Auch Lüneburg ist in Metropolprojekt eingebunden

So sollen die acht Radschnellwege in der Metropolregion geführt werden. Eine davon geht auch nach Lüneburg. Grafik: MetropolregionLüneburg, 26.09.2017 - Mit dem Fahrrad von Lüneburg nach Hamburg? Offenbar kein Problem, wenn es Radschnellwege gibt. Dies legt zumindest ein Projekt nahe, das die Machbarkeit von acht Radschnellwegen in der Metropolregion Hamburg prüfen soll. Mindestens zwei davon führen durch den Landkreis Harburg direkt nach Hamburg: zum einen von Lüneburg über Winsen, Stelle, Seevetal und Harburg, zum andern von Stade über Buxtehude und Neu Wulmstorf bis in die Hansestadt. Eine dritte Strecke von Tostedt über Buchholz nach Hamburg wurde auch erwogen, aber zunächst noch nicht in die aktuelle Prüfung mit aufgenommen.

Im Frühjahr waren ihm Rahmen einer Studie insgesamt 33 mögliche Verbindungen untersucht worden, jetzt hat der Lenkungsausschuss der Metropolregion Hamburg ein Leitprojekt mit Fördermitteln beschlossen, um gemeinsame Umsetzungsstandards für solche "Fahrradautobahnen" zu erarbeiten und deren konkrete Machbarkeit vor Ort auszuloten.

Der genaue Verlauf der beiden jeweils rund 50 Kilometer langen Radschnellwege ist noch offen. Es bestehe aber Einigkeit darüber, möglichst gradlinige Verbindungen zu schaffen und die Trassen siedlungsnah zu führen, um möglichst alle Orte entlang der Strecken miteinander zu verbinden. Bestehende Konzeptionen wie Regionale Radverkehrskonzepte sollen dabei berücksichtigt werden. Derzeit werden die europaweiten Ausschreibungen für die einzelnen Machbarkeitsstudien vorbereitet, um geeignete Planungsbüros dafür zu finden. Mit dem Beginn der Planungen werde im kommenden Jahr gerechnet.

 

 

Kommentare  

# Ludwig Tent 2019-01-31 08:21
Warum wundert es mich nicht, dass die Lkr Harburg-Route Tostedt-Bucholz -Harburg nicht in der Priorität ist?
Liegt es vielleicht daran, dass ich in 3 Jahrzehnten WL das Verhalten der Entscheidungstr äger zu Zukunftsweisend em kennen gelernt habe?
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