Landkreis ergänzt Anlaufstellen für Impfwillige

Einer der Standorte der mobilen Impfstationen ist am Marienplatz in Lüneburg. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 12.11.2021 - Mit zunehmenden Infektionszahlen weitet der Landkreis Lüneburg sein Impfangebot in Lüneburg aus. So wurde am Kreideberg eine zusätzliche Anlaufstelle organisiert. Ab sofort können Impfwillige donnerstags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr in das Stadtteil- und Gemeindehaus Kredo an der Neuhauser Straße kommen. Auch das montägliche Angebot aus dem Gesundheitsamt Am Graalwall wird auf den nur wenige Meter entfernten Marienplatz verlagert. 

"Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, findet nahezu täglich ein entsprechendes Angebot", teilte die Kreisverwaltung heute mit. In Lüneburg stehen Mobile Impfteams montags bis samstags an verschiedenen Plätzen bereit. 

Ergänzend dazu finden derzeit auch mit den Samtgemeinden Abstimmungen statt. Auch dort wollen die Mobilen Impfteams in Kürze öffentliche Termine anbieten, um die Impfkampagne weiter voranzubringen. Inzwischen sind die vom Landkreis beauftragten Hilfsorganisationen ASB und DRK schon seit sechs Wochen unterwegs, die Nachfrage sei sehr groß, erklärte die Kreisverwaltung.

"Am 1. Oktober 2021 sind wir mit den Teams gestartet, seitdem konnten wir etwa 4.300 Impfungen durchführen", sagt Landkreis-Mitarbeiter und Koordinator Joschka Schiller. Damit eingerechnet sind auch die vielen Termine, die bisher in Pflegeeinrichtungen stattfanden.

Bei den Impfaktionen des Landkreises stehen ausschließlich die Wirkstoffe von Johnson & Johnson und Biontech zur Verfügung, möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Zu der dritten Impfung – also der sogenannten Booster-Impfung – erläutert Joschka Schiller: "Wer zuvor für seine Zweitimpfung einen mRNA-Wirkstoff wie Biontech oder Moderna erhalten hat, muss nach aktuellem Stand unbedingt sechs Monate bis zur Auffrischung warten, vorher können wir nicht impfen. Anders verhält es sich nach einer Einmalimpfung mit Johnson & Johnson. Hier kann schon nach vier Wochen nachgeimpft werden.“

Der Landkreis weist aber auch darauf hin, dass die mobilen Impfaktionen zur Unterstützung der niedergelassenen Ärzte dienten, die Mediziner bleiben also erste Anlaufstelle für die Corona-Impfungen. Wenn die eigene Hausarztpraxis keine Corona-Impfungen anbietet, können auch andere Ärzte zur Impfung aufgesucht werden. Die Kassenärztliche Vereinigung hilft bei der Suche nach einer nahegelegenen Praxis über das Portal www.arztauskunft-niedersachsen.de/ases-kvn/.

Die Termine seiner Mobilen Impfteams veröffentlicht der Landkreis auf corona.landkreis-lueneburg.de.