Comedian Mario Barth prangert Steuerverschwendung bei Lüneburgs Veranstaltungshalle an

Screenshot "Mario Barth deck auf"14.04.2021 - Wer ob der unzähligen Berichte in hiesigen lokalen Medien beim Steuerverschwender-Thema Lüneburger Arena längst entnervt abgewunken hat, bei RTL hätte er oder sie sich am heutigen Abend noch einmal richtig in Wallung bringen lassen können. Kein geringerer als Mario Barth hat sich in seiner Sendung "Mario Barth deckt auf" des leidigen Themas der kostenexplosiven Veranstaltungshalle angenommen – wie gewohnt bissig, humorvoll, ironisch und sachkundig. 

Neue Traglastberechnungen fürs Hallendach, fehlende Fahrstühle und Türen für barrierefreien Zugang, Fehlplanung bei der Parkraumbereitstellung oder kostspielige Pirouetten beim Betreiberkonzept – nichts wurde in der Sendung, die sich regelmäßig mit der Verschwendung von Steuergeldern befasst, ausgelassen. Es war ein ebenso unterhaltsamer wie aufklärender Beitrag, der deutlich machte, dass selbst lokalpolitische Themen greifbar aufbereitet werden können. 

Zu Wort kam in der Sendung auch Jörg Kohlstedt, Behindertenbeauftragter des Landkreises Lüneburg. Er konnte sich damit brüsten, nachträglich auf zahlreiche Fehler aufmerksam und damit die Baukosten nochmals kräftig in die Höhe getrieben zu haben.

Sehr sehenswert auch in der Sendung: die Erweiterung des Bundeskanzleramts in Berlin von 25.000 auf 50.000 Quadratmeter. Kostenansatz: 600 Millionen Euro. 

Die Sendung steht von heute an noch sieben Tage kostenlos in der RTL-Mediathek zur Verfügung.

 

 

Kommentare  

# Bernd Bundt 2021-04-15 00:54
Ja, das ist ein Debakel und gut das es im TV zu sehen war. Ähnliches gibt es auch aus Reppenstedt. Schaut euch den Rathausvorplatz an... die Samtgemeinde hat ca. 12 Mio. Schulden und gibt Geld dafür aus. Nun kommen noch die Mindereinnahmen der Gewerbesteuer und Zuweisung aus der Einkommensteuer wegen Corona hinzu. Für manche Würdenträger scheint alles gut zu sein und unser Land hat keine finanziellen Probleme. Ich hoffe sehr das die Bürger diese Verhältnisse nicht mehr wählen. Bisher, so die Wahlergebnisse, möchten die Bürger/ Wähler, die die Steuern zahlen es so. Ich gehöre nicht dazu, da man nur das ausgeben kann was zur Verfügung steht. So habe ich es von meiner Familie vermittelt bekommen und halte daran fest.
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