Kultur und Bildung

Rot-grüne Mehrheitsgruppe im Kreis will Veranstaltungshalle am Standort Campus langfristig sichern

Die Zeichen stehen schlecht für das Vamos. Ende des Jahres läuft der Mietvertrag für die Veranstaltungshalle auf dem Gelände der Uni aus. Foto: LGheuteLüneburg, 14.02.2016 - Die Tage des "Vamos", Lüneburgs Kultur- und Veranstaltungshalle auf dem Gelände der Uni Lüneburg, sind allem Anschein nach gezählt. Ende des Jahres läuft der Mietvertrag aus, eine erneute Verlängerung wird von der Uni-Leitung, die dringend Geld für die Finanzierung des kostenträchtigen Libeskind-Baus benötigt, derzeit kategorisch abgelehnt. Für den Erhalt des Vamos gibt es jetzt Rückendeckung von der rot-grünen Mehrheitsgruppe aus dem Lüneburger Kreistag. Sie fordert, die Zukunft der Vamos Kulturhalle am Standort Campus zu sichern.


Neubau des Lüneburger Museums zweifach ausgezeichnet

Nicht jededermanns Geschmack: Das neue Museum Lüneburg wurde jetzt vom Bund deutscher Architekten ausgezeichnet. Foto: LGheuteLüneburg, 15.11.2015 - Reichlich Kritik musste das neue Museum in Lüneburg in den vergangenen Monaten einstecken, viele Lüneburger machten keinen Hehl daraus, dass ihnen der Neubau an der Willy-Brandt-Straße nicht gefällt. Jetzt hat das Gebäude Schützenhilfe quasi von "ganz oben" bekommen: Der Bund Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen würdigte den Neubau zwar nicht mit einem der fünf zu vergebenden Preise, aber immerhin mit einer von sieben Auszeichnungen, die alle drei Jahre vergeben werden und Architekten und Bauherren gleichermaßen würdigen. Einen Preis gab es aber dennoch: Die Niedersächsische Sparkassenstiftung lobte die Qualität des Gesamtpakets des neuen Museums.


Leuphana-Studie untersucht Belastungen niedersächsischer Schulleitungen

Die Leiter niedersächsischer Schulen fühlen sich besonders stark belastet. Foto: LGheuteLüneburg, 08.10.2015 - Die Schulleitungen in Niedersachsen fühlen sich durch ein zu hohes Arbeitsaufkommen und die zahlreichen Verwaltungsvorschriften vorgesetzter Behörden besonders stark belastet. Das ergab eine jetzt der Öffentlichkeit vorgestellte Studie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg. Die Wissenschaftler hatten rund 4.300 Schulleitungen in vier Bundesländern zu ihrer Arbeits- und Gesundheitssituation befragt.


Plattdeutsche Audiokarte für 240 Ortsnamen im Landkreis online

Plattdeutsch gilt als ein wichtiges Kulturgut unserer Region. Andrea Struve und Günther Wagener präsentierten die fertige Audiokarte. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 07.09.2015 - Näätz, Oehm oder Amekhusen - manche Ortsnamen aus dem Landkreis Lüneburg klingen auf Plattdeutsch für den ungeübten Hörer fremd. Um die alte Sprache kennen zu lernen, steht ab sofort online eine plattdeutsche Audiokarte zur Verfügung. Per Mausklick können die Ortsnamen ausgewählt und über Lautsprecher auf plattdeutsch angehört werden. Drei Jahre hat der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises Lüneburg, Günther Wagener, gemeinsam mit dem Verein Lüneplatt e.V. an der Karte gearbeitet, jetzt wurde die sprechende Karte vorgestellt.


Kultusministerium behält bisherige Ferienregelung bei

Hannover, 22.06.2015 - Die Regelung der sogenannten "Kleinen Ferien" bleibt auch künftig unverändert. Im Rahmen der Ferienordnung für die Schuljahre 2017/2018 - 2023/2024 werden in Niedersachsen weder Winter- noch Pfingstferien eingeführt. Dies ist das Ergebnis eines Dialog- und Anhörungsverfahrens, das das Niedersächsische Kultusministerium im Auftrag des Niedersächsischen Landtags durchgeführt und nun abgeschlossen hat. "Die Idee von Winter- und/oder Pfingstferien hat bei den beteiligten Verbänden keine Zustimmung gefunden, darum bleiben wir in Niedersachsen bei der bewährten Ferienregelung", sagte die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.


Kreistag legt Kapazitäts-Obergrenzen für Gymnasien fest - Oedeme maximal siebenzügig

Lüneburg, 28.03.2015 - Rund drei Monate vor den Anmeldeterminen an weiterführenden Schulen hat der Kreistag einen Beschluss zur Aufnahme von Schülern am Gymnasium Oedeme und dem Schulzentrum Scharnebeck gefasst: Für das Gymnasium Oedeme gilt eine Kapazitätsobergrenze von maximal sieben Zügen, bei mehr Anmeldungen gibt es ein Losverfahren. Am Schulzentrum Scharnebeck können insgesamt bis zu neun Züge aufgenommen werden. Mit dem einstimmigen Beschluss wollen die Kreistagsabgeordneten mit dem Landkreis als Schulträger "mehr Transparenz und Planungssicherheit für Eltern und Kinder schaffen", wie der Landkreis mitteilte.


Neue Lösung für Zugang zu den Gymnasien weiter offen - Stadtelternrat: Unruhe schadet den Kindern 

Lüneburg, 21.03.2015 - Es knirscht heftig im Gebälk, nachdem Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt kürzlich ihre Ideen zur künftigen Lenkung der gymnasialen Schülerströme in Stadt und Kreis präsentiert hatten. Seitdem bemühen sich alle Beteiligten um Schadensbegrenzung. Inzwischen ist nicht mehr von Vorgaben die Rede, es sollen weiterhin allein die Eltern entscheiden, welches Gymnasium ihr Kind besucht. Rückendeckung bekommt die Verwaltung nun vom Stadtelternrat. Doch eine Lösung, wie das unbeliebte Losverfahren abgeschafft werden kann, steht weiterhin aus.


Landkreis investiert knapp 10 Millionen Euro - Mittel auch für Inklusion

Lüneburg, 22.02.2015 - Rund 9,4 Millionen Euro investiert der Landkreis Lüneburg in diesem Jahr in Baumaßnahmen an den kreiseigenen Schulen und Gebäuden. Im Mittelpunkt steht neben der Schulsanierung die Inklusion von Schülern mit Behinderung, die auch mit Hilfe von baulichen Veränderungen an den Gebäuden erleichtert werden soll. Hierfür ist in diesem Jahr ein Topf von rund 500.000 Euro vorgesehen. Dies beschloss der Ausschuss für Hochbau- und Energiesparmaßnahmen in seiner jüngsten Sitzung.


Kreisausschuss rudert zurück - Auch künftig sieben 5. Klassen im Gymnasium Oedeme möglich

Lüneburg, 17.02.2015 - In der von vielen Eltern kritisierten Einschränkung beim Zugang zum Gymnasium Oedeme haben die Mitglieder des Kreisausschusses jetzt eingelenkt. Gestern beschlossen sie eine sogenannte "regionale Leitlinie", nach der unter anderem die Beibehaltung von sechs, in Ausnahmefällen sogar sieben 5. Klassen vorgesehen ist. Damit haben Eltern weiterhin freie Schulwahl für ihre Kinder. Zugleich soll das Wahlverhalten der Eltern dahingehend geändert werden, dass sie ihre Kinder nicht mehr auf das von vielen bevorzugte Oedemer Gymnasium schicken.


Elternvertreter tragen Bedenken Bildungspolitikern in Hannover vor

Hannover, 15.02.2015 - "Gymnasien machen eine hervorragende Arbeit, sie sind die beliebteste Schulform im Land. Ich weiß nicht, warum sich Gymnasien, die zumindest im Landkreis Lüneburg aus allen Nähten platzen, sich Sorgen um ihre Existenz machen“, sagte Schröder-Ehlers anlässlich des Besuchs von Elternvertreter der Gymnasien aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Sie waren in der vergangenen Woche zu einem ersten Gespräch zur Schulgesetzesnovelle in Niedersächsischen Landtag gekommen und übten Kritik an der Schullaufbahnempfehlung.