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Wirtschaft und Arbeit

USA-Politik trübt regionalen Handel

IHK erwartet Umsatzverluste durch Austritt der USA aus Iran-Abkommen

Die IHK macht sich Sorgen wegen der Außenpolitik der USA. Foto: LGheuteLüneburg, 15.05.2018 - Der Austritt der USA aus dem Iran-Abkommen wird in Nordostniedersachsen zu Umsatzverlusten in Millionenhöhe führen, davon ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg überzeugt. "Unternehmen, die Geschäfte mit den USA abwickeln, werden sich im Iran-Geschäft jetzt noch mehr als zuvor zurückhalten, um eventuelle Strafmaßnahmen der US-Regierung zu vermeiden", sagt Sönke Feldhusen, bei der IHK Leiter des Bereichs International. Damit trübe die Handelspolitik der USA, die gegen oder ohne Berücksichtigung der Interessen der EU erfolge, ein weiteres Mal die Perspektiven der deutschen Wirtschaft ein.

Die Wirtschaft brummt weiter

Bauwirtschaft erneut Spitzenreiter – Fachkräftemangel dämpft weiteres Wachstum

Der IHK-Konjunkturklimaindex spiegelt die Stimmung in der Wirtschaft. Grafik: IHKLüneburg, 19.04.2018 - Die regionale Wirtschaft im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg brummt: Laut aktueller Konjunkturumfrage bewerten 40 Prozent der befragten Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 53 Prozent als befriedigend, nur sieben Prozent fällen das Urteil "schlecht". Und auch die Zukunftserwartungen fallen optimistisch aus: Ein Viertel erwartet noch bessere, zwei Drittel zumindest gleichbleibende Geschäfte. Dies geht aus dem aktuellen IHK-Konjunkturklimaindex hervor, der um zwei Punkte auf 124 gestiegen und damit den höchsten Wert seit vier Jahren erreicht hat.

Telekom-Mitarbeiter streiken

Lüneburg, 11.04.2018 - Bundesweit ruft die Gewerkschaft verdi heute gut 15.000 Telekom-Beschäftigte auf, sich begleitend zu den laufenden Tarifverhandlungen an Warnstreiks zu beteiligen. Die Arbeitsniederlegungen betreffen insbesondere die Kundenservice- und die Technik-Bereiche. Die Warnstreikswerden von zentralen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen flankiert. In Niedersachsen-Bremen werden etwa 1.500 Telekom Beschäftigte in Oldenburg, Westerstede, Osnabrück, Bremen, Hannover, Lüneburger Heide, Göttingen und Braunschweig die Arbeit ganztägig niederlegen. 

 

Öffentlicher Dienst wird bestreikt

Gewerkschaft verdi ruft zu ganztägigem Warnstreik auf

Für mehr Lohn im Öffentlichen Dienst ruft die Gewerkschaft verdi zu Warnstreiks auf. Foto: LGheuteLüneburg, 14.03.2018 - Morgen, Donnerstag, 15. März, werden Beschäftigte im Landkreis Lüneburg ihre Arbeit niederlegen. Das kündigt die Gewerkschaft verdi an, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde des Öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommen ergebnislos geblieben ist. Die Gewerkschaft hat deshalb zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Zu dem Streik aufgerufen sind unter anderem die Beschäftigten der Hansestadt Lüneburg und des Landkreises sowie der Sparkasse Lüneburg und der Kommunen im Landkreis.

Lüneburg so gut wie ausverkauft

Gutachterausschuss für Grundstückswerte legt aktuellen Bericht vor – Kaum noch Eigentumswohnungen zu haben

Lüneburg baut und baut und es reicht doch nicht aus – die große Nachfrage nach Immobilien und Wohnraum zu stillen. Foto: LGheuteLüneburg, 08.02.2018 - "Das Angebot an Eigentumswohnungen in Lüneburg ist eingebrochen." Zu diesem Ergebnis kommt die Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Lüneburg (GAG), Viola Rickel, bei der Vorlage des Grundstücksmarktberichts 2018. Dies belege die deutliche Abnahme von 33,6 Prozent bei abgeschlossenen Verträgen im Berichtzeitraum November 2016 bis Oktober 2017 in diesem Segment und einem abnehmenden Geldumsatz von 35,4 Prozent, begleitet durch einen deutlichen Preisanstieg von 6,8 Prozent. Rickel: "Kaufinteressenten waren nach wie vor bereit, hohe Quadratmeterpreise für Wohnungseigentum in der Hansestadt Lüneburg zu zahlen."

Wirtschaft weiter optimistisch

IHK-Umfrage: Konjunkturentwicklung positiv – Fachkräftemangel hält an    

Der IHK-Konjunkturklima-Index weist weiterhin nach oben. Grafik: IHKLüneburg, 16.01.2018 - Die regionale Wirtschaft startet mit sehr guten Ergebnissen ins neue Jahr. Laut IHK-Konjunkturumfrage bewerten 40 Prozent der rund 270 Betriebe, die sich an der Umfrage beteiligt haben, ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 56 Prozent als befriedigend, nur vier Prozent fällen das Urteil "schlecht". Und auch die Zukunftserwartungen fallen optimistisch aus: Zwei Drittel rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung in 2018, 22 Prozent mit einer Verbesserung. Der IHK-Konjunkturklimaindex ist um sieben Punkte auf 122 gestiegen. Besonders positiv ist die Entwicklung in der Industrie, der Dienstleistungswirtschaft und der Baubranche, weniger dynamisch entwickelt sich der Handel.

Handwerk boomt – Kunden müssen warten

Handwerkskammer prognostiziert weiterhin volle Auftragsbücher – Fachkräfteproblem steigt

Viele Häuslebauer müssen oft lange auf einen Handwerker warten. Schuld ist die gute Konjunktur. Foto: LGheuteLüneburg, 27.12.2017 - Das Handwerk blickt kurz vor dem Jahreswechsel optimistisch in die Zukunft. "Die Gesamtlage im Handwerk ist unverändert gut", sagt Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. "Der Schwung von diesem Jahr wird sich bis ins Jahr 2018 hinein fortsetzen." Die Umsatzerwartungen dieses Jahres würden deutlich übertroffen und mit einem Plus von vier Prozent doppelt so hoch ausfallen wie vorhergesagt. Auch für das kommende Jahr erwarte er ein deutliches Plus: "Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent."

Politiker fordern Hilfe von der Politik

Abgeordnete Pols und Dorendorf erwarten Unterstützung fürs Handwerk

Fordern mehr Unterstützung von der Politik: (v.l.) Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer, der Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols, der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf und Kammerpräsident Detlef Bade. Foto: HandwerkskammerLüneburg, 17.12.2017 - Das Thema Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt des Gesprächs mit den CDU-Abgeordneten Eckhard Pols und Uwe Dorendorf in der Handwerkskammer in Lüneburg. "Die Politik muss das Handwerk bei der Nachwuchsgewinnung besser unterstützen", betonten der Lüneburger Bundestagsabgeordnete und selbstständige Glasermeister Pols und sein Landtagskollege Dorendorf aus Clenze im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das gelte auch für die Umsetzung der angekündigten Meisterprämie: "Wir brauchen schnell Klarheit über die Modalitäten der Prämie. Uns erreichen dazu viele Anfragen", sagte Kammerpräsident Detlef Bade.

Beiträge fließen an Mitglieder zurück

IHK beschließt Rückerstattung im Umfang von 1,4 Millionen Euro

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Foto: IHKLüneburg, 11.12.2017 - Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche eine Beitragsrückerstattung für ihre Mitglieder in Höhe von 14 Prozent beschlossen. Insgesamt wird die IHK den Mitgliedern rund 1,4 Millionen Euro erstatten. Dies habe das Gremium einstimmig beschlossen, teilt die IHK heute mit. Verrechnet werde die Summe mit den fälligen Beiträgen für das Jahr 2018. "Wir freuen uns über diese gute Nachricht nach finanziell herausfordernden Jahren", erklärte Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.

Ende des Wachstums?

Tourismusbranche beklagt fehlende Arbeitskräfte – IHK fordert Erleichterungen bei Einstellungen

Bleiben die Sonnenschirme künftig eingeklappt? Die Tourismusbranche in der Region klagt über fehlende Arbeitskräfte. Foto: LGheuteLüneburg, 03.12.2017 - Die Tourismus-Konjunktur läuft rund im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. Das ist das Ergebnis der IHK-Saisonumfrage Tourismus, für die 140 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk die Geschäftslage in den Monaten Mai bis Oktober sowie ihre Erwartungen an das Winterhalbjahr bewerten haben. Die positive Stimmung wird lediglich durch den ahnhaltenden Arbeitskräftemangel im Bereich Tourismus gedämpft. Die IHK warnt in diesem Zusammenhang vor Arbeitsüberlastung bei der vorhandenen Belegschaft. 

Urlaub steht bei Lüneburgern hoch im Kurs

Kreis-Bewohner geben 489 Millionen Euro pro Jahr für den Tourismus aus 

Ob Pauschalreise oder Caravaning: Die Lüneburger geben für ihren Urlaub besonders viel Geld aus. Foto: nghHannover, 21.11.2017 - Die Bewohner von Stadt und Landkreis Lüneburg reisen nicht nur gern, sie greifen dafür auch besonders tief in die Tasche. Insgesamt geben sie nahezu 489 Millionen Euro pro Jahr für den Tourismus aus – von der Landpartie bis zur Pauschalreise und von der Radtour bis zum Städtetrip. Das geht aus einer regionalen Tourismus-Datenanalyse hervor, die das Pestel-Institut jetzt erstmals für die Initiative "Auf Zukunft gebucht“ der Tourismuswirtschaft gemacht hat. Diese wollte wissen, wie viel das touristische Erleben den Menschen in der Region wert ist.

Weiter positive Stimmung am Arbeitsmarkt

Arbeitslosenzahlen erneut gesunken – Zahl der arbeitslosen Geflüchteten steigt

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält weiter an. Grafik: LGheuteLüneburg, 03.11.2017 - Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält weiter an. Im Oktober waren bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen 14.337 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm gegenüber September um 366 Personen (2,5 Prozent) ab. Im Vergleich zu Oktober 2016 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 513 Personen (3,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 4,8 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatsniveau. Für Oktober letzten Jahres war eine Quote von 5,0 Prozent berechnet worden, berichtet die Arbeitsagentur.

Regen vermiest Fahrgast-Bilanz

Zahl der Nutzer des Heide-Shuttles ging um sieben Prozent zurück

Die Busse des Heide-Shuttles im Naturpark Lüneburger Heide mussten in diesem Jahr einen Rückgang bei den Nutzern verzeichnen. Foto: Naturpark Lüneburger HeideWinsen/L., 24.10.2017 - Der regnerische Sommer und Herbst ging auch an den vier Busringlinien im Naturpark Lüneburger Heide nicht spurlos vorbei. In den Heide-Shuttle Ringen, die vom 15. Juli bis 15. Oktober zwischen Soltau und Buchholz vier bis sechs Mal am Tag ihre Kreise zogen, zählten die Organisatoren dieses Jahr knapp 59.000 Fahrgäste. "Das sind rund sieben Prozent weniger Fahrgäste als im Vorjahr", resümierte Naturparkgeschäftsführerin Hilke Feddersen. "Auch wir konnten feststellen, dass an Regentagen und besonders an vorhergesagten 'Schlecht-Wetter-Wochenenden' die Fahrgastzahlen runtergehen." 

Handwerk weiter optimistisch

Geschäftsklimaindex auf hohem Niveau – Problem Fachkräftemangel – Region Lüneburg weniger positiv

Gute Stimmung im Handwerk: Der Geschäftsklimaindex der Handwerkskammer ist weiter auf hohem Niveau stabil. Grafik: HandwerkskammerLüneburg, 19.10.2017 - Die gute wirtschaftliche Entwicklung im regionalen Handwerk hält an. Laut aktueller Herbstkonjunkturumfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade erreicht der Geschäftsklimaindex im dritten Quartal 2017 erneut den Spitzenwert von 78 Punkten aus dem Vorjahr. "94 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Darunter sind 61 Prozent, die sogar zu dem Urteil kommen: Es läuft richtig gut", sagt Kammerhauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer.

Runder Tisch für sichere Bahnstrecken gefordert

Metronom Eisenbahngesellschaft beklagt Behinderungen durch unzureichenden Grünschnitt

Uelzen, 09.10.2017 - Die heftigen Verwüstungen, die Orkantief Xavier in der vergangenen Woche in Norddeutschland angerichtet hat, und die damit verbundenen Behinderungen im Bahnverkehr sind für die Metronom Eisenbahngesellschaft "ein untragbarer Zustand". Das Uelzener Unternehmen fordert deshalb die Einrichtung eines runden Tisches "Grünschnitt". "Bisher gab es glücklicherweise noch keine größeren Unfälle, trotzdem ist nicht nur der wirtschaftliche Schade groß", betont Metronom-Pressesprecher Björn Pamperin.

Aline Henke will neue IHK-Präsidentin werden

Unternehmerin aus Hankensbüttel soll Nachfolge für zurückgetretenen Olaf Kahle antreten

Aline Henke bewirbt sich um das Präsidenten-Amt der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Foto: Wege/IHKLüneburg, 28.09.2017 - Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat eine Nachfolgerin für das Amt des Präsidenten nominiert: Aline Henke (44), bisherige Vize-Präsidentin, stellt sich auf einer Sonder-Vollversammlung am 18. Oktober in Celle zur Wahl. Nach dem Rücktritt des ehemaligen IHK-Präsidenten Olaf Kahle Mitte September sprach sich das Präsidium der IHK einstimmig für eine Kandidatur Henkes aus. Nun entscheidet die Vollversammlung, wer das Amt bis Ende des nächsten Jahres innehaben wird. Dann endet die aktuelle Legislaturperiode.

Olaf Kahle wählt den Abgang

IHK-Präsident zieht Konsequenzen aus gescheiterten Fusionsplänen mit Braunschweig 

Scheiterte an seinen Fusionsplänen mit der IHK Braunschweig: IHK-Präsident Olaf Kahle. Foto: IHK/WegeLüneburg, 12.09.2017 - Überraschende Personalie bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg: Olaf Kahle, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg, hat heute dem Präsidium sowie den Vollversammlungsmitgliedern und Mitarbeitern seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung mitgeteilt. Unter anderem sieht Kahle sich nach eigenem Bekunden nicht in der Lage, den von der Vollversammlung in der vergangenen Woche gefassten Beschluss über eine vertiefte Zusammenarbeit mit der IHK Braunschweig nach außen zu vertreten. Kahle war vor fünf Jahren zum Präsidenten gewählt worden, seine offizielle Amtszeit hätte Ende 2018 geendet. Dann findet auch die turnusmäßige Vollversammlungswahl der IHK Lüneburg-Wolfsburg statt.

Fusion jetzt über Umwege?

Kommunalpolitiker gegen Pläne der IHK Lüneburg-Wolfsburg für eine Konföderation mit Braunschweig

Lüneburg, 04.09.2017 - Erst Fusion, nun Konföderation: Laut einer Stellungnahme dreier Landräte und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge strebt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg einen solchen Zuzsammenschluss mit der IHK Braunschweig an. In einer gemeinsamen Presseerklärung kritisieren die Landräte Michael Roesberg (Stade), Manfred Nahrstedt (Lüneburg), Rainer Rempe (Landkreis Harburg) und Lüneburgs Oberbürgermeister entsprechende Pläne der beiden Kammern. Sie sehen darin lediglich den Auftakt zur endgültigen Fusion, die bereits starke Gegenreaktionen hervorgerufen hatte.

Unternehmen müssen Mitglied bleiben

Gericht bestätigt Zulässigkeit der Pflichtmitgliedschaft in IHKs

Unternehmen müssen weiterhin Mitglied einer Kammer sein, das bestätigte jetzt das Bundesverfassungsgericht. Foto: LGheuteLüneburg, 03.08.2017 - Die Pflichtmitgliedschaft in Industrie- und Handelskammern und die daran gebundene Beitragspflicht sind verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Dies hat das Bundesverfassungsgericht jetzt in einem Beschluss bekräftigt. Die Richter des Ersten Senats haben damit die Verfassungsbeschwerden von zwei IHK-Mitgliedern zurückgewiesen. "Mit diesem Beschluss stärkt das Bundesverfassungsgericht erneut die Selbstverwaltung in Deutschland. Wir freuen uns auch darüber, dass das Gericht die demokratische Legitimation der IHKs hervorgehoben hat. Das ist Ansporn für unsere Arbeit in der Vollversammlung", sagt Olaf Kahle, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg.

Handel blickt düster in die Zukunft

Umsatzerwartungen von Einzelhandel und Dienstleistern sinken stark – Industrie weiter optimistisch  

Der IHK-Konjunkturklimaindex für den Monat Juli. Grafik: IHKLüneburg, 15.07.2017 - Die regionale Wirtschaft läuft weiterhin branchenübergreifend rund. Zu dieser Einschätzung kommt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg in ihrer aktuellen Konjunkturumfrage. Darin bewerten mehr als 90 Prozent der Betriebe die derzeitige Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Konjunkturklimaindex, der sich aus den Bewertungen von rund 270 Unternehmen zur Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden zwölf Monate zusammensetzt, erreichte mit 121 erneut einen hohen Wert. Weniger gut als die aktuelle Geschäftslage fielen allerdings in einigen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen aus.