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Politik und Verwaltung

Sanieren, bevor Schlimmes passiert

Alter Hessenweg in Häcklingen wird erneuert – Radfahrer werden profitieren

Ein schlechtes Beispiel von vielen maroden Straßen in Lüneburg: der Alte Hessenweg in Häcklingen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.04.2024 - Das Herz der Stadtplaner im Lüneburger Rathaus für Neues ist groß – sofern es um die Wünsche von Radfahrern geht. Autofahrer dürfen sich da schon glücklich schätzen, wenn hier und da einige der unzähligen Schlaglöcher in der Stadt wenigstens provisorisch gestopft werden. Für Überraschung sorgt daher die Ankündigung zur Sanierung des Alten Hessenwegs in Häcklingen. Wer nun aber an einen Sinneswandel im Rathaus glaubt, liegt falsch: Hier geht es lediglich darum, wegen unterlassener Verkehrssicherung nicht haftbar gemacht zu werden. Denn der Zustand der Straße ist beängstigend. Radfahrer kommen dennoch nicht zu kurz.

Wo kommen die 18 Cent her?

Ein Info-Abend soll Aufschluss über die überhöhten Fernwärme-Abrechnungen geben

Eine Botschaft, die für viele in Kaltenmoor noch auf ihre Erfüllung wartet. Foto: LGheuteLüneburg, 24.03.2024 - Nachzahlungs-Forderungen von mehreren Tausend Euro? Viele Mieter in Kaltenmoor und im Quartier Am Weißen Turm verstehen die Welt nicht mehr, seit sie im vergangenen Jahr ihre Fernwärme-Abrechnungen erhalten haben. Seitdem fragen sie sich: Geht es bei den Abrechnungen in Lüneburg noch mit rechten Dingen zu? Denn auffällig ist: Es traf vor allem Haushalte, die ihre Rechnungen direkt von ihrem Vermieter Vonovia bekamen, der wiederum von Avacon mit Fernwärme beliefert wird. Das aber ist noch nicht alles. 

Schmaler, dafür mehr Parkplätze

Wilhelm-Leuschner-Straße wird grunderneuert – Auch grüne Bushaltestelle geplant

Schmaler und grüner: Auch die Wilhelm-Leuschner-Straße in Kaltenmoor erhält eine Grunderneuerung. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 31.03.2024 - Schmaler, mehr Bäume und eine Bushaltestelle mit Grün-Dach – so soll sich die Wilhelm-Leuschner-Straße in Kaltenmoor schon in einigen Monaten präsentieren. Und: Es sollen auch mehr Parkplätze entstehen – das kennt man von der Stadtverwaltung bislang nicht. Die Bauarbeiten starten am kommenden Donnerstag, 4. April. Gesperrt wird hierzu der gesamte Straßenbereich einschließlich anliegender Gehwege zwischen der Johanna-Kirchner-Straße und der Carl-Friederich-Goerdeler-Straße. 

Per Klick ins Geschehen

Lüneburgs Ratssitzungen können künftig auch online verfolgt werden

Viel Technik und technische Begleitung setzt die Stadtverwaltung für die neue Online-Übertragung ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.03.2024 - Wer wissen will, warum in Lüneburg schon wieder Geld für neue Fahrradwege statt für die Sanierung der schlaglochübersäten Straßen ausgegeben wird oder die Stadtverwaltung beim Fernwärme-Desaster nicht in Gang kam, musste bislang meist einen längeren Weg auf sich nehmen. Denn schon lange entscheidet und debattiert der Rat der Stadt nicht mehr im Huldigungssaal des Rathauses, sondern zwischen den dünnen Holzwänden des Kulturforums Wienebüttel am Rande der Stadt. Das soll sich ändern, denn künftig können Interessierte das Ratsgeschehen online verfolgen. 

Chaoten verschandeln die Stadt

Luna-Brunnen und Alter Kran mit Graffiti und Plakaten verunziert

Beschmiert: der Luna-Brunnen auf dem Lüneburger Marktplatz. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.03.2024 - Unbekannte haben gestern den Luna-Brunnen vor dem Lüneburger Rathaus und den historischen Kran am Stintmarkt mit Parolen und Plakaten beschmiert. Auch wurde mit Farbe an mehreren Stellen in der Innenstadt das Kopfsteinpflaster verunstaltet, Farbe, die sich laut Stadtverwaltung nur schwer entfernen lasse. Die Beseitigung der Schäden verursache zudem hohe Kosten. Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch verurteilte die Taten.

Zeichen des Abschieds

Das Lüneburger Rathaus bleibt am Abend dunkel

In Lüneburg bleiben die Lichter aus. Foto: LGheuteLüneburg, 23.03.2024 - Auf Lüneburg kommen finstere Zeiten zu. Das lässt sich beim Blick auf die vielen Leerstände in den Haupteinkaufsmeilen der Stadt kaum noch verleugnen. Das Gute: Die Stadtverwaltung setzt auch hier ein klares Zeichen der Solidarität. Dazu wird am heutigen Abend die hsitorische Rathausfassade ebenso im Dunkel versinken wie die seit langem toten Schaufenster in der Innenstadt. Offizieller Anlass für die selbstverursachte Finsternis aber ist die "earth hour", auch wenn die Verwaltung sich dazu selbst nicht äußert. Die Botschaft aber ist klar: Hier wie auch andernorts sollen die Menschen erfahren, was die Stunde geschlagen hat: Es wird finster und Zeit, sich zu verabschieden.

Der neue Seniorenbeirat steht

Elf Kandidaten waren zur Wahl angetreten – Ulrich Mädge hatte Los-Glück

Der neue Seniorenbeirat: (v.r.) Ulrich Mädge, Barbara Schmidt, Britta Stegmann, Sibylle Bollgöhn und Dr. Claus Jahnke. Ganz links: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.03.2024 - Lüneburg hat einen neuen Seniorenbeirat. Künftig bilden Sibylle Bollgöhn, Barbara Schmidt, Dr. Claus Jahnke, Britta Stegmann und Ulrich Mädge die Vertretung für ein Viertel der Bewohner der Hansestadt. Das ist das Ergebnis der Delegiertenversammlung, die heute im Huldigungssaal des Rathauses stattfand. Die offizielle Berufung erfolgt in der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 4. April, ab 17 Uhr im Kulturforum Gut Wienebüttel. 

Wenn die Erbpacht zur Erblast wird

Eine Podiumsdiskussion und ein Nachbarschafts-Treffen widmen sich dem neu entfachten Streit-Thema 

Mit Bannern an ihren Häusern machen Erbpachtnehmer ihrem Ärger über die neuen Verträge Luft. Foto: privatLüneburg, 09.03.2024 - Wie soll Lüneburg mit der Erbpacht umgehen? Lange war es in der Stadt kein Thema, langfristige und äußerst preiswerte Pachtverträge ließen viele Erbpachtnehmer Jahrzehnte ruhig schlafen. Nun aber laufen viele Verträge aus, eine Erneuerung und damit deutliche Steigerung der Pachtzahlungen steht an. Grund sind die allgemein gestiegenen Immobilienpreise, die sich auch auf die Bodenrichtwerte auswirken, an die wiederum die Pachthöhe gekoppelt ist. Droht nun die Verarmung der Pächter? Oder alles nur Hysterie? Was kann die Stadt unternehmen? Zwei Veranstaltungen widmen sich in der kommenden Woche dem heißgelaufenen Thema.

Seniorenbeiratswahl hat erste Etappe geschafft

Mehr als 7.000 Wahlbriefe eingegangen – Alt-OB Ulrich Mädge sammelt die meisten Stimmen ein

Mit den Briefwahl-Unterlagen für die Seniorenbeiratswahl kamen nicht alle klar. Foto: LGheute Lüneburg, 07.03.2024 - Der neue Seniorenbeirat für Lüneburg kann kommen. Der erste Schritt dazu, die Wahl der Delegiertenversammlung, ist abgeschlossen, die Stimmen der rund 20.000 wahlberechtigten Lüneburger sind ausgezählt. Insgesamt 7.148 Wahlbriefe sind eingegangen, 6.177 davon wurden zugelassen, 971 abgewiesen, 27 waren ungültig. Die mit Abstand meisten Stimmen entfielen auf Lüneburgs Alt-Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

SPD bohrt weiter beim Fernwärme-Desaster

Fraktion fordert mit umfangreichem Fragenkatalog Antworten von der Stadtverwaltung

Die meisten Wohnungen in Kaltenmoor sind an das Fernwärmenetz der Avacon angeschlossen. Foto: LGheuteLüneburg, 27.02.2024 - Nachzahlungsforderungen von bis zu 7.300 Euro, intransparente Abrechnungen, nicht eingehaltene Vereinbarungen und eine Stadtverwaltung, die  wie abgetaucht scheint – so zeigt sich dieser Tage die Situation um das Fernwärme-Desaster in Lüneburg. Bereits in der letzten Ratssitzung hatte deshalb die SPD-Fraktion bei der Stadtverwaltung nachgebohrt, mit wenig Erfolg. Sie legt nun mit einem Fragenkatalog nach.

Wer tritt denn nun an?

In Lüneburg wird der Seniorenbeirat gewählt, doch die Kandidaten sind weitgehend unbekannt. Und es gibt noch ein weiteres Problem

Noch läuft die Briefwahl für den künftigen Seniorenbeirat in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 23.02.2024 - Nur noch wenige Tage, dann endet die Briefwahl für den künftigen Seniorenbeirat, die derzeit in Lüneburg stattfindet. Spätestens am 28. Februar müssen die Stimmzettel abgegeben sein, am 4. März wird ausgezählt. Doch auch nach der Auszählung wird es wohl noch Wochen dauern, bis die neuen Mitglieder des fünfköpfigen Gremiums feststehen. Denn gewählt werden sie nicht von den Lüneburgern direkt, auch wenn der Stimmzettel mit den 75 Kandidaten dies vermuten lässt. Wer aber steht überhaupt zur Wahl? Und: Kaum bekannt ist, dass nicht jeder der angetretenen Kandidaten auch in den Seniorenbeirat will. Darüber aber erfahren die Wähler nichts. 

Neue Sternkreuzung oder nicht?

Stadtverwaltung will Knotenpunkt mit Millionenbetrag radverkehrsgerecht umbauen – CDU setzt andere Prioritäten

Lüneburgs Straßen sind marode, doch die Stadtverwaltung will die intakte Sternkreuzung mit hohem Aufwand umbauen, damit Radfahrer dort mehr Platz bekommen. Dagegen stellt sich die CDU auf. Foto: LGheuteLüneburg, 16.02.2024 - Sie gehört zu Lüneburgs wichtigsten Verkehrsknotenpunkten, die Kreuzung Soltauer Straße / Uelzener Straße / Lindenstraße / Sülztorstraße, eingesessenen Lüneburgern besser bekannt als "Sternkreuzung" oder kurz "Stern". Die Stadtverwaltung möchte sie radverkehrsgerecht umbauen und stellte erste Pläne im Mobilitätsausschuss vor. Die CDU-Fraktion sieht dringenderen Handlungsbedarf an anderer Stelle, auch wegen der Kosten.

Schlaglöcher werden verfüllt

Arbeiten im Lüneburger Stadtgebiet starten in wenigen Tagen – CDU spricht von "Flickschusterei"

Viele Straßen in Lüneburg müssen dringend erneuert werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.02.2024 - Lüneburgs Straßen sind in keinem guten Zustand, davon zeugen die zahlreichen Schlaglöcher, die in diesem Winter nochmal kräftig zugenommen haben. Das nervt nicht nur Autofahrer, die bis zu zwanzig Zentimeter tiefen Löcher stellen auch eine erhebliche Gefahr für Zweiradfahrer dar. Die schlimmsten Schlaglöcher sollen nun repariert werden. Die CDU-Fraktion fordert stattdessen einen Masterplan Straßensanierung.

Glockenhof schon wieder Baustelle

Versackung im Pflaster festgestellt – Ursache noch unklar

Die abgesackte Stelle im Glockenhof ist freigelegt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.02.2024 - Im Lüneburger Glockenhof wird wieder gebuddelt. Grund ist dieses Mal eine Versackung dicht am historischen Glockenhaus. Die Stadtverwaltung musste deshalb Teile des neu gepflasterten Hofs wieder aufnehmen lassen. Vermutet wird eine Ausspülung durch Wasser oder ein bereits seit Jahrzehnten vorhandener Hohlraum, der jetzt erst in Folge der neuen Pflasterarbeiten zu einer Versackung geführt hat.

"Ein Jahr lang war Dunkelheit"

LGheute im Gespräch mit Ulrich Mädge über das Fernwärme-Desaster in Lüneburg und seinen Auftritt im Rat der Stadt

Ulrich Mädge ist nicht mit allem im Lüneburger Rathaus einverstanden. Foto: LGheuteLüneburg, 12.02.2024 - Es ist guter Brauch, nach dem Ausscheiden aus einem Amt das Tagesgeschäft dem Nachfolger zu überlassen. Dass Lüneburgs Alt-Oberbürgermeister Ulrich Mädge davon nun abwich und in der jüngsten Ratssitzung die Stadtverwaltung zum Teil hart anging, überraschte daher nicht wenige. Anlass war der anhaltende Ärger vieler Fernwärmekunden über die zum Teil drastisch gestiegenen Heizkostenabrechnungen. Im Gespräch mit LGheute erläutert Mädge, warum er dennoch in die Ratssitzung gekommen war. 

"Sind ja nur Senioren"

Bei der Veranstaltung zur Wahl des Seniorenbeirats muss die Stadtverwaltung viel Kritik einstecken

Rund 130 Senioren sind gestern in die Ritterakademie gekommen, als Wahlberechtigte oder als Kandidaten. Foto: LGheuteLüneburg, 08.02.2024 - Wenn von Senioren-Treffen die Rede ist, haben viele meist dies vor Augen: gemütlich plaudern bei Kaffee und Kuchen. So wird es sich wohl auch die Stadtverwaltung gedacht haben, als sie zur gestrigen Veranstaltung in die Ritterakademie einlud. Dort durften sich am Nachmittag die Kandidaten zur Delegiertenwahl für den künftigen Seniorenbeirat vorstellen. Zwar gab es auch Kaffee und Kuchen, ansonsten aber lief die Veranstaltung komplett aus dem Ruder – zum Glück für die anwesenden Senioren.

Frostige Atmosphäre beim Thema Fernwärme

Stadtverwaltung gibt bei explodierenden Heizkostenabrechnungen kein gutes Bild ab – Deutliche Kritik In ungewohnter Pose: Alt-Oberbürgermeister Ulrich Mädge am Bürger-Mikrofon in der Stadtrats-Sitzung. Foto: LGheutevon Alt-OB Mädge

Lüneburg, 02.02.2024 - Ratlos, hilflos und heillos zerstritten – so präsentierte sich gestern der Rat der Stadt bei einem Thema, das derzeit vor allem Mietern in Kaltenmoor und am Weißen Turm schlaflose Nächte bereitet. Es geht um drastisch gestiegene Heizkostenabrechnungen, von denen vor allem diejenigen betroffen sind, die am Fernwärmenetz der Avacon hängen. Vor allem SPD-Ratsmitglieder hakten bei einer erkennbar schlecht aufgestellten Stadtverwaltung nach. Mit von der Partie war auch Alt-Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Er nutzte die Bürger-Fragerunde, um der Stadtverwaltung die Leviten zu lesen.

"Bitte unterlassen Sie den Zwischenruf!"

Die Debatten im Rat der Stadt werden immer langweiliger – Kritik an Ratsvorsitzender Jule Grunau dafür lauter 

Die Ratsvorsitzende Jule Grunau (Grüne) schreitet ein, sobald eine Debatte Fahrt aufnimmt . Foto: LGheuteLüneburg, 31.01.2024 - Wer heute die Generaldebatte im Deutschen Bundestag verfolgt hat, wird manches beklagen können, ganz sicher aber keine langweilige Sitzung. Aber nicht nur rhetorisch brillante und manchmal auch scharfe Debattenbeiträge sorgen im Reichstag für spannende Auseinandersetzungen, auch die zahlreichen Zwischenrufe aus den Fraktionsreihen gehören dazu. Zeigen sie doch, ob bei den Abgeordneten ein Nerv getroffen wurde. Im Rat der Stadt ist man davon leider weit entfernt. 

Ab in die Kiste

Damit es schöner aussieht: Lüneburgs Innenstadt-Mülltonnen bekommen eine Einhausung

Mitarbeiter der AGL stellen jetzt die Einhausungen für die 240 Liter fassenden Mülltonnen in der Innenstadt auf. Foto: AGLLüneburg, 30.01.2024 - Übervolle Papierkörbe in der Lüneburger Innenstadt sind nicht schön, zeigen aber, dass die meisten Menschen die Dinge, die sie nicht mit sich tragen möchten, lieber dort hinein entsorgen als sie einfach irgendwo hinzuwerfen. Es zeigt aber auch, dass es von den Körben entweder nicht genug gibt oder sie zu selten geleert werden. Die Stadtverwaltung hat sich als Lösung für dieses Problem für eine dritte Variante entschieden: Die Papierkörbe werden durch Mülltonnen ersetzt. Und weil das nicht so nett aussieht, verschwinden sie nun in einer Einhausung.

Der Nächste bitte!

Dennis Lauterschlag ist Lüneburgs neuer Ordnungsamtsleiter

Dennis Lauterschlag ist neuer Leiter des Ordnungsamts. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 26.01.2024 - Lüneburg hat mal wieder einen neuen Ordnungsamtsleiter. Frisch angetreten ist dafür Dennis Lauterschlag. Der 38-Jährige folgt damit Matthias Dorn, der erst 2021 von Dahlenburg nach Lüneburg kam und mit Jahresbeginn 2024 als stellvertretender Bürgermeister nach Bleckede wechselte. Lauterschlag arbeitet seit 2016 bei der Stadt im Bereich Ordnung, zuletzt als stellvertretender Bereichsleiter.