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Politik und Verwaltung

Der Rat schafft Platz

In der Stadt sollen nun doch mehr Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen entstehen 

Die Sporthallen im Hanseviertel sollen schon in Kürze als Notunterkünfte genutzt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 18.10.2022 - Lüneburg will nun doch mehr für die Aufnahme von Flüchtlingen tun. So sollen Unterbringungs-Möglichkeiten dezentral über das Stadtgebiet verteilt entstehen. Entsprechende Beschlüsse wurden bei den jüngsten Sitzungen des Verwaltungsausschusses und des Rats der Stadt getroffen. Beide Gremien korrigierten damit den bisherigen Kurs der Stadtverwaltung unter Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne).

Schwake führt weiter

Neuer Vorstand der CDU-Lüneburg formiert

Der neue CDU-Stadtverbandsvorstand mit Felix Petersen (CDU-Kreisvorsitzender, links im Bild) als Gast. Nicht auf dem Foto ist Anja Pols. Foto: CDU Lüneburg.Lüneburg, 18.10.2022 - Der Alte ist der Neue. So lässt sich das Ergebnis der Vorstandswahl des CDU-Stadtverbands Lüneburg deuten, bei der Alexander Schwake als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde. Bei der Wahl am vergangenen Donnerstag in der Lüneburger Ritterakademie erhielt er sämtliche der 31 abgegebenen Stimmen. 

Bürger:innen statt Bürger

Seit Claudia Kalisch Oberbürgermeisterin ist, wird im Rathaus kräftig gegendert – ohne jegliche Grundlage

Liebt das Gendern: Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: LGheuteLüneburg, 12.10.2022 - Wenn der Rat der Stadt heute zu seiner Oktober-Sitzung zusammenkommt und Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das Wort ergreift, wird sie aller Voraussicht nach auch an diesem Tag wieder von "Bürger:innen" sprechen oder andere sprachlich unzulässige Wortneuschöpfungen nutzen. Damit setzt die Grünen-Politikerin sich nicht nur über entsprechende Vorgaben des Rates für deutsche Rechtschreibung hinweg. Sie ignoriert auch, dass der weitaus überwiegende Teil der Bevölkerung diese "Gender"-Sprechbarrieren ablehnt. Der Oberbürgermeisterin aber ist das offenbar egal.

Mehr Einsatz für Flüchtlinge gefordert

Dringlichkeitsantrag der FDP setzt Oberbürgermeisterin Kalisch unter Druck

Umgehend nach der Flüchtlingswelle 2015 hat die Stadt Lüneburg Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge wie hier am Ochtmisser Kirchsteig errichtet. Gleiches fordert die FDP nun auch in der aktuellen Situation. Foto: LGheuteLüneburg, 01.10.2022 - Gegen die Untätigkeit der Lüneburger Rathauschefin bei der Bereitstellung von Unterkünften für vor allem ukrainische Flüchtlinge stellt sich nun die FDP-Stadtratsfraktion auf. In einem Dringlichkeitsantrag zur nächsten Ratssitzung fordert sie die Verwaltung auf, zusätzlich zu den bereits gemieteten Wohncontainern weitere Wohncontainer zur temporären Unterbringung zu beschaffen.

Weitere Sporthallen werden Notunterkünfte

Stadt rechnet mit 1.000 zusätzlichen Flüchtlingen nach Vorgabe aus Hannover

Krisenstimmung im Rathaus: Die Verwaltung sieht ihre Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge erschöpft. Deshalb sollen nun weitere Sporthallen als Notunterkünfte hergerichtet werden. Foto:  LGheuteLüneburg/Hannover, 29.09.2022 - Lüneburg muss sich auf weitere Flüchtlinge einstellen. Das wurde nach einer jetzt herausgegebenen Mitteilung des SPD-geführten Innenministeriums in Hannover deutlich. Danach hat Hannover das Verteilkontingent auf die niedersächsischen Kommunen für das kommende Jahr auf weitere 70.000 Personen neu festgesetzt, nachdem das Kontingent erst im April dieses Jahres 100.000 Personen hochgesetzt worden war. Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch reagiert mit der Bereitstellung weiterer Sporthallen.

Glockenhof soll schöner werden

Stadt will 600.000 Euro für Neugestaltung ausgeben 

Die Visualisierung zeigt den Glockenhof nach der Umgestaltung. Der weniger schöne Blick auf den C&A-Bau ist hier nicht im Bild. Grafik: Schönherr Landschaftsarchitekten, BerlinLüneburg, 28.09.2022 - Es war nur einer von unzähligen Fehlentscheidungen des Lüneburger Stadtrats, aber einer mit Dauerwirkung: der Abriss wertvoller historischer Gebäude im nahen Umfeld des Lüneburger Glockenhofs. Sie mussten zu Beginn der 1970er-Jahre Platz machen für einen schmucklosen Neubau des Einkleiders C&A. Jetzt soll dieser Schritt zwar nicht rückgängig gemacht, dafür aber der Platz optisch aufgewertet werden.

Hilfe bei der Grundsteuererklärung

Finanzverwaltung bietet Online-Informationsveranstaltung an

Hannover, 23.09.2022 - Die Abgabe der Grundsteuererklärung bereitet vielen Grundstückseigentümern immer noch große Probleme. Doch die Zeit bis zur Abgabe drängt, spätestens am 31. Oktober müssen die Angaben den Finanzämtern vorliegen. Nun wurde seitens der niedersächsischen Finanzverwaltung eine neue "Informationsoffensive" zur Hilfestellung bei der Abgabe gestartet. Am Donnerstag, 29. September, findet für Interessierte eine Online-Informationsveranstaltung statt.

Verhaltener Zuspruch für neuen Sozialdezernenten

Florian Forster wurde gegen die Stimmen der SPD im Rat gewählt

Blumen von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch für den frisch gewählten Florian Forster. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.09.2022 - Lüneburg hat einen neuen Sozialdezernenten. Mehrheitlich wählte der Rat der Stadt am Donnerstag Florian Forster zum neuen Leiter des Dezernats für Jugend, Bildung, Soziales und Kultur. Der Rat folgte damit dem Vorschlag von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, die sich nach dem Weggang von Pia Steinrücke nach einem Nachfolger umschauen musste. Zudem wurde Markus Moßmann zum Ersten Stadtrat gewählt.

Solidarität gegen Bares

Lüneburger erhalten Prämie, wenn sie Wohnraum für Flüchtlinge anbieten

Ratssitzung im Kulturforum Wienebüttel. Archiv-Foto: LGheuteLüneburg, 16.09.2022 - Wenn eine grüne Oberbürgermeisterin sagt, dass sie in ihrer Stadt keine Flüchtlinge mehr aufnehmen kann, lässt das zumindest aufhorchen. So etwas hatte man bislang eher vom rechten Rand der Politik gehört. Nun war es Claudia Kalisch, die nicht mehr ganz frisch gebackene Grüne-OB'in, die sinngemäß für Lüneburg erklärte: "Das Boot ist voll". Weil das aber bei ihren Parteigenossen dann doch nicht so gut ankam, wurde jetzt kurzerhand ein Notpaket für Lüneburg geschnürt: die "Wohnraum-Offensive für Geflüchtete".

Ein Informatiker als Mann fürs Soziale

Florian Forster soll neuer Dezernatsleiter für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur werden

Florian Forster will neuer Leiter für das Dezernat Bildung, Jugend, Soziales und Kultur der Stadt Lüneburg werden. Foto: privatLüneburg, 14.09.2022 - Florian Forster soll neuer Sozialdezernent der Stadt Lüneburg werden. So jedenfalls sieht es die Tagesordnung für die morgige Stadtratssitzung vor, in der der 42-Jährige die Zustimmung der Ratsmitglieder erhalten soll. Forster ist der zweite Anlauf von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, einen Nachfolger für die nach Lübeck gewechselte Pia Steinrücke zu finden.