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Umwelt und Gesundheit

Fragen und Antworten zum Wolf

Info-Veranstaltung des Ostpreußischen Landesmuseums und der Kreisjägerschaft

Lüneburg, 03.06.2014 - Die Rückkehr des Wolfs nach Niedersachsen ist erfolgt. Was die einen begrüßen, gestaltet sich für andere zunehmend schwierig. Hier trifft der Wolf auf eine dicht besiedelte und intensiv genutzte Landschaft. Wie kann ein Zusammenleben von Wolf, Mensch und Natur gestaltet werden? Dieser Frage will eine Informationsveranstaltung des Ostpreußischen Landesmuseums und der Jägerschaft des Landkreises Lüneburg am 18. Juli nachgehen, die den Titel "Wolf und Wild - Wolf und Mensch" trägt.  

Der Wald als Friedhof

Zahl der Beisetzungen in Friedwäldern nimmt weiter zu

Braunschweig, 02.06.2014 - Der Wunsch nach Waldbestattungen hält weiter an. Seit 2002 ist die Zahl der Beisetzungen in den sogenannten Friedwäldern der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) insgesamt auf über 10.000 angestiegen. "Bevor 2002 der erste Friedwald in Bramsche bei Osnabrück eröffnete, mussten meine Vorgänger in den Landesforsten viele Widerstände und Vorurteile überwinden“, beschreibt Hans-Martin Roese von den NLF den schwierigen Start in Niedersachsen. Aber die Nachfrage in der Bevölkerung nach Waldbestattungen stieg stetig. Von 2002 bis 2012 wurden insgesamt 11 Friedwälder mit durchschnittlich 50 Hektar Größe in den Niedersächsischen Landesforsten eröffnet.

Lebensraum Ilmenau schützen

Hinweise zum naturgemäßen Erholen - Flyer für Paddler zum Herunterladen 

Lüneburg, 01.06.2014 - Bei zunehmend sonnigem Frühlingswetter lockt auch das Naturschutzgebiet an der Ilmenau. Viele kommen, die dort Sport treiben, Spaß haben oder sich einfach erholen wollen. Doch was den Menschen erfreut, kann für Eisvogel, Bachmuscheln und viele andere geschützte Lebewesen lebensbedrohlich werden. Denn die Vögel werden durch Trubel im kräftezehrenden Brutgeschäft gestört, Wassersportler beeinträchtigen zudem - oft unwissentlich - den empfindlichen Lebensraum im Flussbett. Das gilt in diesem Jahr ganz besonders, denn wegen der geringen Niederschläge führt die Ilmenau sehr wenig Wasser.

Lust auf Wald

Erzieherinnen entdecken den Wald

Sellhorn, 28.05.2014 - Erzieherinnen aus den Landkreisen Uelzen und Lüneburg trafen sich zu einer Fortbildungsveranstaltung im Bobenwald bei Ebstorf. Die 23 Teilnehmerinnen waren von Birte Riechers vom Waldpädagogikzentrum (WPZ) Ostheide eingeladen, den Wald aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. "Wir möchten zeigen, wie spannend und interessant für Kinder im Vorschulalter ein Tag im Wald sein kann. Die neu erlernten Techniken können die Erzieherinnen bei ihrer Bildungsarbeit in den Kindertagesstätten nutzen und an Mitarbeiter und Eltern weitergeben“, sagt Försterin Riechers.

Neue Autos für den Notfall

Landkreis übergibt zwei neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge

Lüneburg, 16.05.2014 - Mehr als 25.000 Einsätze haben die beiden Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) für den Landkreis Lüneburg in den vergangenen sechs Jahren hinter sich gebracht, bei jedem der Fahrzeuge stehen fast 250.000 Kilometer auf dem Zähler. Höchste Zeit also, die Fahrzeuge auszutauschen: In dieser Woche überreichte Landrat Manfred Nahrstedt den Rettungsdienstleitern von Arbeiter-Samariter-Bund und Deutschem Roten Kreuz am Klinikum Lüneburg zwei nagelneue VW-Busse, die die Notärzte des Klinikums Lüneburg ab sofort bei Bedarf schnell zum Einsatzort bringen.

Stadt und Landkreis starten Demenzprojekt

Lüneburg, 12.05.2014 - Anfang Mai fiel der Startschuss für "Fidem" in Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Das Demenzprojekt soll Betroffenen dabei helfen, ihre Lebensqualität zu erhalten und eine möglichst umfassende Unterstützung zu bekommen. Für die kommenden drei Jahre hat das Land Niedersachsen nun Stadt und Kreis neben zwei weiteren Landkreisen als Modellregion für das Projekt ausgewählt.

Brüssel setzt beim Hochwasserschutz Zeichen

EU-Kommission lässt künftig Gehölzrückschnitt auch in geschützten Elbe-Auwäldern zu

Artlenburg, 11.05.2014 - Was bislang stets als kaum durchführbar erschien, ist nun offenbar doch möglich: Im Herbst kann mit vorbereitenden Maßnahmen zum Gehölzrückschnitt zum Hochwasserschutz an der Elbe begonnen werden. Möglich geworden ist dies, nachdem sich Brüssel von den Vorteilen der gemeinsamen Planungen von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zum Hochwasserschutz überzeugen ließ. Ende April hatten Vertreter der beiden Länder und des Bundes ihre Ideen der EU-Kommission vorgestellt. Der Artlenburger Deichverband begrüßt die neue Regelung und spricht von einer Kehrtwende.

Positive Signale der EU zu Hochwasserschutzplänen

Hannover, 29.04.2014 - Vertreter der EU-Kommission haben gestern die gemeinsame Planung der Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern für zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Unteren Mittelelbe positiv zur Kenntnis genommen, meldet das Niedersächsische Umweltministerium. Bei den Planungen gehe es einerseits um Gehölzrückschnitte und bauliche Projekte wie Flutrinnen und Deichrückverlegungen.

Hubschraubereinsätze starten morgen

Zwei Tage werden Eichenprozessionsspinner aus der Luft bekämpft

Lüneburg, 27.04.2014 - Die voraussichtlichen Termine für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners stehen fest: Am Montag und Dienstag, 28. und 29. April, wird der Hubschrauber die betroffenen Gebiete aller Wahrscheinlichkeit nach befliegen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Innerorts werden die befallenen Bäume bis Mitte Mai vom Boden aus besprüht.

Kompost statt Kartoffelfeuer

Keine Brenntage mehr in Niedersachsen - Osterfeuer nicht betroffen - Ausnahmen möglich

Hannover, 15.04.2014 - Die Beseitigung von pflanzlichem Abfall in Niedersachsen wird neu geregelt. Von den Gemeinden bestimmte Brenntage soll es künftig nicht mehr geben. In begründeten Einzelfällen können jedoch Ausnahmen zugelassen werden. Die niedersächsische Landesregierung hat heute den Verordnungsentwurf über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen durch Verbrennen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen für die Verbandsbeteiligung freigegeben.

Lüneburg hofft auf Einlenken Berlins

Bund sagt weitere Gespräche und Prüfungen zum Status der Ilmenau zu

Lüneburg/Berlin, 11.04.2014 - Wie geht es weiter mit der Ilmenau? Mit dieser Frage im Gepäck reisten gestern Lüneburgs Oberbürgermeister Ulich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt nach Berlin. Im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur führten sie gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze (SPD) und Eckhard Pols (CDU) ein Gespräch mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatsekretär, Enak Ferlemann. Die Lüneburger sorgen sich, dass der Bund an der angekündigten Entwidmung der Ilmenau als Bundeswasserstraße festhalten will.

Nach Ostern wird gesprüht

Landkreis startet wieder Sprühaktion gegen den Eichenprozessionsspinner

Lüneburg, 11.04.2014 - Aufgrund des milden Winters und der vergleichsweise hohen Temperaturen in diesem Frühling wird die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr voraussichtlich bereits nach Ostern und damit rund drei Wochen früher als 2013 starten. In Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden bereits die ersten frisch geschlüpften Raupen gesichtet. Im Landkreis Lüneburg sollen an zwei Tagen betroffene Bäume vom Hubschrauber aus besprüht werden, für die Bekämpfung vom Boden aus sind etwa zwei Wochen eingeplant.

Lüneburg erwartet Medizinstudenten

Klinikum wird Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg

Lüneburg, 03.04.2014 - Seit 1. April 2014 ist das Klinikum Lüneburg Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Damit können Medizinstudenten der Universität Hamburg ab sofort ihr Praktisches Jahr (PJ) in Lüneburg absolvieren. "Wir freuen uns sehr über diese Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“, sagt Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie, der auch Vertrauensdozent des Klinikums Lüneburg für die PJ-Studierenden ist.

Aufklärung über den Wolf

Rot-Grün: Kreis soll Mittel für mehr Aufklärung bereitstellen

Lüneburg, 06.03.2014 - Das Interesse an Informationen und fachkundiger Beratung zum Thema Wolf ist bei Bürgern wie Tierhaltern und Waldnutzern im Landkreis Lüneburg gleichermaßen groß, das haben entsprechende Veranstaltungen in der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Doch noch immer sind nicht alle Fragen umfassend beantwortet, auch gibt es noch keine konkreten Schutzmaßnahmen für Nutztiere oder für das von der Ausrottung bedrohte Mufflon-Wild. Abhilfe soll jetzt ein von der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Kreistag gestellter Antrag schaffen, mit dem die Kreisverwaltung "Maßnahmen und Fragen im Zusammenhang mit der Wiedereinbürgerung des Wolfes in Kooperation mit der Jägerschaft Lüneburg, anderen Naturschutzverbänden und den Nutztierhaltern" klären und die Bürger informieren soll. 

Kröten-Helfer gesucht

Landkreis sucht Freiwillige bei der Hilfe der Amphibienwanderungen  

Lüneburg, 27.02.2014 - Die Amphibienwanderungen stehen kurz bevor. Mit den steigenden Temperaturen erwachen Kröten, Frösche und Molche aus ihrem Winterschlaf und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei überqueren sie unter anderem Straßen, auf denen ihnen der Tod durch Überfahren droht. Im Landkreis Lüneburg leisten bereits Tierschützer wichtige Hilfe, indem sie den Amphibien das Überqueren der Straßen erleichtern. Wer sich freiwillig engagieren möchte, kann sich ab sofort an den Fachdienst Umwelt des Landkreises wenden.

Mehr Partnerschaft beim Hochwasserschutz

Kreisausschuss spricht sich für Beitritt zur Interessengemeinschaft aus - Fledermausquartier errichtet

Lüneburg, 27.02.2014 - Der Landkreis Lüneburg soll der Hochwasserpartnerschaft Elbe beitreten. Dafür sprach sich der Umwelt-Ausschuss in seiner gestrigen Sitzung in Neuhaus einstimmig aus. Die 2007 gegründete Partnerschaft von Landkreisen, Städten und Gemeinden an der Elbe, deren gemeinsames Interesse die stetige Verbesserung des Hochwasserschutzes ist, dient dem Informationsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung. Sie versteht sich außerdem als Sprachrohr der kommunalen Interessen auf höherer Ebene. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Die endgültige Entscheidung über den Beitritt zur Hochwasserpartnerschaft Elbe fällt im Kreistag.

Den Keimen keine Chance

Mehr als 200 Teilnehmer informierten sich auf dem 1. Lüneburger Hygienetag  

Lüneburg, 23.02.2014 - Hygienestandards, ein sinnvoller Einsatz von Antibiotika, der richtige Umgang mit Desinfektionsmitteln und die Arbeit in Hygiene-Netzwerken - einen Tag lang ging es am Mittwoch, 19. Februar, im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik Lüneburg um das Thema Hygiene. Mehr als 200 Teilnehmer waren der Einladung zum 1. Lüneburger Hygienetag gefolgt, darunter vor allem Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter medizinischer Assistenzberufe aus der Region.

Kurvenreich und viel Eigendynamik

Osterbach zwischen Reppenstedt und Kirchgellersen renaturiert

Lüneburg, 20.02.2014 - So sollte ein natürlicher Bachlauf aussehen: viele Kurven, Eigendynamik durch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten, unterschiedliche Gewässerbreiten und -tiefen und eine Kiessohle für Fische und andere Wasserorganismen. Wer den Osterbach zwischen Reppenstedt und Kirchgellersen kennt, weiß jedoch, dass ein ganz anderes Bild den Bach bislang prägte: Bis 2013 war er im Abschnitt zwischen der L 216 und Böhmsholz ein stark begradigtes, monotones Gewässer. Seitdem sind verschiedene Maßnahmen aus dem seit 2009 bestehenden Entwicklungsplan für den Osterbach schrittweise umgesetzt worden.

Kampf den Keimen

Infos und Aufklärung auf dem 1. Lüneburger Hygienetag

Lüneburg, 06.02.2014 - Meldungen von multiresistenten Keimen und dem Norovirus machen die Runde, viele Menschen fragen sich, wie sie sich davor schützen oder damit umgehen sollen. Aufklärung soll jetzt der vom Hygiene-Netzwerk Lüneburg und dem Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg gemeinsam veranstaltete 1. Lüneburger Hygienetag am 19. Februar bringen. Ziel ist es, über problematische Keime aufzuklären, über Hygiene umfassend zu informieren und die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Versorgung und Pflege von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Lüneburg zu verbessern.

Berlin erwartet keine Castor-Transporte

Bundesumweltministerium antwortet auf schriftliche Anfrage von MdB Pols

Lüneburg/Berlin, 30.01.2014 - Keine Castor-Transporte nach Gorleben in den Jahren 2014 bis 2016 und darüber hinaus - das ist die Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols aus Lüneburg. "Damit herrscht nun endlich Klarheit, und die ganzen Spekulationen um mögliche Castor-Transporte sollten ein Ende haben“, so Pols zu den Aussagen des Ministeriums. In seiner Antwort teilte das Ministerium auch mit, dass es keine Kenntnis über entsprechende Pläne Dritter habe.