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Was wollen Sie besser machen, Frau Kalisch?

Mit Claudia Kalisch schließt die Serie über Lüneburgs Oberbürgermeister-Kandidaten 

Claudia Kalisch. Foto: privatLüneburg, 27.08.2026 - Fast fünf Jahre hat Claudia Kalisch als Grüne Oberbürgermeisterin der Stadt die Geschicke Lüneburgs mitbestimmt, nicht immer mit glücklicher Hand. Baustellen-Chaos, Abwanderung von Unternehmen, fehlender Wohnraum, hohe Leerstände in der Innenstadt, anhaltende Probleme mit der Trinker- und Drogenszene oder wenig nachvollziehbare Stellenneubesetzungen im Rathaus sind einige der Punkte, die ihr vorgehalten werden. Zugleich forcierte sie den Ausbau von Fahrradstraßen bei einem Haushalt, der in ihrer Amtszeit tief in die roten Zahlen gestürzt ist. Bei der Kommunalwahl am 13. September tritt Kalisch trotzdem wieder an. Wie sie die Wähler überzeugen will, hat sie LGheute verraten. 

Mit Claudia Kalisch wird eine LGheute-Serie abgeschlossen, in der bislang die sechs ernstzunehmenden Herausforderer der Oberbürgermeisterin bei der Kommunalwahl am 13. September vorgestellt wurden. "Können Sie's besser" lautete die Frage, auf die zu antworten war. Dieses Mal soll nun die Herausgeforderte zu Wort kommen. Sie stellte sich der Frage: "Was wollen Sie besser machen, Frau Kalisch?" Wie bei allen Beiträgen galt auch für sie: Die Antwort darf nicht mehr als 300 Wörter enthalten.

◼︎ Hier die Antwort von Claudia Kalisch

Liebe LGheute-Leserinnen und -Leser,

natürlich möchte ich mit meiner Arbeit Lüneburg weiter verbessern. Es gibt noch vieles, das ich gerne mit dem Rat zusammen voranbringen möchte.

Warum betone ich das?

Als Hauptverwaltungsbeamtin, also Chefin der Stadtverwaltung mit 1.700 Mitarbeitenden und weiteren rund 4.100 in unseren Gesellschaften (u. a. Klinikum, Theater, AGL), bin ich den Gesetzen und allen Bürger*innen verpflichtet. Aber keiner Partei.

Der Stadtrat als politisches Gremium kontrolliert und beauftragt die Verwaltung. Da es in Lüneburg keine politische Gruppe (vergleichbar mit einer Koalition) gibt, mussten für viele Entscheidungen wechselnde Mehrheiten gefunden werden. Dafür braucht es Kompromiss- und Verantwortungsbereitschaft, die habe ich, dafür stehe ich.

Darum gilt es jetzt, bei den großen Themen weiterzumachen:

Wohnen: Baurecht für weitere 2.500 Wohneinheiten, davon 30 % preisgebunden. Stärkung der städtischen Gesellschaft LüWoBau. Konsequente Umsetzung der Zweckentfremdungssatzung und des Wohnraumschutzgesetzes. Leerstandskataster und Fortführung der Wohnberatung.

Klimaschutz: Klimaneutralität bis 2030. Zügige Umsetzung der Wärmeplanung – Großwärmepumpe an der Kläranlage, Wärme aus Trinkwasser, Freiflächen-Photovoltaik. Weitere Schulneubauten nach dem Cradle-to-Cradle-Vorbild des Anne-Frank-Horts. Ein Klimabeirat, um die Bürger*innen laufend in der Umsetzung zu beteiligen.

Verkehr: Radentscheid. Fertigstellung des Fahrradrings – von 2,5 Kilometern sind erst 600 Meter gebaut, 1,7 Mio. Euro Fördermittel liegen bereit. Umbau von Marienplatz und Sternkreuzung. 15-Minuten-Takt nach Hamburg.

Sport: Sportentwicklungsplan, Stadionbau. Sportpark Bilmer Berg. Höhere Übungsleiterpauschale und mehr Förderung für den Sport von Menschen mit Behinderung.

Schule: Ganztag ab 2026/27 für alle vier Grundschuljahrgänge. Umsetzung des Bildungspakts mit 230 Mio. Euro für unsere Schulen bis 2040. Neuer Schulcampus Kreideberg.

Auf diesem gemeinsamen Weg wird Lüneburg eine "bessere" Stadt für alle.

Seit dem 2. August gilt gemäß § 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union eine Kennzeichnungspflicht für bestimmte KI-unterstützte Texte. Für ihren Text macht ihr Wahlkampfmanager Malte Hübner folgende Angabe: "Den Text hat Frau Kalisch selbst verfasst, ich habe mit KI eine Prüfung auf Rechtschreib- und Grammatikfehler durchgeführt."

◼︎ In der Serie bisher erschienen:

 

 

 

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