Kultur und Bildung

Kreisausschuss rudert zurück - Auch künftig sieben 5. Klassen im Gymnasium Oedeme möglich

Lüneburg, 17.02.2015 - In der von vielen Eltern kritisierten Einschränkung beim Zugang zum Gymnasium Oedeme haben die Mitglieder des Kreisausschusses jetzt eingelenkt. Gestern beschlossen sie eine sogenannte "regionale Leitlinie", nach der unter anderem die Beibehaltung von sechs, in Ausnahmefällen sogar sieben 5. Klassen vorgesehen ist. Damit haben Eltern weiterhin freie Schulwahl für ihre Kinder. Zugleich soll das Wahlverhalten der Eltern dahingehend geändert werden, dass sie ihre Kinder nicht mehr auf das von vielen bevorzugte Oedemer Gymnasium schicken.


Elternvertreter tragen Bedenken Bildungspolitikern in Hannover vor

Hannover, 15.02.2015 - "Gymnasien machen eine hervorragende Arbeit, sie sind die beliebteste Schulform im Land. Ich weiß nicht, warum sich Gymnasien, die zumindest im Landkreis Lüneburg aus allen Nähten platzen, sich Sorgen um ihre Existenz machen“, sagte Schröder-Ehlers anlässlich des Besuchs von Elternvertreter der Gymnasien aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Sie waren in der vergangenen Woche zu einem ersten Gespräch zur Schulgesetzesnovelle in Niedersächsischen Landtag gekommen und übten Kritik an der Schullaufbahnempfehlung.


Landkreis will keine Schüler der Hansestadt mehr an seinen Schulen haben

Lüneburg, 06.02.2015 - Die Gymnasien in Oedeme und Scharnebeck sind beliebt, seit mehreren Jahren verzeichnen sie mehr Anmeldungen als freie Plätze. Träger beider Schulen ist der Landkreis. Der will dieser Entwicklung nun Einhalt gebieten und hat deshalb gemeinsam mit der Stadt sogenannte Einzugsgebiete festgelegt mit der Folge, dass nur noch Schüler des Landkreises die Gymnasien besuchen dürfen. Jetzt haben vor allem Schüler aus Oedeme das Nachsehen, obwohl ihre Schule direkt vor der Tür liegt. Jetzt stimmte der Kreisschulausschuss mehrheitlich einem entsprechenden Beschlussvorschlag zu. 


Hannover will Sprach-Förderschulen vorerst beibehalten

Hannover/Lüneburg, 30.01.2015 - Die rot-grüne Landesregierung in Hannover will Teilaspekten der Inklusion bei der Umsetzung mehr Zeit einräumen. Wie die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mitteilte, sollen die Förderschulen Sprache in Niedersachsen erhalten bleiben. Das Bildungschancengesetz, das im Februar 2015 in den Landtag eingebracht und im Juni von der Koalition beschlossen werden soll, werde in diesem Punkt angepasst. Ebenso sollen die Förderklassen mit dem Förderschwerpunkt Sprache an den Grundschulen in Lüneburg erhalten bleiben.


Landkreis investiert 5,7 Millionen Euro in neue Schulräume

Embsen, 26.10.2014 - Am Donnerstag, 23. Oktober, wurde neue Mensa- und Schulräume am Standort der IGS Embsen, der Grund- und Hauptschule Embsen und der Geschwister-Scholl-Realschule eingeweiht. "Das neue Gebäude zeigt den Zusammenhalt am Schulzentrum“, sagte Landrat Manfred Nahrstedt bei der Feier, „Schüler und Lehrer der Grundschule und der weiterführenden Schulen treffen sich hier und können sich austauschen. Bei der Planung wurden die Wünsche aller Beteiligten berücksichtigt."


Neue Museumspädagogin nimmt auch die kleinen Museen in den Blick

Lüneburg, 13.10.2014 - Ab 2015 sollen Besucher Leben ins Museum Lüneburg bringen - und Birte Stüve sorgt als neue Museumspädagogin mit dafür, dass sie dort etwas erleben können. Vermitteln und vernetzen lautet die Aufgabe der studierten Kulturwissenschaftlerin, die seit August am Museum tätig ist und dabei auch den Landkreis Lüneburg in den Blick nimmt. "In den kleinen Museen und Heimathäusern im Landkreis schlummern viele spannende Geschichten“, sagt Birte Stüve, "gemeinsam mit den Ehrenamtlichen vor Ort möchte ich diese Schätze entdecken.“


Studie hat Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht

Berlin/Lüneburg, 28.09.2014 - Bildung kostet Geld, das ist hinlänglich bekannt. Doch Bildung zahlt sich auch aus, unter anderem in Form höherer Einkommen bei Arbeitnehmern mit Berufsausbildung oder Studienabschluss. Dass aber auch der Staat als "Bildungs-Investor" von seinem Engagement profitiert, darauf hat jetzt Lüneburgs CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols hingewiesen. "Durch Arbeitnehmer mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern und Abgaben erheblich mehr Einnahmen zu, als dieser in deren Ausbildung investiert", sagt Pols. Er bezieht sich dabei auf eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, in der die Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht wurden.


Landkreis setzt in den Sommerferien Renovierung seiner Kreisschulen fort

Lüneburg, 11.08.2014 - Die Schüler sind in den Sommerferien, die Lehrer erholen sich vom Stress des vergangenen Schuljahres - und doch herrscht an vielen Schulen des Landkreises Lüneburg Hochbetrieb. Denn der Landkreis nutzt die sechs Wochen Pause, um Renovierungsarbeiten und Neubauten an den Schulen voranzubringen. Ziel: Wenn im September das neue Schuljahr beginnt, sollen viele Schüler und ihre Lehrer modernisierte Räume vorfinden und der Lernbetrieb möglichst wenig durch Bauarbeiten beeinträchtigt werden.


Leuphana-Projekt soll Strategien zur Imageverbesserung der Festivallandschaft entwickeln

Lüneburg, 05.08.2014 - Niedersachsen wird oft ein eher "langweiliges“ kulturelles Image nachgesagt, obwohl das Land eine qualitativ hochrangige Festivallandschaft vorweisen kann. Prof. Dr. Volker Kirchberg und die Nachwuchswissenschaftlerin Lisa Gaupp von der Leuphana Universität Lüneburg wollen jetzt mit einem Forschungsprojekt die Gründe dafür aufdecken. Gemeinsam mit Partnern sollen Strategien entwickelt werden, um das Ansehen zu verbessern. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat dafür Unterstützung zugesagt. Im Rahmen des Programms ‚Pro Niedersachsen’ fördert es Kirchbergs Vorhaben während der kommenden drei Jahre mit rund 200.000 Euro.


Hannover, 29.07.2014 - Mit der Ausgabe der Zeugnisse an etwa 3200 Schulen endet am morgen in Niedersachsen das Schuljahr 2013/14. Rund 1,14 Millionen Schüler an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen haben dann sechs Wochen lang schulfrei. Sollte das Schuljahr für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Noten oder Nichtversetzung enden, empfiehlt Kultusminsiterin Frauke Heiligenstadt Eltern, nicht mit Schuldzuweisungen oder Vorwürfen zu reagieren. "Ein neues Schuljahr bietet auch neue Chancen. Die Sommerferien können auch dazu genutzt werden, um zu überlegen, wie das neue Schuljahr erfolgreicher angegangen werden kann."