Landkreis, 16.05.2011 - Mit dem Beginn der Blütezeit bevölkern auch Insekten wieder Gärten und Natur im Landkreis Lüneburg. Nicht überall sind die sozialen Hautflügler willkommen: bei vielen Menschen lösen besonders Hornissen und Wespen Angstgefühle aus. Vor einzelnen Tieren braucht aber

niemand Angst zu haben. „Hornissen können zwar auch stechen, aber nur zur Nest- und Selbstverteidigung. Ihr Stich ist nicht gefährlicher als der von anderen Insekten“, beruhigt Manfred Gaulien vom Fachdienst Umwelt.

Ratschläge und Informationen zu den schwarz-gelb gestreiften Insekten erhalten betroffene Bürgerinnen und Bürger wieder bei der Hornissen-Hotline des Landkreises Lüneburg: „Unter der Telefonnummer 04131 26-1600 können wir erste Tipps zum Umgang mit Hornissen geben“, sagt Manfred Gaulien, „bei größeren Problemen vermitteln wir den Kontakt zu einem unserer ehrenamtlichen Hornissenbeauftragten.“

Die Insektenexperten suchen bei Bedarf das Nest auf und entscheiden vor Ort über notwendige Maßnahmen. Denn Hornissen stehen unter Naturschutz: Die Tiere und ihre Nester dürfen ohne Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde nicht gestört, beschädigt oder vernichtet werden.

„Wenn man selbst Hand an das Nest anlegt und die Tiere sich hierdurch massiv bedroht fühlen, kann das lebensgefährlich sein“, sagt Stefan Bartscht, Leiter des Fachdienstes Umwelt beim Landkreis Lüneburg. Wer ein Nest umsiedeln oder sogar das Bienenvolk töten lassen muss, benötigt eine Genehmigung, Kosten: 70 Euro.

Bürgerinnen und Bürger erreichen die Hornissen-Hotline des Landkreises Lüneburg montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 04131 26-1600. Dort erhält man auch Ratschläge bei Wespenproblemen.