Bundestag

Warum der Bundestag 598 Sitze hat und trotzdem deutlich mehr Abgeordnete einziehen werden - Informationen zur Bundestagswahl 2013

Hannover, 15.09.2013 - Wenn am kommenden Sonntag die Wahllokale geschlossen haben, wird feststehen, wer künftig auf einem der 598 Sitze im Deutschen Bundestag Platz nehmen darf. Ob am Ende dann doch noch ein paar Stühle mehr hereingetragen werden müssen, um auch denjenigen einen Platz anbieten zu können, die per Überhang- oder Ausgleichsmandat in den Bundestag einziehen dürfen, ist durchaus wahrscheinlich. Doch was ist eigentlich ein Überhangmandat und wie wirken sich die beiden Stimmen aus, die jeder Wahlberechtigte abgeben darf? LGheute hat hierzu die wichtigsten Informationen zusammengetragen. 


Einige Wahlbezirke der Hansestadt neu geordnet

Lüneburg, 15.09.2013 - Für die rund 56.000 Lüneburger, die am kommenden Sonntag zur Wahl des neuen Bundestags aufgerufen sind, stehen in der Hansestadt 63 Wahllokale bereit. Einige Wahlbezirke aber sind zwischenzeitlich neu zugeschnitten worden. Betroffen sind die Wahlbezirke 314, 317 und 407. Nachfolgend die Änderungen im Überblick.


Auslaufmodell oder schützenswertes Gut?  - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 14.09.2013 - Die Familie ist schon lange keine Privatsache mehr. Als Gestaltungsfeld politischer Ziele und Überzeugungen hat sie schon lange einen festen Platz in den Parteiprogrammen, nicht erst seit 1949. Einige halten diese Form des Zusammenlebens für ein Auslaufmodell, andere sehen in ihr ein bedrohtes Gut. Einigkeit zwischen den politischen Parteien besteht zumeist darin, dass Familien finanziell entlastet, zumindest aber nicht weiter belastet werden sollten. Doch was bedeutet Familie für die Politiker von heute? In der vierten 100-Wörter-Fragerunde haben wir die Direktkandidaten des Wahlkreises Lüneburg und Lüchow-Dannenberg nach ihrem Familienbild befragt.


Aussendungen der Stadt kamen nicht an - Stimmabgabe trotzdem möglich

Lüneburg, 11.09.2013 - Bei der Aussendung der Wahlbenachrichtigungen im Lüneburger Stadtgebiet lief es nicht so rund wie geplant. Wie die Stadt heute mitteilte, haben offensichtlich mehrere Wahlberechtigte im Bereich des Kreidebergs ihre Benachrichtigungen bis heute nicht erhalten, obwohl die Stadt versichert, diese bereits vor Tagen verschickt zu haben. Warum diese dennoch nicht in den Briefkästen landeten, sei unklar. Von der Wahl ausgeschlossen seien die betroffenen Bürger deshalb aber nicht, teilte die Stadt mit. 


Welche Probleme der Region in Berlin zu lösen sind  - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 08.09.2013 - Wer auch immer es am 22. September geschafft haben wird, als hiesiger Direktkandidat in den Bundestag einzuziehen, wird sich dort in aller Regel mit Themen auseinandersetzen müssen, die weit ab sind von den Problemen und Nöten des eigenen Wahlkreises. Doch auch für diese sollten die Abgeordneten ein Ohr haben und im Bundestag ihre Stimme einsetzen. In der dritten 100-Wörter-Fragerunde haben wir deshalb die Kandidaten gefragt, was sie aus der Region Lüneburg und Lüchow-Dannenberg mit nach Berlin nehmen werden, um sich dort für deren Lösung einzusetzen.


Der kritische Blick aufs eigene Wahlprogramm - Bundestagskandidaten beziehen Position 

Lüneburg, 05.09.2013 - Ob etabliert oder exotisch, mit ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl wollen die Parteien möglichst viele Wähler erreichen. Die Kandidaten müssen dann von Woche zu Woche in Veranstaltungen und auf den Straßen und Plätzen Überzeugungsarbeit für die Ziele ihrer Partei leisten. Aber stehen sie auch wirklich immer hundertprozentig hinter all dem, was die Programme hergeben? In der zweiten 100-Wörter-Fragerunde haben wir bei den Kandidaten mal nachgefragt, ob es nicht auch für sie Themen gab, die sie sich in dem Wahlprogramm ihrer Partei lieber gar nicht oder anders gewünscht hätten.


Bundestagskandidaten aus dem Wahlkreis 37 beziehen Position - Die 100 Wörter-Aktion auf LGheute 

Lüneburg, 03.09.2013 - Noch knapp drei Wochen, dann wird in Deutschland der neue Bundestag gewählt. Im Wahlkreis 37, der die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg umfasst, treten neun Kandidaten an, die um die Stimmen der Wähler dieser Region kämpfen. Auf LGheute bieten wir den Kandidaten mit Ausnahme der NPD Gelegenheit, ihre Argumente und Positionen darzulegen. Dabei soll - wie immer auf LGheute - der Blick möglichst auf die Themen und Belange unserer Region gerichtet bleiben. 
In der ersten Fragerunde möchten wir von den Kandidaten wissen, warum die Wähler ihr Kreuz auf dem Stimmzettel ausgerechnet hinter ihrem Namen machen sollen. Und damit die Antworten nicht zu lang ausfallen, haben wir sie auf maximal 100 Wörter begrenzt.


Lüneburg, 29.08.2013 - Zum ersten Mal tritt die Partei Alternative für Deutschland (AfD) bei einer Bundestagswahl an. Doch wofür steht die Partei? Was sind ihre Ziele und wie will sie diese erreichen? Am 30. August will der Lüneburger Direktkandidat der AfD Michael Recha in Dahlenburg auf diese Fragen Antworten geben. "Außerdem möchte ich mich über die Anliegen der Dahlenburger informieren, die sie insbesondere zur Bürgermeisterwahl am 22. September bewegen", sagt Recha.


Diskussionsrunde am 28. August im Lüneburger Glockenhaus

Lüneburg, 28.08.2013 - Fluch oder Segen? Welche Chancen, welche Risiken sind mit der Fracking-Technologie verbunden? Einige warnen vor den Gefahren, die unserem Trinkwasser drohen, andere sehen in ihr einen Weg aus dem Energie-Engpass, der durch die Energiewende droht. Die Stiftung Leben und Umwelt der Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen will diese Fragen diskutieren und lädt dazu morgen, 29. August, um 18.30 Uhr in das Glockenhaus in Lüneburg ein. Das Thema: "Der Frackingboom - Revolution der Energiegewinnung oder Risikotechnologie?"


Briefwahlbüro für die Bundestagswahl 2013 hat seine Tore geöffnet

Lüneburg, 27.08.2013 - Die Bundestagswahl 2013 kommt nun auch in der Hansestadt Lüneburg in Gang. Seit gestern hat das Briefwahlbüro der Hansestadt im zweiten Stock des Bürgeramtes geöffnet. Etwas mehr als 56.000 Lüneburger sind für die Bundestagswahl am 22. September wahlberechtigt. "Vor vier Jahren haben rund 10.000 Bürgerinnen und Bürger per Briefwahl abgestimmt. Mit einer ähnlich hohen Zahl rechnen wir auch dieses Mal", sagt Markus Hellfeuer, Wahlorganisator der Hansestadt.