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Wirtschaft und Arbeit

Lohn-Plus in der Backstube

Mehr Geld für Bäcker im Landkreis Lüneburg – Gewerkschaft NGG kündigt Lohn-Check an

Von diesem Monat an haben Bäcker und Verkäufer am Bäckertresen mehr Lohn in der Tasche. Foto: NGGLüneburg, 03.09.2016 - Im Landkreis Lüneburg bekommen Bäckerei-Beschäftigte ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen ab diesem Monat um bis zu 5,5 Prozent. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitgeteilt. "Ein Bäckergeselle mit Berufserfahrung verdient jetzt 13,09 Euro pro Stunde und hat damit am Monatsende gut 63 Euro mehr im Portemonnaie", sagt Manuela Schäffer von der NGG Lüneburg. Wer als erfahrene Fachverkäuferin arbeite, bekomme nun einen um 60 Cent höheren Stundenlohn von 11,20 Euro.

Mehr Engagement für TTIP

IHK: Freihandelsabkommen bietet Chancen für regionale Wirtschaft

Lüneburg, 29.08.2016 - Große Politik in Lüneburg? Kein Problem, die IHK Lüneburg-Wolfsburg macht's möglich. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am Wochenende im ZDF die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP für gescheitert erklärt hat, schaltet sich Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg, in die Diskussion ein. Er meint: "Die Verhandlungen sind ohne Zweifel eine Herausforderung – aber der Aufwand lohnt sich, denn er ist mit enormen Chancen auch für die regionale Wirtschaft verbunden."

Viel Geld für viel Verkehr

IHK begrüßt Kabinettsentscheidung zum Bundesverkehrswegeplan – CDU-Politiker fordert Umfahrung

Auch der Ausbau des Schiffshebewerks Scharnebeck ist Teil des Bundesverkehrswegeplans. Foto: LGheuteLüneburg, 04.08.2016 - Rund 270 Milliarden Euro umfasst der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP), den das Bundeskabinett gestern beschlossen hat. Ein Teil davon soll auch in den Ausbau der Verkehrswege in der fließen, darunter die A39, das Schiffshebewerk Scharnebeck und die Alpha-E-Variante als Schienenausbaukonzept. "Die regionale Wirtschaft begrüßt die heutige Kabinettsentscheidung zum Bundesverkehrswegeplan", sagte Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. "Damit gibt es eine klare Aussage der Regierung, welche Projekte für unsere Verkehrsinfrastruktur von zentraler Bedeutung sind und in den nächsten Jahren realisiert werden. Es ist ein guter Tag für unsere Region." 

Abiturienten gehen gern in die Lehre

Anteil der Schulabgänger mit Abi in Ausbildungsberufen weiter hoch

Seit 2011 beträgt der Anteil der Abiturienten in der Ausbildung rund ein Viertel. Grafik: IHKLüneburg, 30.07.2016 - Die duale Berufsausbildung zieht in der Region weiterhin viele jungen Menschen an, weiterhin hoch ist auch der Anteil der Abiturienten. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg zählte zum 29. Juli 3047 neue Ausbildungsverträge. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund zwei Prozent. "Damit liegen wir nur knapp unter den Top-Zahlen des Spitzenjahres 2011, als der doppelte Abi-Jahrgang der regionalen Wirtschaft einen Bewerberboom bescherte“, sagt Volker Linde, Leiter des IHK-Bereichs Aus- und Weiterbildung. Mehr als ein Viertel der jetzt in IHK-Berufen startenden Auszubildenden hat Abitur. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei 18 Prozent.

Juli bringt mehr Arbeitslose

Arbeitslose Jugendliche sorgen für leichten Anstieg

Die Entwicklung des Arbeitslosenbestands folgte der jahreszeitlichen Entwicklung und blieb auch im Juli unter dem Vorjahreswert. Grafik: LGheuteLüneburg, 28.07.2016 - Mehr als im Vormonat, aber weniger als im Vorjahr – so stellt sich die Arbeitslosenstatistik im Monat Juli dar. In diesem Monat waren bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen 16.120 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm gegenüber Juni um 604 Personen (3,9 Prozent) zu. Im Vergleich zu Juli 2015 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 118 Personen (0,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 5,4 Prozent und damit über dem Niveau des Vormonats (5,2 Prozent). Für den Juli 2015 war eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent berechnet worden.

Zebrastreifen reichen nicht

IHK schnürt Themenpaket zur Kommunalwahl – Fachkräftemangel, Integration, Breitbandausbau obenauf

Auch die IHK, hier Präsident Olaf Kahle im Bild, hat Forderungen und Wünsche an die Parteien zur kommenden Kommunalwahl. Foto: IHK/WegeLüneburg, 20.07.2016 - "Noch ist offen, wer sich bei der Kommunalwahl am 11. September durchsetzt. Aber fest steht: Der Sieger wird zukunftsweisende Lösungen für die Region präsentieren müssen“, sagt Olaf Kahle, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. "Viele große Themen wie zum Beispiel Integration oder Fachkräftemangel werden in der Region entschieden und gestaltet. Kommunalpolitik ist heute viel mehr als die Frage, wo der nächste Zebrastreifen hin soll.“ Auf welche Themen aus Sicht der regionalen Wirtschaft ganz besonders zu achten ist, haben die niedersächsischen IHKs jetzt in den kommunalpolitischen Positionen zusammengefasst.

Brexit sorgt für Stimmungs-Dämpfer

IHK-Konjunkturklimaindex: Industrie befürchtet Nachteile

Die Beurteilung der Konjunkturlage durch regionale Wirtschaftsunternehmen. Grafik: IHKLüneburg, 17.07.2016 - Der Brexit drückt auf die ansonsten gute Stimmung in der regionalen Wirtschaft. "Branchenübergreifend bewerten die Unternehmen die Geschäftslage so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Viele Industriebetriebe aber sorgen sich um die Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der EU. Insbesondere werden ein höherer Bürokratieaufwand und höhere Kosten befürchtet, wenn die Handelsprivilegien des gemeinsamen Binnenmarktes wegfallen“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg.

Mit dem Shuttle in die Heide

Bis Oktober ist wieder der kostenlose Bus in der Region unterwegs

Der Heide-Shuttle ist auf vier Ringen in der Region unterwegs. Grafik: Naturpark Lüneburger HeideSoltau, 11.07.2016 - Wer von Lüneburg oder Umgebung die Heide besuchen möchte, muss dafür nicht unbedingt ins eigene Auto steigen. Vom 15. Juli bis 15. Oktober ist wieder der Heide-Shuttle in der Region unterwegs. Der Bus mit Fahrradanhängern kurvt auf seinen vier Ringen täglich fünf bis sechs Mal durch die Naturparkregion. Die Busse halten an gut 70 Haltestellen, das Busangebot ist für jeden kostenfrei und auch die Fahrräder können kostenfrei mitgenommen werden. Heute war in Soltau Auftakt der diesjährigen Heide-Shuttle-Saison.

Arbeitsmarkt in guter Verfassung

Arbeitslosenzahlen sinken weiter – leichter Anstieg bei Jugendarbeitslosigkeit

Die Entwicklung des Arbeitslosenbestands folgte der jahreszeitlichen Entwicklung und blieb auch im Juni unter dem Vorjahreswert. Grafik: LGheuteLüneburg, 04.07.2016 - Der Arbeitsmarkt in der Region zeigte sich auch im vergangenen Monat in guter Verfassung. Im Juni waren bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen 15.516 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm damit gegenüber Mai um 254 Personen (1,6 Prozent) ab. Im Vergleich zu Juni 2015 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 297 Personen (1,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 5,2 Prozent und damit unter dem Niveau des Vormonats und des Vorjahresmonats (jeweils 5,3 Prozent).

"Unnötige Schleifen vermeiden"

Jugendarbeitsagentur soll Übergang zwischen Schule und Beruf erleichtern  

Bei der Arbeitsagentur in Lüneburg ist jetzt auch die neue Jugendarbeitsagentur angesiedelt. Foto: LGheuteLüneburg, 26.06.2016 - Die deutsche Wirtschaft brummt und braucht dringend Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung der Jugendberufsagentur (JBA) zu werten, einer gemeinsamen Anlaufstelle für Jugendliche, die den Start ins Berufsleben vor sich haben. Den Grundstein dafür legten kürzlich Arbeitsagentur, Jobcenter und Landkreis und Hansestadt Lüneburg mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung. Unterstützt wird diese Zusammenarbeit durch die Niedersächsische Landesschulbehörde. Gemeinsames Ziel: Jugendliche in Stadt und Landkreis Lüneburg sollen möglichst nahtlos nach der Schule eine Ausbildung starten – "ohne unnötige Schleifen", wie die Arbeitsagentur dazu mitteilte.

"Großer Rückschlag für heimische Wirtschaft"

IHK: Brexit hat Konsequenzen für Arbeitsmarkt – Niedersachsen besonders betroffen

Lüneburg, 26.06.2016 - "Der Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union (EU) ist ein großer Rückschlag für die regionale Wirtschaft“, sagt Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. "Großbritannien ist für niedersächsische Unternehmen nach den Niederlanden der zweitwichtigste Absatzmarkt. Betroffen ist jetzt vor allem der Automobilsektor, der aktuell den größten Anteil an den niedersächsischen Exporten nach Großbritannien stellt. Nach der drastischen Abwertung des Britischen Pfund werden wir hier schon kurzfristig Auswirkungen zu spüren bekommen.“

IHK brechen die Einnahmen weg

Kammer weist 2,3 Millionen Euro Verlust aus – Mitgliedsbeiträge sollen stabil bleiben

Schlechte Zeiten für die IHK: Krisen wie der VW-Abgasskandal lassen die Einnahmen bei den Mitgliedsgebühren wegbrechen. Foto: LGheuteLüneburg, 14.06.2016 - Der Abgasskandal bei Volkswagen, die Krise in der Celler Erdöl- und Erdgasindustrie sowie die aktuelle Niedrigzinsphase bleiben auch für die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg nicht ohne Folgen: Rund 2,3 Millionen Euro beträgt der Fehlbetrag im Jahresabschluss 2015, den IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert am vergangenen Donnerstag der IHK-Vollversammlung in der Autostadt Wolfsburg präsentiert hat. "Das Defizit können wir größtenteils aus der Rücklage ausgleichen, die wir unter anderem für solche Situationen gebildet haben", sagte Zeinert. "Zusätzlich werden wir in den Wirtschaftsplänen für die Jahre 2016 bis 2018 rund 1,2 Millionen Euro einsparen."

Erneut Stress mit Soltauer Outlet-Center

Unternehmen will sich vergrößern – IHK zeigt Verständnis 

IHK-Präsident Olaf Kahle will sich in der Diskussion um die Erweiterung des DOS für die Interessen der gesamten Region einsetzen. Foto: WegeLüneburg/Soltau, 11.06.2016 - Für eine kontroverse Debatte sorgten die Erweiterungspläne für das Designer Outlet Soltau (DOS) in der Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. Das Parlament aus ehrenamtlich engagierten Unternehmensvertretern sprach sich am Donnerstag in der Autostadt Wolfsburg jedoch zunächst für einen weiteren Dialog mit allen Beteiligten aus Handel, Tourismus und Kommunen aus. "Bei einer derart grundsätzlichen handelspolitischen Frage bedarf es einer Lösung, die allen Interessen in der gesamten Region – nicht nur im Heidekreis – Rechnung trägt", begründete IHK-Präsident Olaf Kahle. "Unsere IHK wird sich als Sprachrohr der regionalen Wirtschaft gerne in die Debatte einbringen." 

Droht der Region zunehmende Altersarmut?

Gerwerkschaft NGG beklagt steigende Zahl von Rentnern mit Alters-Hartz-IV

Lüneburg, 31.05.2016 - Immer mehr Rentner im Kreis Lüneburg sind auf staatliche Unterstützung angewiesen: 2.285 Menschen erhielten im vergangenen Jahr Grundsicherung im Alter ("Alters-Hartz-IV“) oder bei Erwerbsminderung – 72 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes Niedersachsen hervor, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Lüneburg warnt vor einer weiteren Zunahme der Altersarmut und fordert eine Stärkung des gesetzlichen Rentenniveaus. Zudem dürften betriebliche Zusatzrenten nicht länger auf die Grundsicherung angerechnet werden.

Fünf Minuten für den Breitbandausbau

IHK startet Online-Umfrage zum Bedarf an schnellem Internet

Lüneburg, 24.05.2016 - Die Breitbandversorgung in der Region, insbesondere in den ländlichen Gebieten, lässt zu wünschen übrig. Seit Jahren bastelt der Landkreis an Modellen, wie eine zeitgemäße Versorgung mit schnellem Internet aussehen kann, bislang ohne Erfolg. Jetzt wollen sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg und der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) einbringen. Noch bis zum 20. Juni führen sie in Kooperation mit dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (bzn) eine Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen durch. So soll ermittelt werden, wo konkret Bedarf besteht. 

Lüneburg über den Wolken

40 Jahre Lufthansa-Patenschaft mit Hansestadt – Drei Airbus-Modelle auf 'Lüneburg' getauft 

Vor 40 Jahren wurde dieser Airbus in der Hamburger Lufthansa-Werft auf den Namen 'Lüneburg' getauft. Foto: LufthansaFrankfurt/Lüneburg, 14.05.2016 - Auch, wenn heimische Ratspolitiker immer wieder über Sinn oder Nicht-Sinn des Lüneburger Flugplatzes diskutieren – Lüneburg hat längst einen Namen in der Luftfahrtgeschichte. Vor 40 Jahren, am 18. Mai 1976, wurde ein Lufthansa-Airbus A300 auf den Namen der Stadt Lüneburg getauft. Die feierliche Taufzeremonie fand in der Lufthansa-Werft auf dem Flughafen Hamburg statt. Taufpatin war Gisela Stelljes, die Ehefrau des damaligen Stadtdirektors von Lüneburg. Sie vertrat die erkrankte Frau des Bürgermeisters Alfred Trebchen und besiegelte die Patenschaft mit den Worten "Ich taufe Dich auf den Namen 'Lüneburg‘ und wünsche Dir, Deiner Besatzung und Deinen Passagieren allzeit guten Flug und glückliche Landung“.

Arbeitsmarkt auf hohem Niveau stabil

Arbeitslosenzahlen sinken erneut – Mehr freie Ausbildungsstellen

Die Entwicklung des Arbeitslosenbestands folgte der jahreszeitlichen Entwicklung und blieb auch im April deutlich unter dem Vorjahreswert. Grafik: LGheuteLüneburg, 05.05.2016 - Der Arbeitsmarkt in der Region entwickelt sich weiter positiv. Im April waren bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen 16.145 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm gegenüber März um 462 Personen (2,8 Prozent) ab. Im Vergleich zu April 2015 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 591 Personen (3,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 5,4 Prozent und damit unter dem Niveau des Vormonats (5,6 Prozent). Für den Vorjahresmonat war eine Quote von 5,7 Prozent berechnet worden.

Beste Gründungsidee gesucht

Bewerbung für Lünale 2016 läuft bis 31. Juli

Gute Gründungsideen werden mit dem Lünale-Pokal ausgezeichnet. Foto: WLGLüneburg, 04.05.2016 - Innovative Geschäftsideen, vielversprechende Gründer, geschickte Handwerker und erfolgreiche mittelständische Unternehmen – wer dieses oder ähnliches zu bieten hat, sollte sich jetzt für die Wettbewerbe unter dem Dach der Lünale 2016 bewerben. Die Rainer Adank Stiftung sucht in Zusammenarbeit mit der NBank nach der "Leuphana Gründungsidee des Jahres“. Der Preis richtet sich an Studenten und Mitarbeiter der Leuphana Universität Lüneburg. Gesucht werden innovative ldeen mit Potential zur Gründung eines Unternehmens. Die Bewerbungsphase endet am 31. Juli.

Streikende fordern mehr Gehalt

Knapp 1000 Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes demonstrierten in Lüneburg

Vom Clamartpark über den Platz Am Sande und den Markt bis zum Lambertiplatz zogen die Streikenden durch Lüneburg. Foto: VerdiLüneburg, 28.04.2016 - Trillerpfeifen, Banner, Transparente, Fahnen – knapp 1000 streikende Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes, die gestern Vormittag durch die Lüneburger Innenstadt zogen, machten ihrem Unmut lautstark Luft. Ihr Protest galt dem Angebot der Arbeitgeberseite während der laufenden Tarifrunde im Öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaft Verdi hatte deshalb gestern, einen Tag vor den heute in Potsdam stattfindenden weiteren Tarifrunde-Gesprächen, bundesweit zum Warnstreik aufgerufen. In Lüneburg fand die zentrale Warnstreik-Veranstaltung für das nordöstliche Niedersachsen statt. 

Mindestlohn oder nicht?

Gewerkschaft NGG empfiehlt Check per App

Lüneburg, 26.04.2016 - Vertrauen ist gut, Lohn-Check ist besser: Wer im Landkreis Lüneburg für einen Niedriglohn arbeitet, der sollte Entgelt und Arbeitszeit genau überprüfen, um festzustellen, ob er auch tatsächlich den Mindestlohn bekommt – und zwar per "Mindestlohn-App“. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). "Mit dem 'Lohn-Tester‘ auf dem Smartphone können Beschäftigte ihre Arbeitszeit aufzeichnen und kontrollieren, ob der Chef tatsächlich den richtigen Stunden- und Monatslohn zahlt“, sagt Silke Kettner von der NGG Lüneburg.