Lüneburg, 14.01.2014 - Für die ursprünglich Anfang Dezember vergangenen Jahres geplante Bürgerversammlung zur Neuorganisation der drei von der Hansestadt Lüneburg verwalteten Hospital-Stiftungen ist jetzt ein neuer Termin gefunden worden, und zwar Mittwoch, 22. Januar. Die Veranstaltung war verschoben worden, weil Orkantief Xaver die Anreise der Referenten verhindert hatte. Beginn der Veranstaltung im Glockenhaus ist um 19 Uhr.
Politik und Verwaltung
Lüneburg, 12.01.2014 - Zu einem politischen Frühschoppen mit dem Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und stellvertretenden Vorsitzenden der FDP Wolfgang Kubicki laden Stadt- und Kreisverband der FDP Lüneburg ein. Kubicki, für seine Schlagfertigkeit geschätzt wie gefürchtet, will sich dem Zentralthema der Liberalen widmen. "Wir können nicht zulassen, dass der Staat in immer größerem Ausmaß in die Privatheit der Menschen eingreift", so der Tenor für den Frühschoppen im Rockin' Restaurant Zwick.
Stadt will Wohnquartier Am Weißen Turm zum Sanierungsgebiet machen - Mehr Druck auf Eigentümer
Lüneburg, 12.01.2014 - Lüneburg baut und wächst, viele zieht es in die Stadt. Doch es gibt auch Sorgenkinder im Immobilienbereich: die Wohnanlagen Kaltenmoor und Am Weißen Turm. Letztere will die Stadt jetzt ebenso zu einem Sanierungsgebiet machen, wie es Kaltenmoor schon ist. "Das war hier mal ein richtig schönes Wohnquartier, da wollen wir wieder hin", sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge am vergangenen Mittwoch in der voll besetzten Aula der Musikschule zu den Mietern der großen Wohnanlagen Am Weißen Turm und Bögelstraße. Die Versammlung bildete den Auftakt für das offizielle Antragsverfahren, das erforderlich ist, um das Areal zu einem Sanierungsgebiet erklären zu können.
Sonderkommission auf 20 Personen verstärkt - 20.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgesetzt
Lüneburg, 19.12.2013 - Die Ermittlungen der Sonderkommission "Stint", die personell von bislang 15 auf jetzt 20 Ermittler aufgestockt wurde, laufen auf Hochtouren. Wegen schwerer Brandstiftung und mehrfachen versuchten Totschlags ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin nach dem Großbrand im Lüneburger Wasserviertel. Hansestadt Lüneburg, einer der Versicherer und die Polizei haben nun gemeinsam Belohnungen für die Mitwirkung von Zeugen bei der Aufklärung der Straftat ausgelobt. Die Höhe der Belohnungen beläuft sich dabei auf insgesamt 20.000 Euro, die für Hinweise ausgesetzt wurde, die zur Festnahme und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen.
Verabschiedung in der Theodor-Körner-Kaserne mit Bürgermeister Eduard Kolle
Lüneburg, 16.12.2013 - 22 Lüneburger Soldaten werden im Januar zu Einsätzen in Afghanistan, Mali und im Kosovo aufbrechen. Am vergangenen Freitag wurden sie in der Theodor-Körner-Kaserne verabschiedet. In seiner Rede während des Verabschiedungsappells richtete Bürgermeister Eduard Kolle den Soldaten die besten Wünsche im Namen von Rat und Verwaltung der Hansestadt Lüneburg aus. "Ganz gleich, wo Sie Ihren Dienst verrichten: Lüneburg wird Sie nicht aus den Augen verlieren“, sagte Kolle. "Passen Sie auf sich auf und kommen Sie unversehrt zurück zu uns!“
Arbeitsgruppe soll Defizite aus Großbrand am Stint angehen
Lüneburg, 08.12.2013 - Stundenlang haben die Feuerwehren am vergangenen Montag gegen den verheerenden Brand am Stint angekämpft und damit noch Schlimmeres verhindert. Als Dank für den professionellen Einsatz haben die Mitglieder der Lüneburger CDU-Stadtratsfraktion jetzt 650 Euro für die Feuerwehr gespendet. "Der Einsatz hat aber auch gezeigt, dass unsere Feuerwehr, gerade wenn es um die Bekämpfung eines Feuers von der Wasserseite der Ilmenau geht, geeignetes Material benötigt", sagt Fraktionschef Eckhard Pols.
Lüneburg, 05.12.2013 - Nach dem Großbrand am Stintmarkt ist die Straße für Radfahrer und Fußgänger jetzt wieder freigegeben, auch in vielen Wohnungen war heute wieder Licht zu sehen, in den Lokalen saßen wieder Gäste. Heute wurden auch die Straße und die Gehwege gesäubert, damit Passanten keine giftigen Brandrückstände in die Häuser tragen. "Den Rest besorgt der Regen", teilte die Stadt mit. Auch die Ergebnisse der Rauchgasmessungen in den Häusern liegen mittlerweile alle im Rathaus vor. In einer Wohnung und einer Gaststätte gab es noch bedenkliche Werte - Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft und des Bremer Umweltinstituts waren noch mal vor Ort und haben die Betroffenen über weitere Maßnahmen informiert.
Hannover will Möglichkeiten mit Hilfe Städtebauförderprogramms prüfen
Lüneburg/Hannover, 05.12.2013 - Die Chancen für den Wiederaufbau des durch Feuer zerstörten Lösecke-Hauses scheinen bereits wenige Tage nach dem Brand zu steigen. Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt hatte heute am Rande einer Veranstaltung in Hannover den betroffenen Lüneburgern ihr Mitgefühl ausgedrückt und gesagt: "Wir werden jetzt prüfen, wie wir in Lüneburg nach diesem Brand über das Städtebauförderprogramm helfen können. Der Erhalt des schützenswerten Wasserviertels in vollem Umfang ist das Ziel."
Bürgerversammlung wegen Sturm verschoben - Gutachter berichten im kommenden Jahr
Lüneburg, 04.12.2013 - Die ursprünglich für morgen, Donnerstag, 5. Dezember, vorgesehene Bürgerversammlung der Hansestadt Lüneburg zur Neuorganisation der von der Stadt verwalteten Hospitalstiftungen fällt wegen des angekündigten Sturms aus. In der Versammlung wollte die Stadt über die geplanten Schritte informieren und Fragen oder Anregungen aufnehmen. Mit der Neuorganisation der Jahrhunderte alten Stiftungen Hospital St. Nikolaihof, Hospital zum Graal und Hospital zum Großen Heiligen Geist unter einem Dach soll ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Modell geschaffen werden, wie die Stadt mitteilte.
Auch Weihnachtsbäume in der Stadt werden abgebaut
Lüneburg, 04.12.2013 - Der Lüneburger Weihnachtsmarkt schließt morgen, Donnerstag, bereits um 13 Uhr seine Pforten. Die Hansestadt Lüneburg hat diese Entscheidung aus Sicherheitsgründen wegen des ab morgen Mittag erwarteten Sturmtiefs Xaver getroffen. Oberbürgermeister Ulrich Mädge: "Es tut uns sehr leid, dass die Schausteller und die Besucherinnen und Besucher nun schon zum zweiten Mal in einer Woche aus aktuellem Anlass schließen müssen. Aber Sicherheit geht vor.“
Stadt rechnet Mittwoch mit Ergebnissen der Rauchgas-Messungen - Straßensperrungen weitestgehend aufgehoben
Lüneburg, 03.12.2013 - Die rund 70 Evakuierten, die gestern nach dem Großbrand am Stintmarkt ihre Wohnungen verlassen mussten, müssen sich darauf einstellen, auch die kommende Nacht woanders zu schlafen. Das teilte die Stadt heute mit. Für alle, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterschlüpfen konnten, stellt die Stadt wieder ein Quartier zur Verfügung. Am Abend wurden dann die Abrissarbeiten an dem vom Feuer zerstörten Lösecke-Haus im Lüneburger Wasserviertel eingestellt. Der Bereich ist jetzt mit Bauzäunen gesichert. Mit Ausnahme der Straße Am Stintmarkt sollen am Abend alle Straßensperrungen wieder aufgehoben werden.
Adressen für Sach- und Geldspenden
Lüneburg, 03.12.2013 - Hilfsbereitschaft wird in Lüneburg groß geschrieben. Viele Lüneburger haben heute, einen Tag nach dem Feuer im Wasserviertel, am Bürgertelefon der Hansestadt (Tel. 309-3100) nachgefragt, wie sie mit Kleidung oder Sachspenden helfen können. In der Stadt gibt es mehrere Orte und Einrichtungen, die hierfür vorbereitet sind. Jürgen Enke vom Regionalverband der Arbeiterwohlfahrt verweist auf die bestehenden Hilfsstrukturen.
Feuerwehr weiter im Einsatz - Fotos vom Brandort am Abend
Lüneburg, 02.12.2013 - Das Großfeuer, das heute am frühen Morgen am Stintmarkt im Lüneburger Wasserviertel ausbrach, hatten die angerückten Feuerwehren am Nachmittag unter Kontrolle gebracht. Am frühen Abend wurde mit den Abrissarbeiten begonnen, um an die zahlreichen Glutnester im Inneren des historischen Gebäudes heranzukommen und ein unkontrolliertes Einstürzen des Gebäudes zu verhinden. Noch am Abend stieg Rauch aus dem Gebäude auf, Feuerwehrleute hatten Position in Hotelzimmern des benachbarten Hotels Bergström bezogen und setzten von dort aus ihre Löscharbeiten fort. Sämtliche Bewohner der Straße am Stintmarkt waren bereits am Nachmittag evakuiert worden. Hier Fotos vom Brandort am Abend.
CDU setzt sich mit Dringlichkeitsantrag für Luftmessstation in A39-Zone nicht durch
Lüneburg, 29.11.2013 - Bei der gestrigen Stadtratssitzung kam die CDU-Fraktion mit einem von ihr eingebrachten Dringlichkeitsantrag nicht durch. Sie hatte sich dafür stark gemacht, Luftschadstoffmessungen in der Nähe der Kita Brandheider Weg im Lüneburger Stadtteil Lüne-Moorfeld durchzuführen. Der Antrag sah vor, in einem ersten Schritt die Möglichkeiten der Hansestadt zur Einrichtung einer mobilen Messstation prüfen zu lassen. Hintergrund sind die Planungen zum Bau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg. Der Stadtteil wäre von einem Ausbau der Ostumgehung zur Autobahn massiv betroffen.
Lüneburger Politiker zum Berliner Koalitionsvertrag
Lüneburg, 28.11.2013 - Die Weichen für eine neue Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD sind gestellt, gestern verständigten sich die Verhandlungspartner auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag. Bis Sonntag können jetzt die SPD-Mitglieder ihr Votum für oder gegen eine Große Koalition abgeben. Was Lüneburger Politiker zu dem schwarz-roten Regierungsprogramm sagen, hat LGheute zusammengetragen. Die Bewertungen sind je nach Regierungsbeteiligung erwartungsgemäß unterschiedlich, die jeweiligen Schwerpunkte - trotz der vielen Zeilen - dennoch interessant.
Stadtverwaltung entsteht Schaden von rund 42.000 Euro
Lüneburg, 27.11.2013 - Eine böse Überraschung für die Mitarbeiter der EDV-Abteilung der Stadtverwaltung wurde jetzt bekannt: Computer-Hacker hatten sich am Wochenende Zugriff auf die Telefonanlage verschafft. In der Zeit von Freitagnacht bis Montagmorgen registrierte der Telefonanbieter etwa 6.700 Telefonanrufe vor allem nach Litauen und Estland. Alle liefen über die städtischen Leitungen, was die Telefonrechnung der Stadt in die Höhe schnellen ließ. "Insgesamt ist der Hansestadt damit ein Schaden von ungefähr 42.000 Euro entstanden“, sagt Gerold Münst.
Kommissionsbericht zur nationalsozialistischen Vergangenheit des früheren SPD-Ministerpräsidenten - Stadt will beraten
Lüneburg, 26.11.2013 - "Die Empfehlungen der Historischen Kommission liegen uns vor, wir stellen sie jetzt den Mitgliedern des Kulturausschusses zur Verfügung und werden im nächsten Jahr darüber sprechen.“ Das sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge zur aktuellen Diskussion um Hinrich Wilhelm Kopf (1893 bis 1961), nach dem Krieg Mitbegründer und erster Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Nachdem eine Doktorarbeit über das Verhalten Kopfs während der Zeit des Nationalsozialismus’ Diskussionen auch um die Benennung von Schulen, Straßen und Plätzen ausgelöst hatte, erging im Sommer auf Landesebene ein Auftrag an die Historische Kommission, Empfehlungen auszuarbeiten.
Hinweise zu Änderungen während der Weihnachtsmarktzeit
Lüneburg, 25.11.2013 - Der wöchentliche Wochenmarkt muss auch in diesem Jahr dem Weihnachtsmarkt weichen, der vom 27. November bis einschließlich 23. Dezember auf dem Lüneburger Marktplatz stattfindet. Die Wochenmarkt-Stände müssen sich dann mittwochs und sonnabends auf die umliegenden Straßenzüge Am Markt, Am Ochsenmarkt, An der Münze, Waagestraße, Große Bäckerstraße, Bardowicker Straße (östlicher Bereich) und An den Brodbänken verteilen. Viele Marktkunden kennen die genauen Ausweichplätze meist schon, die Händler informieren aber auch.
Vortrag zum "System Spoun" und möglichen Finanzierungslücken
Lüneburg, 17.11.2013 - In ihrer nächsten öffentlichen Mitgliederversammlung will sich der Lüneburger Kreisverband der Links-Partei mit dem Audimax-Neubau an der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigen. Als Referent ist AStA-Sprecher Thorben Peters zu Gast, der unter dem Titel "Das Audimax und das System Spoun" die Situation an der Lüneburger Universität erläutern und auf mögliche Finanzierungslücken beim Neubau des Audimax eingehen will. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. November, um 19 Uhr im Clubhaus des MTV Treubund Lüneburg an der Uelzener Straße statt. Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei.
Anlieger können Grundstückszufahrten mitsanieren lassen
Lüneburg, 14.11.2013 - Die Straße "In der süßen Heide" bleibt noch bis Ende kommender Woche wegen Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Bis gestern haben Bauarbeiter den alten Straßenbelag abgefräst. Da sich der Untergrund darunter in schlechterem Zustand zeigt als erwartet, wird darauf nun im nächsten Schritt eine Tragdeckschicht eingebaut. In der kommenden Woche werden die Seitenbereiche angepasst, außerdem, wo nötig, die Entwässerungsrinnen abschnittweise saniert. Auch für die Sanierung der Grundstückszufahrten bietet die Stadt eine Lösung an.


