die Zukunft der Arena Lüneburger Land ist gefallen. Wie die Kreisverwaltung gestern mitteilte, beschloss der Kreistag am Freitag, 30. August, mit 34 von 54 Stimmen, die Sport- und Veranstaltungshalle an der Lüner Rennbahn weiterzubauen. Nun sei es wichtig, das Großbauprojekt genau nach Plan umzusetzen, betonte die Reese Management GmbH als Projektsteuerer während der Sondersitzung. Dann könne ein Gesamtbudget von 23 Millionen Euro eingehalten und der Bau bereits im Oktober fortgesetzt werden. Voraussichtliche Fertigstellung sei Anfang 2021.

Vor der Abstimmung hatte die Kreisverwaltung den Abgeordneten weitere Zahlen vorgelegt, darunter die geschätzten jährlichen Nettobetriebskosten, die Kosten für den Bauunterhalt sowie die jährlichen Abschreibungen. "Diese Zahlen beruhen auf Angaben der Wirtschaftsprüfer und der Gebäudewirtschaft des Landkreises Lüneburg", erklärte Kreisrätin Sigrid Vossers. "Insgesamt ergeben sich daraus Folgekosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro."

Noch am Vortag hatte die Fraktion der Grünen im Lüneburger Stadtrat versucht, einen Dringlichkeitsantrag einzubringen. Damit sollte die Vereinbarung zwischen Stadt und Kreis über die Kostenbeteiligung der Stadt an dem Arena-Projekt aufgekündigt werden. Als Grund nannte Grünen-Fraktionschef Ulrich Blanck die nach der getroffenen Vereinbarung deutlich gestiegenen Kosten, die damit eine andere Entscheidungsgrundlage darstellten. Der Annahme des Dringlichkeitsantrags wurde mehrheitlich nicht zugestimmt.