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Politik und Verwaltung

Ehrenhaine sind jetzt Kriegsgräberanlagen

Stadt ändert Hinweisschilder auf dem Zentralfriedhof

Lüneburg, 13.11.2013 - Anlässlich des bevorstehenden Volkstrauertags am 17. November hat die Hansestadt Lüneburg auf dem Zentralfriedhof Informationstafeln und Schilder zu den Grabanlagen ausgetauscht, in denen vor allem Soldaten aus den beiden Weltkriegen bestattet wurden. Auf dem Schild sind die Anlagen jetzt als "Kriegsgräberanlagen" ausgezeichnet und nicht mehr wie bisher als "Ehrenhaine". Wie die Stadt heute mitteilte, habe sie damit auf Anregungen aus der Bevölkerung reagiert.

Stadt rüstet auf LED-Lampen um

535.000 Euro für neue Beleuchtung in drei Turnhallen und zwei Parkhäusern

Lüneburg, 13.11.2013 - Insgesamt fünf städtische Gebäude bekommen bis 2015 eine neue Innen-Beleuchtung und werden gleichzeitig auf LED-Technik umgerüstet. Dabei handelt es sich um die Sporthallen der Schulen Im Roten Feld, Johanneum und Herderschule sowie die Parkhäuser Am Rathaus und Am Bahnhof. "LED-Lampen verbrauchen nur 50 Prozent der Energie, die eine herkömmliche Glühbirne benötigt. Besonders in großen Gebäuden, in denen es von früh morgens bis spät abends hell sein muss, lohnen sich LEDs für uns auch finanziell“, sagt Manfred Koplin, Leiter des Fachbereichs Gebäudewirtschaft bei der Hansestadt. "Wir machen jetzt einen Zeitplan für die anstehenden Arbeiten.“

Bei Ablauf Post vom Bürgeramt

Hansestadt informiert schriftlich bei ungültigen Dokumenten

Lüneburg, 12.11.2013 - Meistens merkt man zu spät, wenn der eigene Ausweis oder Reisepass abgelaufen ist. Oft passiert es dann, wenn eine Reise ansteht, ein Bankkonto eröffnet werden soll oder ein Paket abgeholt oder ein neuer Handy-Vertrag abgeschlossen werden soll. Das ist nicht nur ärgerlich, das kostet auch Zeit und manchmal sogar Geld. Das Bürgeramt der Hansestadt Lüneburg will nun in den kommenden Tagen alle diejenigen anschreiben, die derzeit keinen gültigen Ausweis haben, um sie an die Ausweispflicht zu erinnern. Denn nach dem Bundespersonalausweisgesetz sind alle Einwohner ab dem Alter von 16 Jahren verpflichtet, ein gültiges Ausweisdokument zu besitzen.

Freiwilliger Zwang soll Bäume schützen

Mädge: Investoren sollen auf Baumfällaktionen verzichten - Linke lehnen Baumschutzsatzung ab

Lüneburg, 10.11.2013 - Mehr Sensibilität beim Umgang mit dem Grün in der Hansestadt fordert Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge anlässlich einer Baumfällaktion auf einem Grundstück in der Lessingstraße in Lüneburgs Stadtteil Rotes Feld. Er beobachte mit Sorge, dass nun schon zum wiederholten Male Bäume abgeholzt worden sind, weil sie einem Bauprojekt vermeintlich im Weg stünden. Es könne nicht sein, dass Stadtverwaltung und Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen gestellt würden, sagte Mädge. Der Oberbürgermeister lädt deshalb im Januar zu einem Gespräch ins Rathaus ein, um mit Maklern und Investoren über eine freiwillige Selbstverpflichtung zu diskutieren.

Künftig darf geschlendert werden

Stadt lässt Gehweg an der Bardowicker Straße verbreitern

Lüneburg, 07.11.2013 - Die Bardowicker Straße soll breiter werden. Allerdings nicht für den Fahrzeugverkehr, sondern für Fußgänger. Bereits gestern haben Bauarbeiten zur Verbreiterung des Gehwegs begonnen, eine Maßnahme, die der Bauausschuss im Sommer beschlossen hatte. "Wir nehmen uns den Gehweg zwischen den Hausnummern 12 bis 19 vor. Von der Apotheke bis zur Einmündung in die Lüner Straße soll der Gehweg insgesamt zwei Meter breiter werden“, sagt Henning Päper vom Fachbereich Straßen- und Ingenieurbau.

Stadt informiert über Haushalt 2014

Lüneburg, 02.11.2013 - Wer wissen möchte, wofür die Hansestadt Lüneburg im kommenden Jahr Geld ausgibt, sollte sich den 9. November vormerken. An diesem Tag will Oberbürgermeister Ulrich Mädge informieren, wo die Schwerpunkte der städtischen Arbeit liegen, wo investiert werden soll und auch, wie und von wem das Geld, das die Stadt ausgeben will, eingenommen wird. Immerhin rechnen die Finanzexperten der Stadt im kommenden Jahr mit einem Haushaltsüberschuss in Höhe von 600.000 Euro.

Lüneburger Weihnachtsmarkt wieder "rund"

Rat korrigiert Standplan - Lücke vor dem Rathaus wird wieder geschlossen

Lüneburg, 31.10.2013 - Die Lücke auf dem Lüneburger Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus soll wieder verschwinden. Das beschloss der Rat der Hansestadt in seiner heutigen Sitzung. Damit werden bereits auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder Buden rund um den Brunnen auf dem Marktplatz aufgebaut werden können. Bislang sieht die Weihnachtsmarktsatzung vor, dass die Fläche vor dem Rathaus freigehalten werden muss, um den Blick auf die historische Fassade nicht zu verbauen. Dagegen hatte es in der Vergangenheit Kritik nicht nur seitens der Weihnachtsmarkt-Beschicker gegeben.

Verkehrs-Anträge der Piraten landen im Ausschuss

Lüneburg, 31.10.2013 - Gleich zwei Anträge aus der heutigen Ratssitzung wurden in den Verkehrsausschuss der Hansestadt verwiesen. Dieser soll sich zum einen mit der Frage beschäftigen, ob die Pflicht zur Benutzung des Radwegs auf der Lünertorstraße in Richtung Innenstadt aufgehoben werden kann. Die Piraten-Partei hatte den von ihr eingebrachten Antrag mit den engen Platzverhältnissen entlang des Fahrradwegs begründet, auch bestehe die Gefahr von sich öffnenden Beifahrertüren der dort geparkten Autos.

"Sie haben Ihre Zukunft selbst in der Hand"

Hansestadt überreicht Einbürgerungsurkunden an 53 Neu-Lüneburger

Lüneburg, 27.10.2013 - 45 Frauen und Männer sowie 8 Kinder aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg haben kürzlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Susanne Twesten, Leiterin des Bürgeramtes, überreichten ihnen bei einer kleinen Feierstunde im Glockenhaus ihre Einbürgerungsurkunde, eine Ausgabe des Grundgesetzes und ein kleines Säckchen Lüneburger Salz. Den Kindern versüßten sie den ersten Tag als deutsche Staatsbürger mit Gummitieren und einem Lüneburg-Schlüsselanhänger. In seiner Rede erinnerte Mädge auch an die eigene Geschichte der Deutschen.

Neue Köpfe für die Senioren

Delegierte wählten neuen Seniorenbeirat für die Hansestadt

Lüneburg, 24.10.2013 - Lüneburg hat einen neuen Seniorenbeirat: Manfred Stark, Brigitte Kiesewetter, Wolfgang-Peter Paul, Elke Ermler und Klaus Pätow vertreten in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Über-60-Jährigen in der Hansestadt. 45 Delegierte, vorgeschlagen von Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden, wählten aus neun Kandidaten das Gremium. "Der Seniorenbeirat versteht sich als Bindeglied und vermittelt zwischen den älteren Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den politischen Gremien“, sagt Wolfgang-Peter Paul, der schon länger im Beirat aktiv ist. 

"Studenten sind keine Bürger zweiter Klasse!"

Junge Union und RCDS lehnen Unterbringung von Studenten in Containern ab

Lüneburg, 13.10.2013 - Sind Studenten Bürger zweiter Klasse? Diesen Verdacht hegen die Junge Union (JU) Lüneburgs und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), nachdem Oberbürgermeister Ulrich Mädge vor wenigen Tagen vorgeschlagen hat, Studienanfänger an der Leuphana zeitlich befristet in Containern unterzubringen. Doch dieser Vorschlag stößt bei den beiden Organisationen auf Ablehnung, der RCDS glaubt, darin sogar ein Legitimitätsdefizit erkennen zu können. Statt dessen fordern sie von der Stadt, bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum für Studenten zu schaffen. 

Hoher Besuch aus Malta

Lüneburg, 09.10.2013 - Seltener Besuch war am Montag im Lüneburger Rathaus zu Gast. Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle empfing den maltesischen Arbeits- und Bildungsminister Evarist Bartolo. Dieser trug sich in der Großen Ratsstube des Rathauses in das Goldene Buch der Hansestadt ein. Bartolo kam auf Einladung der Leuphana Universität an die Ilmenau, um bei der Begrüßungsfeier für die neuen Studenten zu sprechen. 

"Komplett in den Sand gesetzt"

Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock kritisiert mangelhafte Umsetzung des Hundegesetzes

Hannover/Lüchow, 06.10.2013 - Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist in Niedersachsen das neue Hundegesetz in Kraft. Es schreibt allen Hundebesitzern die Anmeldung ihrer Vierbeiner in einem Zentralen Register und die Pflicht zum Nachweis der Sachkunde verbindlich vor. Doch die Umsetzung des Gesetzes stößt auf Kritik, Hundehalter haben bereits erfolgreich gegen das Gesetz geklagt. Die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock aus Lüchow wirft der neuen Landesregierung jetzt Versagen auf ganzer Linie vor. 

Ilmenau wird umgebettet

Stadt lässt Flussbett säubern und Uferbefestigungen kontrollieren 

Lüneburg, 04.10.2013 - In der kommenden Woche wird die Ilmenau ihr liebgewonnenes Bett für ein paar Tage verlassen. Vom 7. bis 11. Oktober wird der Fluss nicht wie gewohnt durch die Hansestadt fließen, sondern die Abkürzung über den Lösegraben nehmen. Grund sind die alljährlich stattfindenden Aufräumarbeiten im Flussbett der Ilmenau bei abgelassenem Wasser. Dazu werden die Stauklappen am Lösegrabenwehr dann so gestellt, dass das Wasser nicht mehr durch die Ilmenau, sondern komplett durch den Lösegraben fließt. In diesen fünf Tagen werden Müll und Unrat aus dem Flussbett gesammelt und die Uferstreifen und Mauern von der Wasserseite aus kontrolliert.

Stadt-Busse werden wieder vom Landkreis gesteuert

Zuständigkeit für Stadtbusverkehr geht nach 11 Jahren an den Landkreis zurück

Lüneburg, 02.10.2013 - Vom 1. Dezember an ist der Landkreis Lüneburg wieder für den Stadtbusverkehr in der Hansestadt Lüneburg zuständig. Einen entsprechenden Vertrag haben Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt jetzt unterzeichnet. Damit fällt nach 12 Jahren die Zuständigkeit für den Bereich Busverkehr wieder an den Landkreis zurück. "Wir wollen den ÖPNV in Hansestadt und Landkreis fit für die Zukunft machen“, sagte Mädge. Mit dem Vertragsschluss sei gesichert, dass der Stadtbusverkehr mindestens bis 2019 in der bisherigen Form weiterlaufe, teilte die Stadt heute mit.

Einschränkungen durch Sülfmeisterfest

Lüneburg, 30.09.2013 - Von Freitag, 4. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober, findet Am Sande und in angrenzenden Straßen in Lüneburg das Sülfmeisterfest statt. Wegen der Aufbauarbeiten ist der Sand bereits ab Donnerstagmorgen, 3. Oktober, für Kraftfahrzeuge gesperrt. Taxenstände und Bushaltestellen werden verlegt. Auf welche weiteren Einschränkungen sich die Lüneburger einstellen müssen, hat die Stadtverwaltung jetzt bekannt gegeben.

Warum Steuererhöhungen kommen werden

CDU Lüneburg sorgt sich um Wahlaussagen und schließt dennoch nichts aus

Lüneburg, 28.09.2013 - Werden die Steuern in Deutschland nun erhöht oder nicht? Die CDU hatte dies im Wahlkampf noch stets von sich gewiesen, doch vor dem Hintergrund der immer wahrscheinlicher werdenden Koalition mit der SPD werden Steuererhöhungs-Stimmen auch im Unions-Lager immer lauter. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU in Lüneburg hält von solchen Bekundungen nichts, und auch der frisch wiedergewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols (CDU) will von Steuererhöhungen nichts wissen - jedenfalls nicht jetzt.

Graffiti gegen Graffiti

Stadt lässt neues Fahrrad-Parkhaus mit Lüneburg-Motiven versehen

Lüneburg, 27.09.2013 - Man kann es schön finden oder auch nicht. Ob es Kunst ist, sei dahingestellt. Graffiti-Schmiererei aber soll es auf keinen Fall sein, was jetzt auf dem neuen Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof zu sehen ist. Auf ausdrücklichen Wunsch der Verwaltung hat in diesen Tagen Jonathan Sachau die Fassade des Parkhauses mit zwei Motiven der Hansestadt versehen: dem Alten Kran und dem Wasserturm. Der 29-Jährige, der in Lüneburg unter anderem Kunst auf Lehramt studiert hat, will sich mit Auftragsarbeiten per Farbspraydose selbstständig machen.

Mehr Luft zum Gehen

Gehweg an der Abtspferdetränke um 75 Zentimeter verbreitert

Lüneburg, 25.09.2013 - Mehr Bewegungsfreiheit für Fußgänger hat die Stadt jetzt auf dem Weg von der Lüner Mühle im Wasserviertel in Richtung Rathaus und Innenstadt geschaffen. Um 75 Zentimeter wurde der Gehweg in der Straße Bei der Abtspferdetränke vor den Häusern mit den Nummern 5 bis 8 auf insgesamt 2,50 Meter verbreitert und neu gepflastert. Der Weg wird täglich von vielen hundert Fußgängern genutzt, nicht selten sorgten die beengten Verhältnisse für Komplikationen, besonders dann, wenn sich Kinderkarren, Kofferträger oder Rollis begegneten.

Radfahrer müssen auf die Straße

Stadt lässt neuen Fahrstreifen für Radler auf der Hamburger Straße aufbringen 

Lüneburg, 24.09.2013 - Die Hamburger Straße ist in die Jahre gekommen und gerade auch die Wegeführung für Radfahrer hat schon oft für Gesprächsstoff gesorgt. Heute hat eine Firma im Auftrag der Hansestadt Lüneburg damit begonnen, stadteinwärts einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn zu markieren. Er ist 1,85 Meter breit und beginnt auf der Höhe Einmündung Zeltberg, nördlich der Kleingartenkolonie und führt insgesamt 600 Meter hinunter bis zum Moldenweg.