Polizei vermutet den vor wenigen Tagen vermissten Kajak-Fahrer

Geesthacht, 16.07.2020 - Das vergebliche Suchen nach dem 23-jährigen Kajak-Fahrer, der vor wenigen Tagen mit einem Boot im Bereich des Wehrs vor der Staustufe gekentert und nicht wieder aufgetaucht war, hat vermutlich ein Ende. Heute Vormittag wurden zwei Angler, die von der Elbinsel zwischen der Schleuse und der Staustufe Geesthacht Fische fangen wollten, eines leblosen Körpers eines Mannes gewahr, der sich in den Angeln der beiden Lüneburger verfangen hatte.

Die Männer meldeten ihren Fund, woraufhin Feuerwehr und Polizei ausrückten und unterhalb der Staustufe einen männlichen Leichnam bargen. Laut Polizei Lüneburg handelst es sich bei dem Toten "höchstwahrscheinlich" um den 23 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Bautzen in Sachsen. Der 23-Jährige war wie berichtet am Vormittag des 12. Juli im Bereich des Wehrs vor der Staustufe gekentert und in Folge ertrunken. Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und DLRG hatten mit Unterstützung eines Hubschraubers und einer Drohne über Stunden nach dem Vermissten gesucht, jedoch nur das Kajak und persönliche Gegenstände auffinden können.

Der Leichnam wurde in die Gerichtsmedizin nach Hamburg gebracht. Die Polizei Hamburg übernimmt die weiteren Ermittlungen.