Kultur und Bildung

Universität legt Ministerium Gutachten vor - Leuphana: Ministerium kennt die Zahlen

Lüneburg, 31.10.2013 - Die Leuphana Universität Lüneburg hat heute der Niedersächsischen Landesregierung ein Gutachten zum Finanzierungsplan für ihr neues Zentralgebäude vorgelegt. Das gab die Universität in einer Pressemitteilung bekannt. Die Leuphana reagiert damit auf eine entsprechende Forderung des Wissenschaftsministeriums, das der Universität in Anbetracht der erheblichen Kostensteigerungen beim Bau des Gebäudes eine Frist zur Vorlage des Finanzierungsplan bis Ende Oktober gesetzt hatte. In dem von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erstellten Gutachten bestätigen die Experten der Universität eine solide und auskömmliche Finanzplanung für das Zentralgebäude, heißt es in der Mitteiliung.


Niedersachsen stockt Kultus-Etat kräftig auf - Nicht besetzte Schulleitungs-Stellen weiter ein Problem

Hannover, 29.10.2013 - Für die Niedersächsische Landesregierung hat Bildung oberste Priorität. Das erklärte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt auf der Herbsttagung des Schulleiterverbandes Niedersachsen am Mittwoch vergangener Woche in Celle. Dabei kündigte die Ministerin an, den Kultus-Etat im Rahmen der "Zukunftsoffensive Bildung" von rund 5,06 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf rund 5,35 Milliarden Euro im Jahr 2017 aufzustocken. Zusätzlich plane die Landesregierung Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro in den Jahren von 2014 bis 2017 ein. Mit diesem Bildungspaket sollen der Ausbau der Ganztagsschulen forciert, Qualitätsverbesserungen in den Schulen erzielt und die frühkindliche Bildung und Betreuung gefördert werden, betonte die Ministerin.


Hannover sieht Mehrkosten bei 18,3 Millionen Euro - Universität sieht Finanzierungslücke bei 7,5 Millionen Euro

Lüneburg, 22.10.2013 - Wie teuer wird das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wirklich? Am vergangenen Freitag hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mitgeteilt, dass sich die Bruttokosten für den Bau um 18,3 Millionen Euro verteuerten. Heute äußerte sich die Leuphana dazu. Sie bestritt die gestiegenen Baukosten nicht, wohl aber, dass ein entsprechend hoher Nachfinanzierungsbedarf bestehe, wie von einigen Medien behauptet worden sei. Die Universität bekräftigte vielmehr ihre bisherige Aussage, dass lediglich 7,5 Millionen Euro für die Nachfinanzierung benötigt würden - netto. Doch selbst die von der Leuphana favorisierte Nettokosten-Betrachtung erklärt die Differenz nicht wirklich.


Risikoanalyse zu möglichen weiteren Kosten gefordert - Erneut Verzögerungen durch fehlenden Finanzierungsplan möglich

Hannover, 21.10.2013 - Der Druck auf die Leuphana Universität Lüneburg wegen der Kostensteigerungen beim Bau ihres neuen Zentralgebäudes nimmt zu. Heute hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Universität aufgefordert, Unterlagen vorzulegen, die einen Vergleich zwischen den bereits entstandenen Kosten und den vorgelegten Mehrkosten sowie noch möglicher Risiken zuließen. Auslöser ist der Niedersächsische Landesrechnungshof (LRH), der jetzt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zum neuen Zentralgebäude erwartet. "Das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sinnvoll", sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic heute in Hannover.


Hannover fordert Bericht der Universität - OB Mädge: Anteil der Hansestadt Lüneburg soll nicht steigen

Hannover/Lüneburg, 18.10.2013 - Die Kosten für den Bau ihres neuen Zentralgebäudes hat die Leuphana Universität Lüneburg jetzt mit rund 76 Millionen Euro brutto beziffert. Wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover heute mitteilt, wurde dieser Betrag dem Land mit der Nachtragsplanung am 30. September 2013 vorgelegt. Im Vergleich dazu lagen die Kosten bei der letzten Befassung des Ausschusses für Haushalt und Finanzen im Jahre 2011 noch bei knapp 58 Millionen Euro brutto. Damit beträgt die Kostensteigerung aktuell rund 18 Millionen Euro. Die Angaben sind Berechnungen der Hochschule, die jetzt von der Oberfinanzdirektion und vom Landesrechnungshof geprüft werden.


Kulturmonitoring gibt Auskunft über kulturelle Infrastruktur und Nutzerverhalten in Niedersachsen

Hannover, 07.10.2013 - Niedersachsen verfügt über keinen geringen Schatz an kulturellen Angeboten. Museen, Theater, Opern, Kinos, Konzert- und Veranstaltungshäuser sind nur ein Teil davon. Das Problem: Die Kulturangebote erreichen in der Regel nicht alle Bevölkerungsgruppen, am wenigsten die bildungsfernen Schichten. Die Landesregierung in Hannover will das ändern. Als Grundlage dafür dienen ihr Daten eines vom Land beauftragten repräsentativen Kulturmonitorings. Es gibt unter anderem Aufschluss über die kulturelle Infrastruktur, die Kulturinteressen und das Nutzerverhalten von mehr als 2.000 Befragten. Danach zeigten sich 78 Prozent der Niedersachsen grundsätzlich zufrieden mit dem Kulturangebot, Verbesserungswünsche gibt es regional bei Erreichbarkeit, Eintrittspreisen und bei Angeboten für jüngere Menschen.


Hannover, 06.10.2013 - Autoren und Übersetzer können sich bis zum 15. Januar für eines von vier unterschiedlichen Literaturstipendien bewerben, die das Land jetzt für 2014 ausgeschrieben hat. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur stellt dafür insgesamt 45.000 Euro bereit. Vergeben werden ein Jahresstipendium, bis zu drei Arbeitsstipendien, ein Übersetzer- sowie ein Autorenstipendium für Kinder- und Jugendliteratur. Die Auswahl erfolge auf fachliche Empfehlung der Niedersächsischen Literaturkommission, teilte das Ministerium mit.


Speiseraum der Dahlenburger Oberschule soll erweitert werden

Lüneburg, 19.09.2013 - Die Oberschule Dahlenburg soll einen größeren Speiseraum bekommen. Für eine entsprechende Empfehlung sprach sich der Schulausschuss des Landkreises Lüneburg einstimmig am vergangenen Dienstag aus. 165.000 Euro sollen von der Kreisschulbaukasse für die notwendigen Haushaltsmittel und die Ausstattungsergänzung für die Ausgabeküche zur Verfügung gestellt werden. Über die endgültige Freigabe der Mittel entscheidet der Kreistag im Rahmen des Haushaltes für 2014.


Hannover, 19.09.2013 - Gesellen, Meister und andere beruflich qualifizierte Personen, die über eine ausreichende Berufserfahrung verfügen, können in Niedersachsen studieren. Sie müssen dafür keine Eingangsprüfung ablegen. "Vielfach ist gar nicht bekannt, dass Personen mit einer dreijährigen Berufsausbildung und drei Jahren Berufserfahrung ein Studium aufnehmen können", teilt die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gGmbH mit. Sie wurde vom Land Niedersachsen eingerichtet, um möglichst vielen Berufstätigen ohne Abitur den Einstieg ins Studium zu erleichtern.


Kuratorium vergibt Preis an Anja Struck und Annabelle Mierzwa

Lüneburg, 16.09.2013 - Feierlich ging es am vergangenen Freitag, 13. September, bei der Vergabe des Kulturförderpreises 2013 in der Domäne Scharnebeck zu. Ausgezeichnet wurden die Malerin Anja Struck und die Musical-Darstellerin Annabelle Mierzwa. "Kulturelle Angebote machen reich", sagte Landrat Manfred Nahrstedt vor den rund 60 Anwesenden, "und Kultur ist für den Landkreis Lüneburg unverzichtbar.“ Deshalb vergibt der Landkreis Lüneburg seit 2009 wieder regelmäßig den Kulturförderpreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist.