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Politik und Verwaltung

Das Ringen um den Flugplatz geht weiter

Der Luftsportverein wird voraussichtlich an seinem Bürgerbegehren festhalten

Richard Meier gibt so schnell nicht auf. Er hat noch Hoffnung, dass der Pachtvertrag für seinen Luftsportverein doch noch über 2020 hinaus verlängert und der Flugplatz damit für Lüneburg erhalten wird. Foto: LGheuteLüneburg, 01.12.2019 - Der Luftsportverein Lüneburg (LVL) kämpft weiter um sein Überleben. Mit einem Bürgerbegehren und anschließendem Bürgerentscheid will er dafür sorgen, dass der von der Stadt aufgekündigte Pachtvertrag für das Flugplatzgelände verlängert wird. Laut Ratsbeschluss soll dieser am 31.10.2020 enden. Doch dem vom LVL eingereichten Antrag für das Bürgerbegehren wurde seitens der Stadt nicht entsprochen, aus formalen Gründen, wie es heißt. Vom Tisch ist das Bürgerbegehren deshalb aber noch nicht.

Parken mit dem Handy

Lüneburg bekommt neue Parkscheinautomaten 

Andreas Fahrenkamp, Service-Techniker der Firma LVT Deutschland UG konfiguriert den ersten neuen Parkscheinautomaten in Lüneburg in der Ilmenaustraße. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.11.2019 - Den Parkschein bequem mit dem Mobiltelefon bezahlen, das soll bald auch in Lüneburg möglich sein. Die dafür notwendigen Parkscheinautomaten werden derzeit bereits im Stadtgebiet aufgestellt und konfiguriert. Parallel ist die Stadt in Gesprächen mit möglichen Anbietern für das sogenannte "Handyparken". Damit soll das minutengenaue Abrechnen der genutzten Parkzeit ermöglicht werden, abgerechnet wird je nach Anbieter etwa per Mobilfunkrechnung, Lastschriftverfahren oder PayPal.

Sorge um Lüneburgs Handel

Outlet Center in Soltau könnte kräftig wachsen - Stadt beklagt Überlegungen aus Hannover

Die Einkaufstadt Lüneburg würde eine Erweiterung des Outlet Centers in Soltau vermutlich schden. Foto: LGheuteLüneburg, 29.10.2019 - Mit Sorge beobachtet Oberbürgermeister Ulrich Mädge Entwicklungen um das Designer Outlet in Soltau. So soll es Überlegungen der Landesregierung geben, grünes Licht für die Erweiterung der bereits bestehenden Verkaufsfläche um weitere 5.000 Quadratmeter zu geben. Mädge befürchtet dadurch einen noch höheren Konkurrenzdruck auf die Einzelhändler in der Region und kritisiert die Vorgehensweise der Landesregierung.

Tiergarten-Brücke bleibt länger gesperrt

Auch Sanierung der Kreisstraße 7 in Deutsch Evern verzögert sich

An diesen Stellen (roter Kreis) ist der Beton der Brücke zersetzt und muss erneuert werden. Foto: Silex/Stadt Lüneburg  Lüneburg, 16.10.2019 - Die Sanierung der Tiergarten-Brücke "Rote Schleuse" dauert länger als geplant. Wie die Stadtverwaltung Lüneburg mitteilt, sind bei den laufenden umfangreichere Schäden zu Tage getreten. "Wir haben bei den Fräsarbeiten unerwartete Schäden am Beton und an der Abdichtung offengelegt, die wir dringend reparieren müssen", sagt Jörg Silex, Brückenbauer bei der Hansestadt. Vor Beginn der eigentlichen Asphaltarbeiten müsse nun eine Betonsanierung erfolgen und im Anschluss die Abdichtung in Teilbereichen erneuert werden. Die Baumaßnahme werde sich dadurch um voraussichtlich zwei Wochen verlängern und erst Ende Oktober abgeschlossen sein. 

Mega-Kraftakt für die Stadtverwaltung

IT-Infrastruktur wird umgestellt – Städtische Einrichtungen vorübergehend nicht erreichbar

Die neuen Rechner, auf die Thomas Grundei aus dem Bereich der EDV in diesen Tagen das neue Betriebssystem spielt, sind derzeit im Keller des Stadtarchivs, dem ehemaligen Tresor der Landeszentralbank, sicher untergebracht. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.10.2019 - Es ist eine technische Mammutaufgabe, die der Hansestadt Lüneburg Ende Oktober bevorsteht. Sowohl in der Verwaltung als auch in allen städtischen Einrichtungen sollen innerhalb von nur wenigen Tagen die IT- und Kommunikationssysteme umgestellt werden. Dafür muss die gesamte IT-Infrastruktur am Freitag, 25. Oktober, ab dem Nachmittag sukzessive abgeschaltet werden. Viele städtische Einrichtungen werden vorübergehend nicht erreichbar sein.

Spatenstiche für mehr Wohnungen

Im Hanseviertel baut die Lüwobau ein weiteres Mehrfamilienhaus 

Beim Spatenstich ganz aktiv: (v.l.) Frank Möller vom Architektenbüro Möller/Gropp, Henning Müller-Rost und Heiderose Schäfke von der Lüwobau sowie Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Mädge und Sparkassen-Hanse-Immobilien-Geschäftsführer Hermann Struck beim ersten Spatenstich. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 07.10.2019 - In Lüneburg wird weiter gebaut. In der vergangenen Woche fand der obligatorische erste Spatenstich für ein Mehrfamilienwohnhaus in der Carl-Gottlieb-Scharff-Straße im Hanseviertel statt. Bauherrin ist die stadteigene Lüwobau GmbH. Entstehen werden 36 Wohnungen nach dem Vorbild des Wohngebäudes in der Elisabeth-Maske-Straße, das im nördlichen Speicherquartier im Mai 2017 seine ersten Mieter begrüßte. Ein Großteil sind Wohnungen im niedrigen Mietpreissegment.

Deffner kommt für Runkel

Lüneburger AfD-Stadtratsfraktion kann damit wieder auf vier Mitglieder anwachsen

Sebastian Deffner wird neues Mitglied der AfD-Stadtratsfraktion in Lüneburg. Foto: nghLüneburg, 03.10.2019 - Der AfD-Politiker Prof. Dr. Gunter Runkel wird zum Jahresende sein Mandat im Lüneburger Stadtrat niederlegen. Das kündigte der 72-Jährige in der jüngsten Stadtratssitzung an. Für ihn wird AfD-Kreisvorstandsmitglied Sebastian Deffner nachrücken, der dann auch wieder Teil der Fraktion werden wird, wie der Kreisverbandsvorsitzende Stephan Bothe mitteilte. Die AfD-Stadtratsfraktion werde damit wieder komplett mit vier Ratsmitgliedern vertreten sein und somit ihre Stimmrechte in den Ausschüssen und ihre Mandate in den Aufsichtsräten zurückerhalten.

Streiken für besseres Klima

Stadt und Kreis rufen zu Teilnahme am "Globalen Klimastreik" auf

Zu den ersten "Klimastreiks"im März dieses Jahres kamen noch viele Schüler auf den Marktplatz. Inzwischen ist die Beteiligung daran deutlich zurückgegangen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 14.09.2019 - Einen Appell zur Beteiligung an dem "Globalen Klimastreik" der Fridays-for-Future-Bewegung am 20. September haben Stadt und Landkreis Lüneburg jetzt ausgesendet. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt hoffen, dass sich möglichst viele Menschen aller Generationen an diesem Tag ab 12 Uhr auf dem Marktplatz einfinden, um mit ihrer Teilnahme an der Kundgebung "ein deutliches Zeichen" zu setzen. 

Taxifahren wird teurer

Verband macht gestiegene Personalkosten geltend - Karten-Zahlung künftig ohne Zuschlag

Nach vier Jahren steigen in Lüneburg erneut die Taxipreise. Foto: LGheuteLüneburg, 03.09.2019 - Nach 2015 werden die Tarife Lüneburger Taxen erneut steigen. Ab dem 1. Oktober steigen die Beförderungspreise von 2,20 Euro auf 2,40 Euro pro Kilometer für Fahrtstrecken bis zu vier Kilometern. Für längere Fahrtstrecken erhöht sich der Kilometerpreis von 2 Euro auf 2,20 Euro. Das beschloss der Rat der Hansestadt in seiner jüngsten Sitzung. Der Gesamtverband für das Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) hatte bereits im Oktober 2018 beantragt, die Preise aufzustocken, um damit die gestiegenen Personalkosten durch die Erhöhung des Mindestlohns auszugleichen. 

Häuser sollen grüner werden

Rat verabschiedet Förderrichtlinie für Dach- und Fassadenbegrünung

So wie hier in der Straße auf dem Meere könnte es künftig überall in der Stadt aussehen, wenn die neue Förderrichtlinie der Stadt greift. Ob dies für die Attraktivität der historischen Altstadt förderlich ist? Foto: LGheuteLüneburg, 02.02.2019 - Werden die historischen Häuser des denkmalgeschützten Platzes Am Sande schon bald hinter einer Efeu-Wand verschwinden? Vielleicht nicht ganz, aber auszuschließen wäre es nicht, wenn es nach dem Willen der Stadtväter geht. Denn Lüneburgs Häuser sollen grüner werden. Die Stadt erhofft sich davon eine Verbesserung des Stadtklimas und der Lebensräume für die Tierwelt.

Politik verurteilt Mord an Lübcke

Lüneburgs Verwaltungsausschuss beschließt Resolution gegen "extreme Rechte"

Das Rathaus der Stadt Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 20.07.2019 - Der Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten hat nun auch die Politik in Lüneburg erreicht. In einer Resolution hat der Verwaltungsausschuss der Stadt am Donnerstag, 18. Juli, einstimmig den Mord an dem Regierungsbeamten verurteilt. Wörtlich heißt es: "Der Rat der Hansestadt Lüneburg verurteilt aufs Schärfste den Mord an Walter Lübcke. Der Anschlag richtet sich an alle, die aktiv sind gegen extreme Rechte und sich ihnen widersetzen. Der Mord und zunehmende Drohungen sind ein Angriff auf alle Demokratinnen und Demokraten."

Die Leine sollte nicht fehlen

Stadt kündigt stärkere Kontrollen von Hundehaltern und Tieren an

Lüneburg, 11.07.2019 - Hunde, die trotz Leinenpflicht frei herumlaufen, nicht gehorchen oder von denen sich Spaziergänger belästigt fühlen – dieses Problem hat in Lüneburg offenbar zugenommen. Die Stadt reagiert nun auf entsprechende Beschwerden von Bürgern und plant, in den nächsten Wochen Hundehalter sowie Tiere verstärkt zu kontrollieren. "Wir werden vor allem dort unterwegs sein, wo Hunde das ganze Jahr an der Leine zu führen sind", erklärt Lauterschlag aus dem städtischen Ordnungsamt.

Gericht unterbindet zu hohe Miete

Amtsgericht Lüneburg verhängt Bußgeld gegen Vermieter

Lüneburg ist bekannt für hohe Mieten. Jetzt hat das Amtsgericht ein Bußgeld wegen überhöhter Mietforderung verhängt. Foto: LGheuteLüneburg, 10.07.2019 - Eine überhöhte Mietforderung kam nun einen Lüneburger Vermieter teuer zu stehen. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilte, hatten zwei Lüneburger Vermieter 400 Euro Kaltmiete für 15 Quadratmeter für eine winzige Dachgeschosswohnung in der Lüneburger Innenstadt verlangt. "Das entspricht einem Quadratmeterpreis von mehr als 26 Euro und ist damit erheblich überhöht", sagt Mareike Westerhoff, Juristin im Rechtsamt der Hansestadt Lüneburg.

Kernfragen und neue Ideen

Lüneburgs neuer Marketing-Chef hat seine Arbeit aufgenommen

Lars Werkmeister hat heute als neuer Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH seine Arbeit aufgenommen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.07.2019 - Um kommunikative Prozesse und die Klärung von Kernfragen, darum gehe es in den ersten Arbeitstagen, erklärte der neue Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH, Lars Werkmeister, heute an seinem ersten Arbeitstag in Lüneburg. Und natürlich hat er auch einen Koffer voller Ideen mitgebracht, denn die Erwartungen an den neuen Marketing-Chef sind groß. Schließlich soll Lüneburg auch künftig an Attraktivität nicht verlieren – keine leichte Aufgabe, mit der in den letzten Jahren schon seine Vorgänger zu kämpfen hatte.

Ferienwohnung nur noch mit Genehmigung

Lüneburg beschließt Satzung gegen Wohnraumentfremdung – Stadt ist Vorreiter

Viele Wohnungen auch in Lüneburgs Innenstadtbereich werden von Vermietern als Ferienwohnungen angeboten - zu Lasten der Wohnungssuchenden. Foto: LGheuteLüneburg, 26.06.2019 - Um dem Mangel an Wohnraum in der Hansestadt entgegenzuwirken, kann die Stadt Lüneburg künftig Eigentümern die Zweckentfremdung von Wohnraum untersagen. Zweckentfremdet wird eine Wohnung immer dann, wenn sie dauerhaft als Ferienwohnung vermietet oder überwiegend gewerblich genutzt werden soll. Auch gegen einen unbegründeten Leerstand, der länger als sechs Monate andauert, kann die Stadt künftig vorgehen. Grundlage dafür ist die sogenannte Satzung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum, die der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung am 25. Juni mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU und FDP beschlossen hat.

Neue Pläne für den Bahnhofsbereich

Bis 2025 soll unter anderem ein dritter Radspeicher entstehen

An dieser Stelle, zwischen der Busschleife und der ehemaligen Bahnmeisterei, könnte ein drittes Fahrradparkhaus entstehen. Bis 2025 sollen so insgesamt 3.000 Fahrradstellplätze am und um den Bahnhof zur Verfügung stehen. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 24.06.2019 - Zwei gibt es schon, nun soll noch ein dritter kommen. Die Rede ist von einem weiteren Parkhaus für Fahrräder am Bahnhof. Weil immer mehr Lüneburger per Rad zum Bahnhof kommen und von hier zumeist in Richtung Hamburg pendeln, sind nicht nur die bestehenden Radspeicher, wie die Parkhäuser genannt werden, meist hoffnunglos überbelegt, auch der Bahnhofsvorplatz leidet unter dem Zweiradansturm. Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben daher beschlossen, den Bahnhof verkehrsstrategisch weiterzuentwickeln.

Geldsegen für den Lüneburger Sport

1,3 Millionen Euro für Sportförderung und Bauvorhaben - Bund zahlt weniger als erhofft 

Vor allem der MTV Treubund wird in diesem Jahr gut vom Sportausschuss bedacht. Foto: LGheuteLüneburg, 16.06.2019 - Mit 1,3 Millionen Euro will die Stadt Projekte für den Lüneburger Sport voranbringen. Neben der Sportförderung für die Vereine soll das Geld auch in neue Bauvorhaben fließen. Das beschloss der Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Der Hauptteil der Summe, eine Million Euro, stammt aus Mitteln des Bundes, die für das Bauvorhaben Hasenburger Grund vorgesehen sind.Hinzu kommen 100.000 Euro Eigenanteil der Stadt.

Briefwähler müssen sich sputen

Unterlagen für die Landratswahl am 16. Juni treffen erst spät ein

Das Briefwahlbüro in Lüneburg ist zu erreichen über den Rathausgarten, Eingang E. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.06.2019 - Noch ist offen, wer neuer Landrat für den Landkreis Lüneburg wird: Jens Böther (CDU) oder Norbert Meyer (SPD). Entscheiden wird es sich am 16. Juni, dann treten beide zur Stichwahl an. Wer per Brief an der Wahl teilnehmen will, hat dieses Mal weniger Zeit als üblich. Denn die Stimmzettel für die Stichwahl gibt der Landkreis Lüneburg in Auftrag, sie werden voraussichtlich erst Mitte der ersten Juni-Woche bei den Gemeinden eintreffen. Wer daher vor dem Wahltag am 16. Juni wählen will, sollte das am besten direkt im Briefwahlbüro des jeweiligen Rathauses machen. 

Wurden Schadstoffe freigesetzt?

Stadt schließt Gefährdung der Schüler der Grundschule Lüne aus

Lüneburg, 23.05.2019 - Wie stark ist die Grundschule Lüne durch Schadstoffe belastet und wurden die Schüler einer unnötigen Gefährdung ausgesetzt? Darum ging es am Montagabend, 20. Mai, in der Sporthalle der Grundschule. Mehr als drei Stunden standen Vertreter der Hansestadt Lüneburg sowie der beauftragte Sachverständige aus Hamburg, Dr. Alexander Berg, den besorgten Eltern Rede und Antwort.

Der Schandfleck kommt weg

Die Stadt Lüneburg lässt nach langem Streit die Brandruine am Handwerkerplatz abreissen 

Ein Bagger riss gestern die noch stehenden Mauern des 2014 abgebrannten Imbisses am Handwerkerplatz ab. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.05.2019 - Es hat Jahre gedauert, nun endlich wird die Brandruine am Handwerkerplatz beseitigt. Gestern haben die Abrissarbeiten für die Überreste des früheren Imbiss-Gebäudes begonnen. Der Abbruch von Grundmauern und Fundament wird voraussichtlich drei Tage in Anspruch nehmen und soll bis Anfang kommender Woche abgeschlossen sein. Mit dem Abriss setzt die Stadt nach einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der Pächterin der Fläche nun die rechtskräftige Entscheidung vom Oberlandesgericht Celle um.