Hinweise auf Beziehungstat verdichten sich

Lüneburg, 19.01.2021 - Bei dem Tötungsdelikt bei der 19-Jährigen, die heute in den frühen Morgenstunden tot in ihrem Auto in Lüneburg aufgefunden wurde, hat die Polizei am Vormittag einen 19-jährigen Tatverdächtigen festgenommen und weitere Einzelheiten zum Tatgeschehen mitgeteilt. Auch scheinen sich die Hinweise zu verdichten, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt hat. 

Wie bereits berichtet, wurde der Leichnam der 19-Jährigen aus dem Landkreis Lüneburg heute früh in einem Auto in Lüneburg entdeckt. Wie die Polizei jetzt bekannt gab, hatte das Fahrzeug auf einem Parkplatz im Altenbrückerdamm in Lüneburg gestanden. Die Eltern der 19-Jährigen hatten sich Sorgen gemacht, nachdem ihre Tochter nach der Arbeit nicht nach Hause gekommen war. Der Vater hatte sich schließlich auf den Weg gemacht und das Auto mit seiner Tochter darin entdeckt. Wie zu erfahren war, soll er noch vergebens verucht haben, seine Tochter zu reanimieren.

Beim Zentralen Kriminaldienst Lüneburg wurde unterdessen eine Mordkommission eingerichtet, die die Ermittlungen aufnahm. Bei der Spurensuche kamen auch Kräfte der Bereitschaftspolizei und ein Spürhund zum Einsatz. Im Zuge dieser Nachsuche konnte ein Messer aufgefunden werden. Schon am heutigen Vormittag wurde nach mehreren Durchsuchungen und Befragungen ein 19-Jähriger aus Lüneburg vorläufig festgenommen, der als Tatverdächtiger gilt. Laut Polizei werde eine Beziehungstat zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Zu den Gründen für die Festnahme des 19-Jährigen wollte sich die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. Die Ermittlungen dauern an.