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Politik und Verwaltung

Kein Verständnis für Erweiterung

Rat verabschiedet Resolution gegen Pläne des Designer Outlet Soltau

Einstimmig beschloss der Rat die Resolution gegen das DOS. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.06.2022 - Lange schon ist das Designer Outlet Soltau (DOS) ein Dorn im Auge der Stadt Lüneburg. Auf knapp 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche lockt es mit seinen Geschäften auf der Grünen Wiese kauffreudige Kundschaft an, die von der Stadt lieber in Lüneburg gesehen wird. Jetzt soll das DOS auf 15.000 Quadratmeter erweitert werden. Dagegen wandte sich nun der Rat der Stadt mit einer Resolution.

"Wir müssen mehr ausprobieren"

Verkehrsexperte Peter Pez fordert mehr Einsatz für eine Verkehrswende

Prof. Peter Pez arbeitet seit langem schon an Modellen für eine funktionierende Verkehrswende in Lüneburg. Foto: LGheute23.06.2022 - Wenn der Rat der Stadt heute zusammenkommt, geht es fast nur um ein Thema: Verkehr. Sechs der insgesamt zwölf Anträge aus den Fraktionen beschäftigen sich allein damit, hinzu kommen Anfragen, die ebenfalls den Verkehr betreffen. Vor allem das Vorhaben der Verwaltung, 125 Parkplätze in der Innenstadt zu streichen, hat die Opposition auf den Plan gerufen. Nun rudert die Verwaltung zurück. Das wiederum bedauert der Lüneburger Verkehrsexperte Prof. Dr. Peter Pez.

Stadt plant Verkehrsversuch

Uelzener und Soltauer Straße sollen Einbahnstraßen werden

Die Umgestaltung der Uelzener Straße soll vor allem für Entspannung beim Radverkehr sorgen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 23.06.2022 - Wird die Uelzener Straße dauerhaft zur Einbahnstraße? Diese Möglichkeit will die Stadtverwaltung zumindest nicht ausschließen. Weil dort aktuell die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Verkehrswege stattfinden, will die Verwaltung die Gelegenheit für einen Verkehrsversuch nutzen. Untersucht werden sollen dabei die Verkehre im Falle einer möglichen Einbahnstraßenführung in der Uelzener Straße und der Soltauer Straße.

Steinrücke-Nachfolge weiter offen

Neue Kandidatin zog ihre Bewerbung überraschend zurück

Lüneburg, 21.06.2022 - Lüneburg wird noch länger auf einen Sozialdezernenten oder Sozialdezernentin warten müssen. Eigentlich sollte der Rat der Stadt am kommenden Donnerstag, 23. Juni, eine neue Dezernatsleitung für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur wählen. Diesen Punkt zieht die Verwaltung nun von der Tagesordnung zurück, weil die vorgesehene Kandidatin ihre Bewerbung gestern überraschend zurückgezogen hat.

Taxen in der Warteschleife

FDP möchte wissen, wo das vor drei Jahren beschlossene Taxi-Gutachten bleibt 

Die Lüneburger Taxi-Unternehmen möchten gern die Preise erhöhen, doch dafür fehlt noch ein Gutachten, das schon längst vorliegen sollte. Foto: LGheute15.06.2022 - Die Verwaltung in Lüneburg wächst und wächst. Mehr Aufgaben, mehr Personal, hieß es schon zu Mädge-Zeiten, und so wurde regelmäßig tüchtig aufgestockt. Zumindest in diesem Fahrwasser ist auch Lüneburgs neue Rathauschefin Claudia Kalisch flott dabei: Allein für dieses Jahr sind 100 zusätzliche Stellen vorgesehen, Personal für Ukraine-Vertriebene nicht mitgerechnet. Spürbare Verbesserungen für Bürger und Unternehmen sind allerdings nicht wahrzunehmen, wie ein Beispiel zeigt, das jetzt die FDP aufgegriffen hat. Es geht um die Tariferhöhung der Lüneburger Taxifahrer.

Von der Hanse- zur Radieschenstadt

Grüner Ratsherr will Lüneburg zur "essbaren Stadt" machen

Wenn es nach den Grünen geht, könnten im Liebesgrund schon bald Kartoffeln wachsen. Foto: LGheuteLüneburg, 13.06.2022 - Kartoffelernte im Liebesgrund, Radieschen-Aufzucht am Handwerkerplatz, Tomatenanbau im Clamart-Park. Wenn es nach den Grünen im Lüneburger Stadtrat geht, soll das schon bald Wirklichkeit werden. Das jedenfalls legt ein Antrag nahe, den die Fraktion für die kommende Ratssitzung eingebracht hat. Ziel ist es, Lüneburg zur "Essbaren Stadt" zu machen. 

CDU kämpft für Parkplätze

Fraktion will Rathaus-Pläne verhindern, bis belastbare Daten vorliegen

Auch in der Straße Im Kauf sollen die Parkplätze wegfallen. Foto: LGheuteLüneburg, 12.06.2022 - Die von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch beabsichtigte Streichung von 125 Parkplätzen in der Lüneburger Innenstadt erhitzt weiter die Gemüter. Nachdem bereits die CDU-Politikerin Anna Bauseneick eine Online-Petition gegen die Rathauspläne gestartet hat (LGheute berichtete), legt nun die CDU-Stadtratsfraktion nach. Sie fordert einen Stopp der Pläne, bis Ergebnisse aus dem Mobilitätsplan vorliegen.

Ein Bus für Wilschenbruch

FDP fordert Anbindung des Stadtteils an den ÖPNV

Geiler Takt, nur nicht in Wilschenbruch. Das will die FDP jetzt ändern. Foto: LGheuteLüneburg, 09.06.2022 - Während die Debatte um wegfallende Parkplätze in Lüneburg gerade Fahrt aufnimmt und die Stadtverwaltung für ihr Vorhaben Gegenwind von CDU und SPD erfährt, richtet die FDP ihren Blick auf die Verbesserung der innerstädtischen Busanbindung. Mit einem Antrag zur kommenden Ratssitzung am 23. Juni möchte sie, dass zeitnah auch der Stadtteil Wilschenbruch mit einem Linienbus erreichbar ist. 

Michael Bahr leitet jetzt das Rechtsamt

Nachfolger von Wolfgang Sorger kehrt zu alter Wirkungsstätte zurück

Michael Bahr. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.06.2022 - Michael Bahr ist neuer Rechtsamtsleiter der Stadt Lüneburg. Der 52-Jährige hat vor wenigen Tagen seine neue Stelle im Rathaus angetreten. Als Nachfolger des langjährigen Rechtsamtsleiters Wolfgang Sorger leitet Bahr ein achtköpfiges Team im Rechtsamt.

"Keine voreiligen Schnellschüsse"

CDU-Politikerin Anna Bauseneick startet Online-Petition gegen die Reduzierung von Parkraum in Lüneburg 

Wenn es nach der Stadtverwaltung geht, sollen mehr als 120 Parkplätze zugunsten des Radverkehrs wegfallen. Auch die Wallstraße wäre davon betroffen. Foto: LGheute  Lüneburg, 31.05.2022 - „Wir brauchen die Mobilitätswende – ohne Schnellschüsse, dafür mit funktionierenden, gut durchdachten Konzepten“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Das war Ende Dezember. Jetzt, fünf Monate später, muss sie sich dem Vorwurf stellen, genau einen solchen Schnellschuss mit ihrem Plan zur Reduzierung von Parkraum in Lüneburg abgefeuert zu haben. Dagegen macht nun die Lüneburger CDU-Landtagskandidatin und Ratsfrau Anna Bauseneick mit einer Online-Petition mobil.

Hort oder Hühnerstall?

In Kaltenmoor will die Stadt einen fragwürdigen Neubau errichten

Die Grafik zeigt das geplante Hortgebäude aus Holz, Stroh und Lehm. Grafik: Dohse und Partner Architekten mbB HamburgLüneburg, 30.05.2022 - Wie viel Trostlosigkeit verträgt Lüneburg, oder anders gefragt: Rechtfertigt das Prinzip der Nachhaltigkeit den Verzicht auf die Anwendung ästhetischer Grundsätze? Hintergrund dieser Frage ist der Bau eines neuen Hortgebäudes, das die Stadt in Kaltenmoor errichten will – ein Neubau, der an gestalterischer Schlichtheit kaum zu überbieten ist. 

Geld für die Innenstadt

Regionalministerin unterstützt Lüneburg mit Förderprogramm

Die niedersächsische Regionalministerin Birgit Honé (3.v.r.) übergab jetzt den ersten Förderbescheid für das Förderprogramm Perspektive Innenstadt! an Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (2.v.l.).  Fototermin im Rathausgarten mit (v.l.) Harald Ottmar vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Landtagsmitglied Andrea Schröder-Ehlers sowie Finn-Lasse Kubisch und Melissa Duda, die sich bei der Hansestadt Lüneburg um Strategische Innenstadtentwicklung und dezernatsübergreifende Förderprogramme kümmern. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2022 - Lüneburg ist seit gestern um 28.681,83 Euro reicher. Die freudige Botschaft samt Förderbescheid brachte die niedersächsische Europa- und Regionalministerin Birgit Honé bei ihrem Besuch in Lüneburg mit. Mit dem Geld soll ein Strategiekonzept erstellt werden, mit dem sich die Stadt für das Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" des Regionalministeriums bewerben will.

Bugenhagen ist neues Ratsmitglied

Linken-Politiker rückt für zurückgetretenen Michèl Pauly nach

Michael Bugenhagen ist jetzt für die Linken im Rat der Stadt Lüneburg. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2022 - Es gibt ein neues Mitglied im Rat der Hansestadt Lüneburg. Michael Bugenhagen wurde in der gestrigen Ratssitzung von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch verpflichtet. Bugenhagen war von der Fraktion Die Linke vorgeschlagen worden und folgt auf Michèl Pauly, der nach knapp elf Jahren Ratsmitgliedschaft sein Mandat niedergelegt hatte.

Murks in der Baumstraße

Pflasterarbeiten müssen nachgebessert werden

Die Baumstraße - hier ein Archivfoto - im Lüneburger Wasserviertel wird erneut zur Baustelle. Foto: LGheuteLüneburg, 06.05.2022 - Das war offenbar Murks: Die mit viel Kosten, Zeit und Aufwand sanierte Baumstraße im Lüneburger Wasserviertel wird erneut zur Baustelle. Grund ist laut Stadtverwaltung die schlechte Ausführung bei der Verlegung des Straßenpflasters. Nun muss die Baufirma das Pflaster im Straßenraum erneut aufnehmen und verlegen sowie die Gehwege höhenmäßig an die Bordsteine angleichen, um Stolpergefahren zu beseitigen. Starten soll die Baumaßnahme voraussichtlich am Montag, 9. Mai.

SPD hat neuen Vorstand

Politiker wollen Initiativen starten

Der neue Vorstandsvorsitzende Cem Aksoy mit Andrea Schröder-Ehlers (l.) und Steffi Filohn. Foto: SPD Lüneburg, 06.05.2022 - Die Mitglieder der SPD-Abteilung Kaltenmoor/Hagen im Ortsverein Lüneburg haben einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Cem Aksoy, Dorothea Riegel-Hinderlich und Andreas Möller als Stellvertreter komplettieren den Vorstand. Wie die SPD erklärte, plane sie Initiativen zu steigenden Energiepreisen und den "schwierigen Mietbedingungen", von denen die Menschen in den Stadtteilen Kaltenmoor und Hagen besonders hart getroffen würden.

Engpass im Bürgeramt

Lüneburgs Meldebehörde derzeit nur eingeschränkt erreichbar

Das Bürgeramt in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 22.04.2022 - Zahlreiche Krankheitsfälle sorgen derzeit für Engpässe in der Lüneburger Meldebehörde. "Hier müssen kurzfristig Termine verschoben werden. Außerdem sind wir derzeit leider nur eingeschränkt telefonisch erreichbar", sagt Susanne Twesten, Fachbereichsleiterin Bürger- und Migrationsservice. Sie bittet im Namen ihrer Mitarbeiter um Verständnis und etwas Geduld.

Anpacken für die neuen Flüchtlinge

THW und Feuerwehr haben die Notunterkunft in Lüneburg fit gemacht

Erst hat der THW Räume in der alten Mensa der Uni am Wilschenbrucher Weg hergestellt, dann kam die Feuerwehr und richtete ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 14.04.2022 - 60 Doppelstockbetten, mehr als 30 Regale, Steckdosen, Lampen – die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Lüneburg haben am vergangenen Wochenende ganze Arbeit geleistet, um die Notunterkunft am Wilschenbrucher Weg für die Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen vorzubereiten. Die Vorarbeit hatte das THW geleistet. 

Parkplätzen geht's an den Kragen

Stadtverwaltung will Verkehrsraum zugunsten der "aktiven Mobilität" neu aufteilen

Mehr Platz für Fahrräder zu Lasten der Parkplätze, das ist das Ziel der "aktiven Mobilität", die von der Stadt Lüneburg angestrebt wird. Foto: LGheuteLüneburg, 04.04.2022 - Die Stadt will die "aktive Mobilität unterstützen" und dafür vor allem im Bereich der Innenstadt den Verkehrsraum neu aufteilen. Das werde auch Auswirkungen auf die freie Parkraumbewirtschaftung haben und zu einer Reduzierung von Stellflächen führen, teilte die Stadtverwaltung mit. Konkret betrifft dies die Straßen Wallstraße, Haagestraße, Auf dem Kauf und Hindenburgstraße.

Personal wird zum Zankapfel

Rat verabschiedet trotz starker Defizite den Haushaltsplan für 2022 

Der Rat der Stadt befasste sich im Kulturforum Wienebüttel mit dem Haushalt der Stadt für das Jahr 2022. Foto: LGheuteLüneburg, 31.03.2022 - Lüneburg lebt weiter auf Pump. Mit einem kräftigen Haushalts-Defizit von 9,3 Millionen Euro geht die Stadt in das laufende Jahr. Das wurde gestern bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2022 mit übergroßer Mehrheit der Ratsmitglieder beschlossen, wenn zum Teil auch nur zähneknirschend. Deutliche Kritik an den von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch vorgelegten Zahlen gab es bei den massiven Personalaufstockungen für die Verwaltung.

Frühere Mensa soll Notunterkunft werden

Bis zu 100 Vertriebene aus der Ukraine sollen in Gebäude im Roten Feld unterkommen 

Die frühere Mensa und Bibliothek der Uni Lüneburg an der Kefersteinstraße. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 26.03.2022 - Für Vertriebene aus der Ukraine soll noch vor Ostern eine Notunterkunft in den Räumen der ehemaligen Mensa und Bibliothek der Leuphana Universität im Roten Feld entstehen. Darauf haben sich die Stadtverwaltung und die Leuphana Universität "nach guten Gesprächen" verständigt, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Nun muss am Dienstag, 29. März, nur noch der Verwaltungsausschuss der Stadt zustimmen.