Gedenkort für die Verstorbenen am Rathaus eingerichtet

Zum Gedenken an die Verstorbenen in der Corona-Pandemie legten Oberbürgermeister Ulrich Mädge (von links), Ratsvorsitzende Christel John, Landrat Jens Böther und Kreistagsvorsitzende Dr. Inge Voltmann-Hummes Kränze am Niedergericht ab. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.04.2021 - Vor dem Niedergericht am Lüneburger Rathaus (Ecke Am Ochsenmarkt) hat die Hansestadt am heutigen Sonntag einen Gedenkort eingerichtet. Dort haben alle Lüneburger die Möglichkeit, im Stillen zu gedenken, Blumen oder auch Bilder und andere Andenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie abzulegen. Lüneburg beteiligt sich damit an dem allgemeinen Gedenken, zu dem Bundespräsident Steinmeier für heute aufgerufen hatte. 

Wie berichtet, wurde die Gedenkfeier vor dem Lüneburger Rathaus liturgisch von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen gestaltet. Sie fand coronabedingt ohne großes Publikum und örtliche Ankündigung statt. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Ratsvorsitzende Christel John sowie Landrat Jens Böther und Kreistagsvorsitzende Dr. Inge Voltmann-Hummes haben Kränze abgelegt.

Der Gedenkort wird für die Dauer von zwei Wochen eingerichtet. Die Hansestadt bittet darum, von Kerzen zum Gedenken abzusehen, um keine Brandgefahr zu provozieren.