Bundestag

Leuphana-Projekt erforscht Ansprache der jungen Wähler auf Social-Media-Kanälen

Lüneburg, 18.09.2013 - Knapp zehn Millionen Deutsche, die jünger sind als dreißig Jahre, dürfen bei der bevorstehenden Bundestagswahl ihre Stimme abgeben, drei Millionen von ihnen zum ersten Mal. Die meisten sind über die traditionellen Medien für politische Themen kaum zu gewinnen. Mit einer Reihe von Videoclips haben Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg im Vorfeld der Bundestagswahl versucht, die jüngere Generation zur politischen Mitwirkung zu motivieren. Für ihr Projekt "Eine Stimme" haben sie mehr als 30 Prominente aus der Lebenswelt der jungen Menschen um politische Stellungnahmen gebeten. Die so entstandenen Filme werden auf Youtube, Facebook und Twitter präsentiert und sind stark nachgefragt.


Lüneburg, 18.09.2013 - Der Spitzenkandidat der AfD Niedersachsen für die Bundestagswahl 2013, Prof. Dr. Bernd Lucke, kommt am 21. September nach Lüneburg. Um 13 Uhr wird der prominente Kopf der Euro-kritischen Partei "Alternative für Deutschland" die Ziele und das Wahlprogramm seiner Partei vorstellen. Die Abschlussveranstaltung der AfD findet vor der IHK Lüneburg Am Sande statt.


Lüneburg, 18.09.2013 - Die Piratenpartei in der Region Lüneburg will am 22. September feiern. Zwar wissen auch die Piraten noch nicht, wie sie bei der Bundestagswahl abgeschnitten haben werden, aber das Ende des Wahlkampfs soll Grund genug sein, sich ab 17.30 Uhr im Comodo in der Oberen Schrangenstraße 23 einzufinden. Natürlich wird das Wahlergebnis live präsentiert. Interessenten sind herzlichst eingeladen. Ihnen bieten die anwesenden Piraten aus aktuellem Anlass auch Informationen zum Thema E-Mail-Verschlüsselung an.

 


Kann bezahlte Arbeit die Würde des Menschen verletzen? - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 14.09.2013 - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gesunken, Vollbeschäftigung gilt wieder als erreichbares Ziel. Doch der Preis für das neue deutsche Wirtschaftswunder ist hoch: Viele Beschäftigungsverhältnisse basieren auf Leiharbeit, Zeitarbeit, Werkverträgen oder 450-Euro-Jobs. Oft zu Arbeitsbedingungen, die den Beschäftigten ein angemessenes Auskommen verweigern und nicht immer in der Tradition der Sozialen Marktwirtschaft stehen. In der fünften 100-Wörter-Fragerunde wollten wir von den Direktkandidaten des Wahlkreises Lüneburg und Lüchow-Dannenberg wissen, ob es für sie eine Grenze des Zumutbaren gibt.


Warum der Bundestag 598 Sitze hat und trotzdem deutlich mehr Abgeordnete einziehen werden - Informationen zur Bundestagswahl 2013

Hannover, 15.09.2013 - Wenn am kommenden Sonntag die Wahllokale geschlossen haben, wird feststehen, wer künftig auf einem der 598 Sitze im Deutschen Bundestag Platz nehmen darf. Ob am Ende dann doch noch ein paar Stühle mehr hereingetragen werden müssen, um auch denjenigen einen Platz anbieten zu können, die per Überhang- oder Ausgleichsmandat in den Bundestag einziehen dürfen, ist durchaus wahrscheinlich. Doch was ist eigentlich ein Überhangmandat und wie wirken sich die beiden Stimmen aus, die jeder Wahlberechtigte abgeben darf? LGheute hat hierzu die wichtigsten Informationen zusammengetragen. 


Einige Wahlbezirke der Hansestadt neu geordnet

Lüneburg, 15.09.2013 - Für die rund 56.000 Lüneburger, die am kommenden Sonntag zur Wahl des neuen Bundestags aufgerufen sind, stehen in der Hansestadt 63 Wahllokale bereit. Einige Wahlbezirke aber sind zwischenzeitlich neu zugeschnitten worden. Betroffen sind die Wahlbezirke 314, 317 und 407. Nachfolgend die Änderungen im Überblick.


Auslaufmodell oder schützenswertes Gut?  - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 14.09.2013 - Die Familie ist schon lange keine Privatsache mehr. Als Gestaltungsfeld politischer Ziele und Überzeugungen hat sie schon lange einen festen Platz in den Parteiprogrammen, nicht erst seit 1949. Einige halten diese Form des Zusammenlebens für ein Auslaufmodell, andere sehen in ihr ein bedrohtes Gut. Einigkeit zwischen den politischen Parteien besteht zumeist darin, dass Familien finanziell entlastet, zumindest aber nicht weiter belastet werden sollten. Doch was bedeutet Familie für die Politiker von heute? In der vierten 100-Wörter-Fragerunde haben wir die Direktkandidaten des Wahlkreises Lüneburg und Lüchow-Dannenberg nach ihrem Familienbild befragt.


Aussendungen der Stadt kamen nicht an - Stimmabgabe trotzdem möglich

Lüneburg, 11.09.2013 - Bei der Aussendung der Wahlbenachrichtigungen im Lüneburger Stadtgebiet lief es nicht so rund wie geplant. Wie die Stadt heute mitteilte, haben offensichtlich mehrere Wahlberechtigte im Bereich des Kreidebergs ihre Benachrichtigungen bis heute nicht erhalten, obwohl die Stadt versichert, diese bereits vor Tagen verschickt zu haben. Warum diese dennoch nicht in den Briefkästen landeten, sei unklar. Von der Wahl ausgeschlossen seien die betroffenen Bürger deshalb aber nicht, teilte die Stadt mit. 


Welche Probleme der Region in Berlin zu lösen sind  - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 08.09.2013 - Wer auch immer es am 22. September geschafft haben wird, als hiesiger Direktkandidat in den Bundestag einzuziehen, wird sich dort in aller Regel mit Themen auseinandersetzen müssen, die weit ab sind von den Problemen und Nöten des eigenen Wahlkreises. Doch auch für diese sollten die Abgeordneten ein Ohr haben und im Bundestag ihre Stimme einsetzen. In der dritten 100-Wörter-Fragerunde haben wir deshalb die Kandidaten gefragt, was sie aus der Region Lüneburg und Lüchow-Dannenberg mit nach Berlin nehmen werden, um sich dort für deren Lösung einzusetzen.


Der kritische Blick aufs eigene Wahlprogramm - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 05.09.2013 - Ob etabliert oder exotisch, mit ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl wollen die Parteien möglichst viele Wähler erreichen. Die Kandidaten müssen dann von Woche zu Woche in Veranstaltungen und auf den Straßen und Plätzen Überzeugungsarbeit für die Ziele ihrer Partei leisten. Aber stehen sie auch wirklich immer hundertprozentig hinter all dem, was die Programme hergeben? In der zweiten 100-Wörter-Fragerunde haben wir bei den Kandidaten mal nachgefragt, ob es nicht auch für sie Themen gab, die sie sich in dem Wahlprogramm ihrer Partei lieber gar nicht oder anders gewünscht hätten.