header

Politik und Verwaltung

Ist Lüneburg noch attraktiv genug?

Stadt führt Befragung durch Marktforschungsinstitut durch

Gleich mehrere Ladengeschäfte nebeneinander stehen in der Bäckerstraße leer, wie dieses Foto aus dem Frühjahr zeigt. Foto: LGheuteLüneburg, 28.06.2023 - Ist Lüneburg noch attraktiv? Wenn es nach den vielen Touristen geht, die Tag für Tag die Stadt besuchen, trifft dies sicher zu. Doch welche Anziehungskraft hat die Innenstadt noch für Konsumenten? Sind die Angebote noch verlockend genug oder meiden viele den Einkauf, weil es vielleicht immer weniger Parkplätze gibt? Klar ist: Der Leerstand von Geschäften hat deutlich zugenommen. Das hat nun offenbar auch die Stadtverwaltung realisiert, die nun ein Marktforschungsinstitut beauftragt hat.

Wer bietet mehr?

Stadtverwaltung versteigert wieder Fundsachen

Immer gut besucht: die Versteigerung der Fundsachen beim Bürgeramt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.06.2023 - Rund 40 Fundfahrräder, fünf City-Roller, Armbanduhren, Modeschmuck, Sonnenbrillen, Werkzeuge, Wanderstöcke und einiges mehr an Fundsachen kommen am Mittwoch, 16. August, im Innenhof des Bürgeramts an der Bardowicker Straße unter den Hammer. Beginn der Versteigerung ist um 13 Uhr.

Wie soll der Verkehr fließen?

Austausch-Abend im Lüneburger Hanseviertel

Das Hanseviertel wächst weiter und damit bald auch der Verkehr in dem noch jungen Quartier. Foto: LGheuteLüneburg, 28.06.2023 - Der noch junge Lüneburger Stadtteil Hanseviertel ist nahezu fertiggestellt, noch aber wird kräftig gebaut. Die Straßen sind angelegt, doch beim Thema Verkehr gibt es offenbar noch Veränderungsbedarf. Das Quartiersmanagement Hanseviertel lädt deshalb am Montag, 3. Juli, von 19.30 bis 21.30 Uhr zu einem Austausch zu dem Thema ein. 

Kommt jetzt ein CDU-Stadtkämmerer?

Im Lüneburger Verwaltungsausschuss geht es heute um die seit langem offene Personalie 

Für die Verwaltung im Lüneburger Rathaus soll es einen Bewerber für das Amt des Stadtkämmerers geben. Foto: LGheute Lüneburg, 26.06.2023 - Wie üblich kommt auch heute einen Tag vor der morgigen Ratssitzung der Verwaltungsausschuss der Stadt Lüneburg zusammen. Dort sitzen in kleiner Runde die Spitzen der im Rat vertretenen Fraktionen mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch zusammen und entscheiden hinter verschlossenen Türen, was der Rat am Folgetag in größerer Runde beschließen soll. Interessant ist stets der Blick auf die Tagesordnung. Heute geht es dabei auch um die Nachfolge für das Amt des Stadtkämmerers.

Kommt der Immobilien-Kauf nun?

SPD fordert von Kalisch Informationen zu angekündigten Gesprächen mit Vonovia 

In Kaltenmoor besitzt auch Vonovia zahlreiche Wohnungen, von denen sich der Konzern trennen will. Foto: LGheuteLüneburg, 22.06.2023 - Ende April überraschte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch den Lüneburger Stadtrat mit ihrer Ankündigung, mit dem Immobilienkonzern Vonovia über den Kauf von 700 Wohnungen zu sprechen. Das Unternehmen will sich von seinen Immobilien im Stadtteil Kaltenmoor trennen. Doch seitdem war hierzu nichts mehr zu hören. Nun hakt die SPD nach.

Rasensprengen verboten? Mal schauen

Lüneburgs Stadtverwaltung will ohne Politik keine Entscheidung zum Wassersparen treffen

Rasensprengen verboten – Ja oder Nein? In Lüneburg ist das trotz der aktuellen Trockenheit noch offen. Foto: LGheuteLüneburg, 19.06.2023 - Der Landkreis Lüneburg hat es es schon, die Stadt Lüneburg zögert noch: das Rasensprengenverbot. In der Hansestadt setzt man derzeit noch auf Appelle, Wasser wegen der anhaltenden Trockenheit einzusparen. Doch nun denkt man auch in Lüneburgs grünem Rathaus über ein entsprechendes Verbot nach, traut sich aber offenbar nicht, das auch ohne Ratsbeschluss umzusetzen.

Erneuter Personalwechsel in Lüneburg

Jens Sporleder soll zweiter Mann in der Samtgemeinde Elbtalaue werden

Dannenberg/Lüneburg, 08.06.2023 - In der Lüneburger Stadtverwaltung kündigt sich ein weiterer Wechsel an. Und erneut trifft es den Finanzbereich. Jens Sporleder, zuständig für Betriebswirtschaft und Beteiligungsverwaltung, Controlling, soll Erster Samtgemeinderat in der Samtgemeinde Elbtalaue im Landkreis Lüchow-Dannenberg werden.

Hundehalter müssen mehr zahlen

Lüneburg erhöht die Hundesteuer – Auch Vergnügungssteuer steigt

Der Rat hat entschieden: Hundesteuer und Vergnügungssteuer sollen steigen. Foto: LGheuteLüneburg, 05.06.2023 - Lüneburg ist arm, die Schulden sind enorm. Grund sind insbesondere die immensen Kosten für die Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen, aber auch die Ausgaben für zweifelhafte Projekte wie beispielsweise die "Grünen Oasen", die in der Innenstadt die Menschen beglücken sollen (LGheute berichtete). Die Stadt braucht daher zusätzliche Einnahmen. Nun sollen die Hunde- und die Vergnügungssteuer erhöht werden.

"Grüne Oasen" für Lüneburg

Stadt stellt Holzkästen für Bepflanzung auf – Einzelhandel kritisiert fehlendes "Niveau"

Der Aufbau der ersten "Grünen Oase" vor dem Landgericht in Lüneburg. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 31.05.2023 - Ein paar Bretter, montiert auf Euro-Paletten zu Holzkästen, bepflanzt von der AGL und fertig ist sie: Lüneburgs erste "Grüne Oase". So jedenfalls nennt die Stadtverwaltung das schlichte Ensemble, weitere sollen alsbald folgen. Bestaunt werden darf Lüneburgs neue Bretter-Attraktion vor dem Landgericht, dem ehemaligen Schloss. Vom Handel kam prompt Kritik. Nun rundert die Stadtverwaltung zurück.

Rampe mit Sturzgefahr

Behindertenbeirat kritisiert neu gestalteten Glockenhof

Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Tiefbau und Grün im Glockenhof mit dem städtischen Bauleiter Björn-Olde Backhaus (l.) und Sebastian Effe, der das Bauprojekt im Glockenhof betreut, auf der gefährlichen Rampe. Das Foto entstand kurz vor der Eröffnung des neu gestalteten Platzes. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.05.2023 - Frisch eingeweiht und schon wieder Makulatur: Der neu gestaltete Glockenhof im Herzen der Lüneburger Innenstadt muss in Teilen überarbeitet werden. Grund ist die neue Rampe, die eigentlich für die gewünschte Barrierefreiheit sorgen sollte. Weil sie aber abknickt und zugleich auf eine zweistufige Treppe zuführt, gab es Kritik vom Behindertenbeirat.

Dank an die Einsatzkräfte

Nach der Explosion in Volgershall sind noch viele Wohnungen unbewohnbar

Lüneburg, 27.05.2023 - Nach der Explosion in einem Appartment der Wohnanlage in Volgershall hat Lüneburgs Erster Stadtrat Markus Moßmann allen Einsatzkräften seinen Dank ausgesprochen. "Es waren wirklich alle hoch engagiert dabei und alle Kräfte haben Hand in Hand gewirkt. Ihnen gebührt der Dank dafür, dass uns allen im Ernstfall geholfen wird", fasst Moßmann seine Eindrücke aus der Nacht zusammen, bei der auch ein Mensch zu Tode kam.

Investitionen können starten

Hannover gibt grünes Licht für den Haushalt 2023 – Ukraine-Flüchtlinge höchster Kostenfaktor

In deutliche Schieflage ist der Haushalt der Stadt Lüneburg geraten. Foto: LGheuteLüneburg, 20.05.2023 - Ein Minus von knapp 40 Millionen Euro weist der Haushalt der Stadt Lüneburg für das laufende Jahr aus, so viel, wie schon seit langem nicht mehr. Mehr als die Hälfte davon verschlingen laut Stadtverwaltung die Kosten aus dem Ukraine-Krieg, also die Unterbringung der Flüchtlinge in der Stadt. Weitere Haushalts-Schwerpunkte sind Investitionen in die Schulen, in Verkehrsinfrastruktur und Kitas. Nun dürfen die beschlossenen Mittel auch fließen, heißt es aus Hannover. Allerdings mit Auflagen.

Ernüchternde Bilanz bei den E-Säulen

Stadt und Avacon hinken dem wachsenden Bedarf an Ladestationen hinterher

Uwe Nehring, Hendrik Paul und Ortsbürgermeisterin Christel John (v.l.) an der neuen Station am Schulzentrum Oedeme. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.05.2023 - Wie wird ein Defizit zu einem Erfolg? Man erklärt den Fortschritt im Mangel kurzerhand als "zukunftsweisend". So geschehen im Lüneburger Ortsteil Oedeme. Dort ist, man staune, vor wenigen Tagen eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten für E-Autos in Betrieb genommen worden. Damit nicht genug: In Lüneburg arbeite man daran, den weiteren Ausbau sogar noch "voranzutreiben". Doch die Realität sieht anders aus.

Jeden Tag Essen für 30 Euro

Die Kosten für Flüchtlinge und Asylbewerber sind enorm, wie ein Beispiel aus Lüneburg zeigt

Schlicht, aber teuer: die Notunterkünfte in Lüneburg. Hier ein Foto vom November 2022 bei der Einrichtung der Sporthalle im Hanseviertel als Notunterkunft mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Sozialdezernent Florian Forster (l.) und einem Mitarbeiter des THW. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.05.2023 - Eine Milliarde Euro sollen die Länder vom Bund für die Flüchtlingshilfe der Kommunen bekommen, deutlich zu wenig, wie Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch findet. In der Tat sind die Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber enorm, wie ein Beispiel aus Lüneburg zeigt. Hier fallen allein für die Verpflegung in einer Notunterkunft monatlich 900 Euro an – pro Person. 

Soll Lüneburg 700 Wohnungen kaufen?

Vonovia will sich von Objekten in Kaltenmoor trennen – Politik von Kalisch-Info überrascht 

Viele der Wohnungen in Kaltenmoor sind sanierungsbedürftig, auch die des Immobilien-Konzerns Vonovia. Der will sie nun verkaufen. Foto: LGheuteLüneburg, 05.05.2023 - Arm aber sexy – das sagt man gern von Berlin, für Lüneburg aber gilt es auf jeden Fall. Die allseits beliebte Stadt ist hoch verschuldet, ein Minus von knapp 40 Millionen Euro weist der Haushalt für 2023 aus. Doch die defizitäre Lage hindert Lüneburgs Oberbürgermeisterin nicht daran, über spektakuläre Wohnungskäufe in Kaltenmoor nachzudenken. In der Lüneburger Politik fiel das Echo unterschiedlich aus.

Bebauungsplan ist rechtens

Gericht gibt grünes Licht für Neubaugebiet Am Wienebütteler Weg

Hier vor den Toren Lüneburgs an der Straße nach Vögelsen soll das Neubaugebiet entstehen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.05.2023 - Dem geplanten Neubaugebiet Am Wienebütteler Weg steht nichts mehr im Wege. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat heute eine Normenkontrollklage, die sich gegen den beschlossenen Bebauungsplan richtete, abgelehnt und eine Revision nicht zugelassen. Die Stadtverwaltung hat die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts mit Erleichterung zur Kenntnis genommen.

Die Bagger können anrollen

Rat gibt erneut Startschuss fürs Neubaugebiet Wienebütteler Weg und übernimmt finanzielles Risiko

Der Rat tagte unweit des geplanten Neubaugebiets, im Kulturforum Wienebüttel. Hier ein Foto einer früheren Sitzung. Foto: LGheuteLüneburg, 28.04.2023 - Ist es kluge Vorausschau oder ein waghalsiges Unterfangen? Die Rede ist vom geplanten Neubaugebiet Am Wienebütteler Weg. Die Verwaltung will mit der Erschließung des Areals beginnen – Kosten 18 Millionen Euro –, obwohl gegen den Bebauungsplan noch eine Normenkontrollklage anhängig ist. Gestern stimmte der Rat der Übernahme des finanziellen Risikos zu.

Sporthallen sind wieder für den Sport da

Stadt löst Notunterkünfte im Grimm und im Hanseviertel auf

Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Sporthalle der Grundschule im Grimm als Notunterkunft genutzt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.04.2023 - Die zur Notunterkunft umgebaute Sporthalle Im Grimm soll schon bald wieder für den Sport genutzt werden können. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll die Halle voraussichtlich ab dem 15. Mai wieder für Schulen und Vereine zur Verfügung stehen. Die dort bislang untergebrachten Flüchtlinge und Asylbewerber sind Anfang dieser Woche hauptsächlich in die Gemeinschaftsunterkunft an der Bockelmannstraße umgezogen.

Ende der Hindenburgstraße?

Linke, Grüne und SPD wollen Namensänderung – FDP fordert Aufklärung und nennt mutige Alternative 

Der Wehrmachtsoffizier Wim Hosenfeld soll neuer Namensgeber für die Hindenburgstraße werden. Diesen Vorschlag macht die FDP für den Fall, dass eine Umbenennung der Straße von der Stadtgesellschaft gewollt ist. Foto: Wikimedia Lüneburg, 22.04.2023 - Es war abzusehen. Nachdem der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung beschlossen hatte, betroffenen Anwohnern bei einer Straßenumbenennung in Lüneburg einen finanziellen Ausgleich zu zahlen, trudelte umgehend ein gemeinsamer Antrag von Linken, Grünen und SPD ein, die Hindenburgstraße umzubenennen. Dagegen stellt sich die FDP mit einem mutigen Änderungsantrag. Sie schlägt einen Offizier der deutschen Wehrmacht vor. 

Holzliegen fürs Wohlfühl-Gefühl

Die Attraktivität der Lüneburger Innenstadt soll mit "Stadtmöbeln" erhöht werden

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (l.) hat die neue Liege im Rathausgarten schon mal ausprobiert. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.04.2023 - Wie kann Lüneburg attraktiver werden? Wenn es nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung geht, mit rustikalem Holzmobiliar, wie man es aus der Baumarkt-Selbstmach-Ecke kennt. Ebensolches soll nun nach und nach Einzug in die Lüneburger Innenstadt halten. Den Start machten jetzt Holzliegen, die im Rathausgarten und auf dem Lambertiplatz aufgestellt wurden. Bis spätestens Mitte Mai sollen Tische und Bänke an weiteren Orten folgen.