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Politik und Verwaltung

Von der Hanse- zur Radieschenstadt

Grüner Ratsherr will Lüneburg zur "essbaren Stadt" machen

Wenn es nach den Grünen geht, könnten im Liebesgrund schon bald Kartoffeln wachsen. Foto: LGheuteLüneburg, 13.06.2022 - Kartoffelernte im Liebesgrund, Radieschen-Aufzucht am Handwerkerplatz, Tomatenanbau im Clamart-Park. Wenn es nach den Grünen im Lüneburger Stadtrat geht, soll das schon bald Wirklichkeit werden. Das jedenfalls legt ein Antrag nahe, den die Fraktion für die kommende Ratssitzung eingebracht hat. Ziel ist es, Lüneburg zur "Essbaren Stadt" zu machen. 

CDU kämpft für Parkplätze

Fraktion will Rathaus-Pläne verhindern, bis belastbare Daten vorliegen

Auch in der Straße Im Kauf sollen die Parkplätze wegfallen. Foto: LGheuteLüneburg, 12.06.2022 - Die von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch beabsichtigte Streichung von 125 Parkplätzen in der Lüneburger Innenstadt erhitzt weiter die Gemüter. Nachdem bereits die CDU-Politikerin Anna Bauseneick eine Online-Petition gegen die Rathauspläne gestartet hat (LGheute berichtete), legt nun die CDU-Stadtratsfraktion nach. Sie fordert einen Stopp der Pläne, bis Ergebnisse aus dem Mobilitätsplan vorliegen.

Ein Bus für Wilschenbruch

FDP fordert Anbindung des Stadtteils an den ÖPNV

Geiler Takt, nur nicht in Wilschenbruch. Das will die FDP jetzt ändern. Foto: LGheuteLüneburg, 09.06.2022 - Während die Debatte um wegfallende Parkplätze in Lüneburg gerade Fahrt aufnimmt und die Stadtverwaltung für ihr Vorhaben Gegenwind von CDU und SPD erfährt, richtet die FDP ihren Blick auf die Verbesserung der innerstädtischen Busanbindung. Mit einem Antrag zur kommenden Ratssitzung am 23. Juni möchte sie, dass zeitnah auch der Stadtteil Wilschenbruch mit einem Linienbus erreichbar ist. 

Michael Bahr leitet jetzt das Rechtsamt

Nachfolger von Wolfgang Sorger kehrt zu alter Wirkungsstätte zurück

Michael Bahr. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.06.2022 - Michael Bahr ist neuer Rechtsamtsleiter der Stadt Lüneburg. Der 52-Jährige hat vor wenigen Tagen seine neue Stelle im Rathaus angetreten. Als Nachfolger des langjährigen Rechtsamtsleiters Wolfgang Sorger leitet Bahr ein achtköpfiges Team im Rechtsamt.

"Keine voreiligen Schnellschüsse"

CDU-Politikerin Anna Bauseneick startet Online-Petition gegen die Reduzierung von Parkraum in Lüneburg 

Wenn es nach der Stadtverwaltung geht, sollen mehr als 120 Parkplätze zugunsten des Radverkehrs wegfallen. Auch die Wallstraße wäre davon betroffen. Foto: LGheute  Lüneburg, 31.05.2022 - „Wir brauchen die Mobilitätswende – ohne Schnellschüsse, dafür mit funktionierenden, gut durchdachten Konzepten“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Das war Ende Dezember. Jetzt, fünf Monate später, muss sie sich dem Vorwurf stellen, genau einen solchen Schnellschuss mit ihrem Plan zur Reduzierung von Parkraum in Lüneburg abgefeuert zu haben. Dagegen macht nun die Lüneburger CDU-Landtagskandidatin und Ratsfrau Anna Bauseneick mit einer Online-Petition mobil.

Hort oder Hühnerstall?

In Kaltenmoor will die Stadt einen fragwürdigen Neubau errichten

Die Grafik zeigt das geplante Hortgebäude aus Holz, Stroh und Lehm. Grafik: Dohse und Partner Architekten mbB HamburgLüneburg, 30.05.2022 - Wie viel Trostlosigkeit verträgt Lüneburg, oder anders gefragt: Rechtfertigt das Prinzip der Nachhaltigkeit den Verzicht auf die Anwendung ästhetischer Grundsätze? Hintergrund dieser Frage ist der Bau eines neuen Hortgebäudes, das die Stadt in Kaltenmoor errichten will – ein Neubau, der an gestalterischer Schlichtheit kaum zu überbieten ist. 

Geld für die Innenstadt

Regionalministerin unterstützt Lüneburg mit Förderprogramm

Die niedersächsische Regionalministerin Birgit Honé (3.v.r.) übergab jetzt den ersten Förderbescheid für das Förderprogramm Perspektive Innenstadt! an Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (2.v.l.).  Fototermin im Rathausgarten mit (v.l.) Harald Ottmar vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Landtagsmitglied Andrea Schröder-Ehlers sowie Finn-Lasse Kubisch und Melissa Duda, die sich bei der Hansestadt Lüneburg um Strategische Innenstadtentwicklung und dezernatsübergreifende Förderprogramme kümmern. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2022 - Lüneburg ist seit gestern um 28.681,83 Euro reicher. Die freudige Botschaft samt Förderbescheid brachte die niedersächsische Europa- und Regionalministerin Birgit Honé bei ihrem Besuch in Lüneburg mit. Mit dem Geld soll ein Strategiekonzept erstellt werden, mit dem sich die Stadt für das Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" des Regionalministeriums bewerben will.

Bugenhagen ist neues Ratsmitglied

Linken-Politiker rückt für zurückgetretenen Michèl Pauly nach

Michael Bugenhagen ist jetzt für die Linken im Rat der Stadt Lüneburg. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2022 - Es gibt ein neues Mitglied im Rat der Hansestadt Lüneburg. Michael Bugenhagen wurde in der gestrigen Ratssitzung von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch verpflichtet. Bugenhagen war von der Fraktion Die Linke vorgeschlagen worden und folgt auf Michèl Pauly, der nach knapp elf Jahren Ratsmitgliedschaft sein Mandat niedergelegt hatte.

Murks in der Baumstraße

Pflasterarbeiten müssen nachgebessert werden

Die Baumstraße - hier ein Archivfoto - im Lüneburger Wasserviertel wird erneut zur Baustelle. Foto: LGheuteLüneburg, 06.05.2022 - Das war offenbar Murks: Die mit viel Kosten, Zeit und Aufwand sanierte Baumstraße im Lüneburger Wasserviertel wird erneut zur Baustelle. Grund ist laut Stadtverwaltung die schlechte Ausführung bei der Verlegung des Straßenpflasters. Nun muss die Baufirma das Pflaster im Straßenraum erneut aufnehmen und verlegen sowie die Gehwege höhenmäßig an die Bordsteine angleichen, um Stolpergefahren zu beseitigen. Starten soll die Baumaßnahme voraussichtlich am Montag, 9. Mai.

SPD hat neuen Vorstand

Politiker wollen Initiativen starten

Der neue Vorstandsvorsitzende Cem Aksoy mit Andrea Schröder-Ehlers (l.) und Steffi Filohn. Foto: SPD Lüneburg, 06.05.2022 - Die Mitglieder der SPD-Abteilung Kaltenmoor/Hagen im Ortsverein Lüneburg haben einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Cem Aksoy, Dorothea Riegel-Hinderlich und Andreas Möller als Stellvertreter komplettieren den Vorstand. Wie die SPD erklärte, plane sie Initiativen zu steigenden Energiepreisen und den "schwierigen Mietbedingungen", von denen die Menschen in den Stadtteilen Kaltenmoor und Hagen besonders hart getroffen würden.

Engpass im Bürgeramt

Lüneburgs Meldebehörde derzeit nur eingeschränkt erreichbar

Das Bürgeramt in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 22.04.2022 - Zahlreiche Krankheitsfälle sorgen derzeit für Engpässe in der Lüneburger Meldebehörde. "Hier müssen kurzfristig Termine verschoben werden. Außerdem sind wir derzeit leider nur eingeschränkt telefonisch erreichbar", sagt Susanne Twesten, Fachbereichsleiterin Bürger- und Migrationsservice. Sie bittet im Namen ihrer Mitarbeiter um Verständnis und etwas Geduld.

Anpacken für die neuen Flüchtlinge

THW und Feuerwehr haben die Notunterkunft in Lüneburg fit gemacht

Erst hat der THW Räume in der alten Mensa der Uni am Wilschenbrucher Weg hergestellt, dann kam die Feuerwehr und richtete ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 14.04.2022 - 60 Doppelstockbetten, mehr als 30 Regale, Steckdosen, Lampen – die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Lüneburg haben am vergangenen Wochenende ganze Arbeit geleistet, um die Notunterkunft am Wilschenbrucher Weg für die Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen vorzubereiten. Die Vorarbeit hatte das THW geleistet. 

Parkplätzen geht's an den Kragen

Stadtverwaltung will Verkehrsraum zugunsten der "aktiven Mobilität" neu aufteilen

Mehr Platz für Fahrräder zu Lasten der Parkplätze, das ist das Ziel der "aktiven Mobilität", die von der Stadt Lüneburg angestrebt wird. Foto: LGheuteLüneburg, 04.04.2022 - Die Stadt will die "aktive Mobilität unterstützen" und dafür vor allem im Bereich der Innenstadt den Verkehrsraum neu aufteilen. Das werde auch Auswirkungen auf die freie Parkraumbewirtschaftung haben und zu einer Reduzierung von Stellflächen führen, teilte die Stadtverwaltung mit. Konkret betrifft dies die Straßen Wallstraße, Haagestraße, Auf dem Kauf und Hindenburgstraße.

Personal wird zum Zankapfel

Rat verabschiedet trotz starker Defizite den Haushaltsplan für 2022 

Der Rat der Stadt befasste sich im Kulturforum Wienebüttel mit dem Haushalt der Stadt für das Jahr 2022. Foto: LGheuteLüneburg, 31.03.2022 - Lüneburg lebt weiter auf Pump. Mit einem kräftigen Haushalts-Defizit von 9,3 Millionen Euro geht die Stadt in das laufende Jahr. Das wurde gestern bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2022 mit übergroßer Mehrheit der Ratsmitglieder beschlossen, wenn zum Teil auch nur zähneknirschend. Deutliche Kritik an den von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch vorgelegten Zahlen gab es bei den massiven Personalaufstockungen für die Verwaltung.

Frühere Mensa soll Notunterkunft werden

Bis zu 100 Vertriebene aus der Ukraine sollen in Gebäude im Roten Feld unterkommen 

Die frühere Mensa und Bibliothek der Uni Lüneburg an der Kefersteinstraße. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 26.03.2022 - Für Vertriebene aus der Ukraine soll noch vor Ostern eine Notunterkunft in den Räumen der ehemaligen Mensa und Bibliothek der Leuphana Universität im Roten Feld entstehen. Darauf haben sich die Stadtverwaltung und die Leuphana Universität "nach guten Gesprächen" verständigt, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Nun muss am Dienstag, 29. März, nur noch der Verwaltungsausschuss der Stadt zustimmen.

Rätsel auf der Dahlenburger

Seit Tagen kommt im Bereich der Eisenbahnbrücke Wasser aus der Straße

Wo kommt das Wasser her, das seit Tagen aus der Dahlenburger Landstraße strömt? Foto: LGheuteLüneburg, 17.03.2022 - Seit geraumer Zeit schon bietet die Dahlenburger Landstraße in Höhe der Eisanbahnbrücken ein merkwürdiges Schauspiel: Ein kleines Rinnsal fließt dort seit Tagen aus einer Asphaltritze, und das trotz der vielen zurückliegenden trockenen Tage. Der Bereich ist mit Baustellen-Baken gesichert, eine Baustelle aber wurde dort bis heute nicht errichtet. Eine Nachfrage bei der Stadt ergab nun Aufschluss über die rätselhafte Erscheinung.

Bürgernähe mit Distanz

Oberbürgermeisterin Kalisch bietet erstmals eine Bürger-Sprechstunde an – mit Barrieren 

Das Rathaus in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 05.03.2022 - In Arztpraxen sind Sprechstunden in der Regel gut besucht, für eine Teilnahme an den Sprechstunden der Verwaltungschefs muss indes oft die Werbetrommel gerührt werden. Während Landrat Jens Böther dieses "bürgernahe" Angebot schon seit Amtsantritt bereithält, sucht nun auch Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das Gespräch mit dem Bürger. Einfach mal anklopfen oder anrufen, um ein Anliegen vorzubringen, geht mit ihr aber trotzdem nicht.

Fellinghauer kommt für Reichert

Wechsel in der SPD-Stadtratsfraktion

Anneli Fellinghauer ist neues Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 03.03.2022 - Einen personellen Wechsel gab es gestern in der SPD-Stadtratsfraktion. Anneli Fellinghauer wurde in der gestrigen Ratssitzung als neues Ratsmitglied verpflichtet. Die Agraringenieurin aus Lüneburg folgt auf SPD-Ratsfrau Ayse Reichert, die ihr Mandat aus privaten Gründen niedergelegt hat. Reichert engagierte sich seit 2016 als Mitglied im Rat der Stadt. 

Michèl Pauly verlässt die Linke

Lüneburger Ratsherr kritisiert Haltung der Linken zum Krieg in der Ukraine 

Michèl Pauly. Foto: LGheuteLüneburg. 02.03.2022 - Michèl Pauly, langjähriges Mitglied der Linken und Ratsherr der Stadt Lüneburg, hat seiner Partei den Rücken gekehrt. Wie er am Abend erklärte, habe er bereits gestern gegenüber dem Kreisvorstand seinen Austritt aus der Partei erklärt. Er habe dies nach 15-jähriger Parteimitgliedschaft "denkbar schweren Herzens" getan. Seinen Schritt begründete er mit der umstrittenen Haltung der Linken zum Überfall Russlands auf die Ukraine. Sein Mandat will Pauly nicht behalten.

Hotline für Ukraine-Vertriebene

Stadt will Hilfsangebote der Lüneburger organisieren

Lüneburg, 01.03.2022 - Für Lüneburger, die den Menschen in der Ukraine helfen wollen, hat die Stadt jetzt eine Hotline eingerichtet. Von heute an können sich Bürger der Stadt mit einem Hilfsangebot – ob Geldspende oder Unterbringung – unter der Telefonnummer 04131-309-4567 an die Stadtverwaltung wenden. Dieses sei "der erste Schritt", um vor Ort Strukturen für die Hilfe zu schaffen, erklärte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch.