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Kultur und Bildung

Landkreis-Schüler haben Vorrang

Kreistag legt Kapazitäts-Obergrenzen für Gymnasien fest - Oedeme maximal siebenzügig

Lüneburg, 28.03.2015 - Rund drei Monate vor den Anmeldeterminen an weiterführenden Schulen hat der Kreistag einen Beschluss zur Aufnahme von Schülern am Gymnasium Oedeme und dem Schulzentrum Scharnebeck gefasst: Für das Gymnasium Oedeme gilt eine Kapazitätsobergrenze von maximal sieben Zügen, bei mehr Anmeldungen gibt es ein Losverfahren. Am Schulzentrum Scharnebeck können insgesamt bis zu neun Züge aufgenommen werden. Mit dem einstimmigen Beschluss wollen die Kreistagsabgeordneten mit dem Landkreis als Schulträger "mehr Transparenz und Planungssicherheit für Eltern und Kinder schaffen", wie der Landkreis mitteilte.

Alles zurück auf Los

Neue Lösung für Zugang zu den Gymnasien weiter offen - Stadtelternrat: Unruhe schadet den Kindern 

Lüneburg, 21.03.2015 - Es knirscht heftig im Gebälk, nachdem Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt kürzlich ihre Ideen zur künftigen Lenkung der gymnasialen Schülerströme in Stadt und Kreis präsentiert hatten. Seitdem bemühen sich alle Beteiligten um Schadensbegrenzung. Inzwischen ist nicht mehr von Vorgaben die Rede, es sollen weiterhin allein die Eltern entscheiden, welches Gymnasium ihr Kind besucht. Rückendeckung bekommt die Verwaltung nun vom Stadtelternrat. Doch eine Lösung, wie das unbeliebte Losverfahren abgeschafft werden kann, steht weiterhin aus.

Schulsanierung geht in die nächste Runde

Landkreis investiert knapp 10 Millionen Euro - Mittel auch für Inklusion

Lüneburg, 22.02.2015 - Rund 9,4 Millionen Euro investiert der Landkreis Lüneburg in diesem Jahr in Baumaßnahmen an den kreiseigenen Schulen und Gebäuden. Im Mittelpunkt steht neben der Schulsanierung die Inklusion von Schülern mit Behinderung, die auch mit Hilfe von baulichen Veränderungen an den Gebäuden erleichtert werden soll. Hierfür ist in diesem Jahr ein Topf von rund 500.000 Euro vorgesehen. Dies beschloss der Ausschuss für Hochbau- und Energiesparmaßnahmen in seiner jüngsten Sitzung.

Freie Schulwahl bleibt erhalten

Kreisausschuss rudert zurück - Auch künftig sieben 5. Klassen im Gymnasium Oedeme möglich

Lüneburg, 17.02.2015 - In der von vielen Eltern kritisierten Einschränkung beim Zugang zum Gymnasium Oedeme haben die Mitglieder des Kreisausschusses jetzt eingelenkt. Gestern beschlossen sie eine sogenannte "regionale Leitlinie", nach der unter anderem die Beibehaltung von sechs, in Ausnahmefällen sogar sieben 5. Klassen vorgesehen ist. Damit haben Eltern weiterhin freie Schulwahl für ihre Kinder. Zugleich soll das Wahlverhalten der Eltern dahingehend geändert werden, dass sie ihre Kinder nicht mehr auf das von vielen bevorzugte Oedemer Gymnasium schicken.

Gymnasien müssen sich keine Sorgen machen

Elternvertreter tragen Bedenken Bildungspolitikern in Hannover vor

Hannover, 15.02.2015 - "Gymnasien machen eine hervorragende Arbeit, sie sind die beliebteste Schulform im Land. Ich weiß nicht, warum sich Gymnasien, die zumindest im Landkreis Lüneburg aus allen Nähten platzen, sich Sorgen um ihre Existenz machen“, sagte Schröder-Ehlers anlässlich des Besuchs von Elternvertreter der Gymnasien aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Sie waren in der vergangenen Woche zu einem ersten Gespräch zur Schulgesetzesnovelle in Niedersächsischen Landtag gekommen und übten Kritik an der Schullaufbahnempfehlung.

Rote Karte für Lüneburger Schüler

Landkreis will keine Schüler der Hansestadt mehr an seinen Schulen haben

Lüneburg, 06.02.2015 - Die Gymnasien in Oedeme und Scharnebeck sind beliebt, seit mehreren Jahren verzeichnen sie mehr Anmeldungen als freie Plätze. Träger beider Schulen ist der Landkreis. Der will dieser Entwicklung nun Einhalt gebieten und hat deshalb gemeinsam mit der Stadt sogenannte Einzugsgebiete festgelegt mit der Folge, dass nur noch Schüler des Landkreises die Gymnasien besuchen dürfen. Jetzt haben vor allem Schüler aus Oedeme das Nachsehen, obwohl ihre Schule direkt vor der Tür liegt. Jetzt stimmte der Kreisschulausschuss mehrheitlich einem entsprechenden Beschlussvorschlag zu. 

Mehr Zeit für die Inklusion

Hannover will Sprach-Förderschulen vorerst beibehalten

Hannover/Lüneburg, 30.01.2015 - Die rot-grüne Landesregierung in Hannover will Teilaspekten der Inklusion bei der Umsetzung mehr Zeit einräumen. Wie die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mitteilte, sollen die Förderschulen Sprache in Niedersachsen erhalten bleiben. Das Bildungschancengesetz, das im Februar 2015 in den Landtag eingebracht und im Juni von der Koalition beschlossen werden soll, werde in diesem Punkt angepasst. Ebenso sollen die Förderklassen mit dem Förderschwerpunkt Sprache an den Grundschulen in Lüneburg erhalten bleiben.

Mensa mit Photovoltaikanlage

Landkreis investiert 5,7 Millionen Euro in neue Schulräume

Embsen, 26.10.2014 - Am Donnerstag, 23. Oktober, wurde neue Mensa- und Schulräume am Standort der IGS Embsen, der Grund- und Hauptschule Embsen und der Geschwister-Scholl-Realschule eingeweiht. "Das neue Gebäude zeigt den Zusammenhalt am Schulzentrum“, sagte Landrat Manfred Nahrstedt bei der Feier, „Schüler und Lehrer der Grundschule und der weiterführenden Schulen treffen sich hier und können sich austauschen. Bei der Planung wurden die Wünsche aller Beteiligten berücksichtigt."

Austausch auf Augenhöhe

Neue Museumspädagogin nimmt auch die kleinen Museen in den Blick

Lüneburg, 13.10.2014 - Ab 2015 sollen Besucher Leben ins Museum Lüneburg bringen - und Birte Stüve sorgt als neue Museumspädagogin mit dafür, dass sie dort etwas erleben können. Vermitteln und vernetzen lautet die Aufgabe der studierten Kulturwissenschaftlerin, die seit August am Museum tätig ist und dabei auch den Landkreis Lüneburg in den Blick nimmt. "In den kleinen Museen und Heimathäusern im Landkreis schlummern viele spannende Geschichten“, sagt Birte Stüve, "gemeinsam mit den Ehrenamtlichen vor Ort möchte ich diese Schätze entdecken.“

Staat verdient an guter Bildung

Studie hat Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht

Berlin/Lüneburg, 28.09.2014 - Bildung kostet Geld, das ist hinlänglich bekannt. Doch Bildung zahlt sich auch aus, unter anderem in Form höherer Einkommen bei Arbeitnehmern mit Berufsausbildung oder Studienabschluss. Dass aber auch der Staat als "Bildungs-Investor" von seinem Engagement profitiert, darauf hat jetzt Lüneburgs CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols hingewiesen. "Durch Arbeitnehmer mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern und Abgaben erheblich mehr Einnahmen zu, als dieser in deren Ausbildung investiert", sagt Pols. Er bezieht sich dabei auf eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, in der die Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht wurden.

Bauen statt büffeln

Landkreis setzt in den Sommerferien Renovierung seiner Kreisschulen fort

Lüneburg, 11.08.2014 - Die Schüler sind in den Sommerferien, die Lehrer erholen sich vom Stress des vergangenen Schuljahres - und doch herrscht an vielen Schulen des Landkreises Lüneburg Hochbetrieb. Denn der Landkreis nutzt die sechs Wochen Pause, um Renovierungsarbeiten und Neubauten an den Schulen voranzubringen. Ziel: Wenn im September das neue Schuljahr beginnt, sollen viele Schüler und ihre Lehrer modernisierte Räume vorfinden und der Lernbetrieb möglichst wenig durch Bauarbeiten beeinträchtigt werden.

Wie langweilig ist Niedersachsen?

Leuphana-Projekt soll Strategien zur Imageverbesserung der Festivallandschaft entwickeln

Lüneburg, 05.08.2014 - Niedersachsen wird oft ein eher "langweiliges“ kulturelles Image nachgesagt, obwohl das Land eine qualitativ hochrangige Festivallandschaft vorweisen kann. Prof. Dr. Volker Kirchberg und die Nachwuchswissenschaftlerin Lisa Gaupp von der Leuphana Universität Lüneburg wollen jetzt mit einem Forschungsprojekt die Gründe dafür aufdecken. Gemeinsam mit Partnern sollen Strategien entwickelt werden, um das Ansehen zu verbessern. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat dafür Unterstützung zugesagt. Im Rahmen des Programms ‚Pro Niedersachsen’ fördert es Kirchbergs Vorhaben während der kommenden drei Jahre mit rund 200.000 Euro.

Donnerstag beginnen die Sommerferien

Hannover, 29.07.2014 - Mit der Ausgabe der Zeugnisse an etwa 3200 Schulen endet am morgen in Niedersachsen das Schuljahr 2013/14. Rund 1,14 Millionen Schüler an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen haben dann sechs Wochen lang schulfrei. Sollte das Schuljahr für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Noten oder Nichtversetzung enden, empfiehlt Kultusminsiterin Frauke Heiligenstadt Eltern, nicht mit Schuldzuweisungen oder Vorwürfen zu reagieren. "Ein neues Schuljahr bietet auch neue Chancen. Die Sommerferien können auch dazu genutzt werden, um zu überlegen, wie das neue Schuljahr erfolgreicher angegangen werden kann."

Glückliche Abiturienten feiern im Kulturforum

Bleckeder Gymnasium erstmals dabei - Neun Schüler mit Zechlin-Preis ausgezeichnet

Lüneburg, 14.07.2014 - Rund 530 Abiturienten feierten kürzlich im voll besetzten Kulturforum Gut Wienebüttel: Landrat Manfred Nahrstedt hatte die Absolventen aus dem Landkreis Lüneburg mit Eltern und Lehrern anlässlich der bestandenen Prüfungen zur traditionellen Abschlussfeier eingeladen. Erstmals dabei waren Schüler des Gymnasiums Bleckede mit ihrem Schulleiter Christian Hultsch. Das Gymnasium im Ostkreis war 2006 gegründet worden und stellte in diesem Jahr den ersten Abiturjahrgang.

Drei neue Ganztagsschulen in Lüneburg

Kultusministerium genehmigt insgesamt 111 neue Anträge

Hannover, 22.06.2014 - Der Ausbau der niedersächsischen Ganztagsschulen geht weiter: Das Kultusministerium in Hannover hat jetzt Anträge von insgesamt 111 Schulen genehmigt, die ihren Schulbetrieb nach den Sommerferien mit einem Ganztagsangebot erweitern wollen. Unter den neuen Ganztagsschulen befinden sich 71 Grundschulen, 20 Oberschulen, zehn Integrierte Gesamtschulen, sieben Gymnasien und drei Realschulen. In Lüneburg zählen dazu das Gymnasium Wilhelm-Raabe-Schule sowie die Hauptschulen Stadtmitte und Oedeme, die sich jetzt Oberschulen nennen.

Zurück zum Abi nach 13 Jahren

Infoblatt gibt Auskunft über die geplante Rückkehr zu G9 - Fragenkatalog zum Herunterladen

Hannover, 22.06.2014 - Neu und modern, so kündigt Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Rückkehr das Landes zum Abitur nach 13 Jahren an. Im Mittelpunkt der Abiturreform, die zum Schuljahr 2015/2016 in Kraft treten soll, sollen weniger Stress und eine bessere Förderung der Schüler stehen, verspricht die Ministerin. Das neue Abitur werde für eine deutliche Verbesserung der Lernsituation, spürbare Entlastungen für Lehrkräfte, mehr Familienzeit und mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.

Raum für Kreativität und Begegnung

Gymnasium und Oberschule Scharnebeck haben neues Forum erhalten

Scharnebeck, 19.06.2014 - Das neue gemeinsame Forum für das Bernhard-Riemann-Gymnasium und die Oberschule am Schiffshebewerk wurde jetzt fertiggestellt. "Wir waren anderthalb Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Schule“, sagte Thomas Müller, Schulleiter des Bernhard-Riemann-Gymnasiums bei der Einweihungsfeier heute Mittag. Damit können nun die ersten fünf Container während der Sommerferien vom Schulgelände abgebaut werden.

Abiturienten-Schwund durch G9-Umstellung

Wirtschaft beklagt fehlende Abiturienten

Hannover, 15.04.2014 - Die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren zum Schuljahr 2015/2016 wird in Niedersachsen zu einer deutlich geringen Zahl von Abiturienten im Schuljahr 2019/20 führen. Darauf wies jetzt das Niedersächsische Kultusministerium hin. Zugleich machte Kultus-Staatssekretär Peter Bräth deutlich: "Berichte, wonach im Schuljahr 2019/2020 ein kompletter Abiturjahrgang fehlen würde, sind falsch. Selbstverständlich werden Schülerinnen und Schüler an den Gesamtschulen, Abendgymnasien, Kollegs und vor allem an den beruflichen Gymnasien in dem entsprechenden Jahr ihr Abitur ablegen. Diese Schulformen sind von der Umstellung nicht betroffen. Von einer Abiturpause kann daher nicht die Rede sein", so Bräth.

Ein Künstler-Jahr in New York

Sparkassenstiftung und Land vergeben Stipendium für niedersächsische Künstler

Hannover, 15.04.2014 - Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen ermöglichen es einer bildenden Künstlerin oder einem bildenden Künstler aus Niedersachsen, ein Jahr lang in New York zu leben. Besonders begabte Künstler sollen durch die Arbeit in der Metropole neue Anregungen für ihr kreatives Schaffen sammeln und ihr künstlerisches Profil schärfen, teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover mit. Die Förderung umfasst einen Aufenthalt in New York für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015.

Ende des Turbo-Abis erst ab 2015

Schulelternrat setzt sich mit schneller Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren nicht durch

Hannover, 27.03.2014 - Am Rande der gestrigen Sitzung des Niedersächsischen Landtags haben Schulelternräte aus Stadt und Landkreis Lüneburg eine Liste mit 25.000 Unterschriften von Eltern an die Kultusministerin und die regionalen Abgeordneten Miriam Staudte (Grüne) und Andrea Schröder-Ehlers (SPD) übergeben. Darin fordern sie, bereits in diesem Sommer zum Abitur nach 13 Jahren zurückzukehren. Die rot-grüne Landesregierung hat die Rückkehr zu G9 bereits beschlossen, möchte jedoch Schulen und Schulträgern ausreichend Zeit für die Vorbereitung geben. Deshalb soll die Umstellung erst ab dem Schuljahr 2015/2016 erfolgen.