Mehr als 80 Wildschweine bei Jagd im Radbrucher Revier erlegt

Wildschweine vermehren sich in den letzten Jahren besonders stark und werden in Wald und Flur zur Plage. Foto: LandesforstenSellhorn/Radbruch, 23.01.2020 - Sie entwickeln sich zunehmend zur Plage und gefährden Dorfbewohner und Autofahrer: Wildschweine. Nun rückten ihnen Jäger bei einer Jagd der Niedersächsischen Landesforsten zu Leibe. 82 Wildschweine und 39 Rehe wurden bei der Bewegungsjagd im Radbrucher Revier am vergangenen Sonnabend erlegt. "Neben der Verwendung als hochwertiges und gesundes Lebensmittel und den waldbaulichen Erfordernissen der Jagd versuchen wir durch die Reduktion des Wildbestandes auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wild zu senken", benennt Forstamtsleiter Peter Wendt vom Forstamt Sellhorn die Ziele solcher Jagden.

"Durch gut organisierte Bewegungsjagden und den Einsatz der Jagdhunde und Treiber ist eine effiziente Schwarzwildbejagung im Radbruch erfolgreich durchzuführen“, betont der Forstamtsleiter. Die Reduzierung der hohen Wildschweinbestände sei insbesondere zur Verminderung der Seuchengefahr durch die Afrikanische Schweinepest und zur Vermeidung von Schäden in der Landwirtschaft erforderlich.

Das Wildbret soll über den örtlichen Wildhandel vermarktet werden.