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Politik und Verwaltung

"Letzte Generation" demontiert Verkehrsschilder

Aktion in Lüneburg löst Kritik und Fragen aus

Lüneburg, 12.02.2023 - Die "Letzte Generation" hat ihren Weg nun auch nach Lüneburg gefunden. Auf die Scharff-Kreuzung klebten sich Mitglieder der selbsternannten Klimaretter zwar nicht und auch Claassens neue Kunsthalle wurde nicht mit Kartoffelbrei überzogen. Dafür aber montierten sie Verkehrsschilder ab und kündigten ein "Protesttraining" an. Bei Teilen der Lüneburger Politik löst das Kritik und Fragen aus.

Fliegerbombe in Lüneburg gefunden

Fundort Wilschenbruch wird evakuiert – Bahnstrecke Lüneburg - Uelzen betroffen

Lüneburg, 13.02.2023 - Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg fanden Arbeiter heute Mittag bei Baggerarbeiten auf einem
Grundstück im Sperberweg im Stadtteil Wilschenbruch. Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des
Kampfmittelbeseitigungsdienstes.

Vorbereitungen für die Flüchtlinge

Erste Container für Gemeinschaftsunterkunft an der Bockelmannstraße erwartet

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Mitte) im Gespräch mit Projektleiterin Sabine Bachmann und Tiefbaukoodrinator Jörg Silex. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 07.02.2023 - Die geplante Gemeinschaftsunterkunft an der Bockelmannstraße soll Formen annehmen. Noch in dieser Woche sollen die ersten 60 Container für die Unterbringung von Flüchtlingen angeliefert werden, verkündet die Stadtverwaltung. In Modulbauweise sollen hier auf dem südlichen Teil des ESV-Sportplatzes zwei jeweils zweigeschossige Unterkünfte entstehen.

Eine charmante Kämpferin geht von Bord

Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek in den Ruhestand verabschiedet

Gabriele Lukoschek (l.) mit der Entlassungsurkunde, die ihr Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch überreicht hat. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 04.02.2023 - Wenn in Lüneburg ein Politiker mal wieder eine grandiose Idee für ein neues Projekt hat, geht das so: Man schaut zu, dass genug Stimmen im Rat für das Vorhaben zusammenkommen. Was hingegen so gut wie nie passiert: fragen, ob dafür überhaupt Geld in der Kasse ist. Gabriele Lukoschek kannte dieses Spiel zu gut – und wusste sich als Stadtkämmerin stets zu wehren. Am Donnerstag wurde sie im Rat in den Ruhestand verabschiedet.

Sperrung hält länger an

Auch ein Regenwasserkanal ist in Jüttkenmoor beschädigt

Die Notfallsperrung in Jüttkenmoor. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 03.02.2022 - Die Behinderungen durch den Wasserrohrbruch in Jüttkenmoor könnten noch über Wochen anhalten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist durch den Bruch und Steingeröll auch ein Regenwasserkanal zu Schaden beschädigt worden. Die AGL schätzt den betroffenen Bereich auf mindestens 20 Meter Länge. Wie lange die Reparaturarbeiten in Anspruch nehmen, sei derzeit unklar.

Wasserrohrbruch in Jüttkenmoor

Massive Straßenschäden – Bereich weiträumig gesperrt

Im Bereich der geborstenen Wasserleitung drohen weitere Absackungen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.02.2023 - Wegen eines Wasserrohrbruchs im Stadtteil Jüttkenmoor sind Teile der Jägerstraße und die Zufahrt in das Wohngebiet vor großräumig abgesperrt. Neben der Straße sind auch die Gehwege betroffen. Die Trinkwasserversorgung ist inzwischen wieder gesichert. Die Stadtverwaltung warnt vor Betreten der Baustelle.

Wasser-Problem auf der Dahlenburger Landstraße

Fahrspur vorerst gesperrt

Auf der Dahlenburger Landstraße dringt Wasser aus dem Boden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 20.01.2023 - Auf der stadtauswärts führenden Spur der Dahlenburger Landstraße hat sich in Höhe der Bahnunterführung erneut Wasser gesammelt, das aus dem Boden dringt. Die Stadt hat dort nun eine Fahrspur gesperrt. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird in Höhe der Baustelle auf die Busspur umgeleitet, der stadtauswärts fahrende Verkehr nutzt die Gegenfahrbahn.

Hin und Her an der Uelzener Straße

Bauarbeiten schon wieder eingestellt – Kritik an Argumentation der Stadt

Die Arbeiten an der Uelzener Straße ruhen erneut. Foto: LGheuteLüneburg, 19.01.2022 - Gerade waren die Arbeiten an der Baustelle Uelzener Straße nach witterungsbedingter Unterbrechung wieder gestartet, sind sie auch schon wieder eingestellt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, zwinge nun der Frost die Baufirma zur Unterbrechung. 

Scherf legt Mandat nieder

Wolfgang Goralczyk wird neuer CDU-Fraktionsvorsitzender

Monika Scherf sagt der Politik in Lüneburg vorerst ade. Foto: LGheuteLüneburg, 15.01.2023 - Die CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Scherf legt ihr Mandat im Rat der Hansestadt Lüneburg zum 1. März nieder. Ein entsprechendes Schreiben an die Oberbürgermeisterin habe sie bereits im Rathaus eingereicht, teilte die Lüneburger CDU mit. Neuer Fraktionsvorsitzender soll Wolfgang Goralczyk werden.

Tückische Bodenschwelle soll entschärft werden

Arbeiten an der Uelzener Straße sollen Mitte Februar abgeschlossen sein

Für Autos, vor allem aber für Fahrradfahrer ist der Anstieg der Bodenschwelle zu steil geraten. Das soll nun korrigiert werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.01.2023 - Die seit fast einem Jahr laufenden Bauarbeiten an der Uelzener Straße sind nach längerer Winterpause wieder aufgenommen worden und sollen nun auch bald beendet werden. Voraussichtlich Mitte Februar soll der Verkehr dann wieder in beiden Richtungen fließen. Zuvor muss aber noch eine vor allem für Fahrradfahrer gefährliche Stelle in Höhe des Kurparkeingangs korrigiert werden.

Verstärkung fürs Marketing-Team

Leiterin erhält drei neue Mitarbeiter und will die "Marke Lüneburg" ausbauen

Die Chefin und ihre drei Neuen: (v.l.) Melanie-Gitte Lansmann, Hana Weißmann, Christina Tünsmeyer und Matthias Lutz. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 06.01.2023 - Mit einem verstärkten Team geht die Lüneburg Marketing GmbH (LMG) ins neue Jahr. Gleich drei neue Mitarbeiter hat die LMG ins Team geholt. LMG-Chefin Melanie-Gitte Lansmann will damit die "Marke Lüneburg noch weiter nach vorne bringen". Zuletzt hatte die Marketing-Truppe allerdings weniger durch besondere Ideen geglänzt, stattdessen auf altbekannte und zum Teil abgespeckte Rezepte gesetzt.

Irritierende Pläne für die Hindenburgstraße

Die Stadt will für einen Radverkehrsstreifen 19 Parkplätze streichen – doch das ergibt keinen Sinn 

Die Hindenburgstraße ist eine wichtige Verkehrsader in Lüneburg. Hier, wo auch viele Rettungsfahrzeuge unterwegs sind, will die Stadtverwaltung einen Radverkehrsstreifen einrichten. Foto: LGheuteLüneburg, 04.01.2023 - Die Anzahl der Parkplätze in Lüneburg soll weiter sinken. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sollen sämtliche 19 Plätze an der Südseite der Hindenburgstraße in Grünflächen umgewandelt werden. Die Änderung ist Teil der umstrittenen Errichtung eines Radverkehrsstreifens auf der Hindenburgstraße, die bekanntlich Teil des Stadtrings ist. Die Maßnahme soll für mehr Sicherheit im Radverkehr sorgen. Doch die Pläne haben einen gravierenden Fehler.

Straßenreinigung wird deutlich günstiger

Stadt beschließt neue Gebühren für 2023 – Höhere Vergnügungssteuer soll für Mehreinnahmen sorgen

Die Straßenreinigung wird deutlich günstiger, Grund ist die Umstellung auf einen neuen Berechnungsfaktor. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.01.2023 - Wie an jedem Jahresende hat der Rat der Stadt auch in seiner Dezember-Sitzung die Gebühren für die städtischen Leistungen und Steuern festgelegt. Doch während zu erwarten wäre, dass die Sätze wegen der dramatischen Haushaltslage überall steigen, gibt es auch Senkungen, etwa bei der Straßenreinigung. Einige Steuern hingegen werden steigen. Nachfolgend die Übersicht.

Lüneburg versinkt im Schuldenloch

Rat beschließt Haushalt 2023 mit 39 Millionen-Euro-Defizit

Ein Foto mit historischer Dimension: Nur etwas mehr als die Hälfte der Ratsmitglieder stimmte für den Haushaltsentwurf 2023. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 30.12.2022 - Wer sich anschaut, wofür die Stadt im kommenden Jahr Geld ausgeben will, den befällt bisweilen der Eindruck, Lüneburg schwimme im Geld. Ob ein 1,7 Millionen Euro teurer Radweg über die Ilmenau oder 4.000 Euro für Salzsäckchen als Geschenk bei Eheschließungen – die Ausgabenliste ist opulent. Doch die Stadt versinkt gerade in Schulden, so hoch wie seit Gedenken nicht mehr. Von einem ehrlichen Willen zum Sparen aber ist weit und breit nichts zu erkennen, wie bei der Verabschiedung des Haushalts für 2023 im Rat der Stadt zu erfahren war.

Böllern erlaubt, aber nicht überall

In der Lüneburger Innestadt gilt am Jahreswechsel das Feuerwerksverbot 

In dem gekennzeichneten Bereich gilt das Feuerwerksverbot an Silvester und Neujahr in Lüneburg. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 29.12.2022 - Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause ist die Silvesterböllerei wieder erlaubt. Das gilt auch für Lüneburg, allerdings sind Teile der Innenstadt und der Kalkberg davon ausgenommen. Nachfolgend eine Übersicht, wo das Zünden von Raketen und Böllern verboten ist.

Auf der Suche nach mehr Breite

Rat stützt Verwaltung bei Radfahrweg-Vorhaben in der Hindenburgstraße, will aber neue Pläne

Weiter auf dem alten oder künftig auf die Straße? Darum geht es bei der Diskussion um die Verlegung des Radfahrweges in der Hindenburgstraße. Foto: LGheuteLüneburg, 14.12.2022 - Acht Meter sind keine acht Meter fünfzig. Was an sich einfach klingt, muss in der Politik noch lange nicht einfach sein. Den Beweis dazu lieferten Stadtrat und Verwaltung in ihrer jüngsten Sitzung. Dort wurde erneut über die Hindenburgstraße debattiert, konkret über die Verlegung des Radfahrweges auf die Fahrbahn, obwohl der Platz dafür nicht ausreicht. Der Rat lieferte eine aufschlussreiche Debatte, bei der es sogar um Tote ging. 

"Und Sie wollen, dass wir jetzt in Betonsteine für Radwege investieren?"

Frank Soldan (FDP) gibt aufschlussreiche Antwort auf eine Bürgerfrage zum Thema Hindenburgstraße

Immer mit geschärftem Blick: Frank Soldan, Vorsitzender der FDP-StadtratsfraktionLüneburg, 10.12.2022 - Die kontrovers geführte Diskussion um die Verlegung des Radwegs in der Hindenburgstraße hat in der jüngsten Ratssitzung auch zu einer Bürgeranfrage geführt. Eine Lüneburgerin wollte wissen, wie die FDP, die sich gegen die Verlegung ausspricht, zum Nationalen Radverkehrsplan 3.0 steht. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Soldan nutzte die Gelegenheit für eine offenbar notwendige Erkenntniserweiterung. Angesichts immens hoher Schulden müsse die Stadt Prioritäten setzen. Hier seine Antwort.

Keine neuen Schienen durch die Stadt

Rat stärkt Oberbürgermeisterin Kalisch bei Alpha-E den Rücken – Nur die Grünen waren dagegen  

Der Rat der Stadt bei seiner Sitzung im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik. Foto: LGheuteLüneburg, 09.12.2022 - Bleibt Lüneburg vom weiter zunehmenden Bahnverkehr verschont oder wird die Strecke Hamburg - Uelzen schon bald zu einer vierspurigen Dauer-Rennstrecke von ICE-, Regional- und Güterzügen? Darum geht es beim seit Jahren anhaltenden Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Alpha-E-Variante und der damit verbundenen Ausbau der Bestandsstrecke. Weil das Thema aber immer mehr zum Politikum wird, sah sich die Stadt nun veranlasst, eine von allen Fraktionen getragene Position zu beziehen. Wegen der Grünen im Rat gelang das nur mit Abstrichen.

Kein Platz mehr für den Abschiedskuss

Nördliche Kiss & Ride-Zone am Bahnhof entfällt wegen provisorischer Verkaufsstelle  

Am 11. Dezember nimmt die provisorische Verkaufsstelle am Bahnhof seinen Betrieb auf. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 03.12.2022 - Der Container steht schon, und bald startet hier auch der Ticketverkauf für Bahn-Fahrkarten. Am 11. Dezember öffnet die provisorische Verkaufsstelle der Metronom Eisenbahngesellschaft auf dem Bahnhofsvorplatz ihre Rollläden und Türen. Anlass ist der Umbau des Reisecenters im Bahnhofsgebäude. Der Bereich der nördlichen Kiss & Ride-Zone entfällt dadurch.

Neue Unterkünfte für die Flüchtlinge

Container werden am Parkplatz Bargenturm und ESV-Sportplatz aufgestellt – Platz für 350 Bewohner

Baubesprechung auf einem der beiden Parkplätze an der Straße Am Bargenturm: Mit dabei Projektleiterin Sabine Bachmann von der städtischen Gebäudewirtschaft (v.l.), Roman Wirt von der Container-Firma Algeco, Sozialdezernent Florian Forster, Maja Lucht, Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft und Jörg Silex, der beim Bau der Anlage den Tiefbau koordiniert. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.12.2022 - Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Diese Frage treibt aktuell auch die Lüneburger Stadtverwaltung um. Dort hat man jetzt zwei Standorte gefunden, wo in Kürze zwei weitere Gemeinschaftsunterkünfte entstehen sollen: auf Parkflächen am Bargenturm hinter der Saline sowie auf einer Nebenfläche des ESV-Sportplatzes an der Bockelmannstraße.