IHK-Umfrage: Russland-Sanktionen wirken auch auf lokale Unternehmen
Lüneburg, 18.08.2014 - Die Wirtschaftssanktionen von und gegen Russland im Ukraine-Konflikt wirken sich auch auf die lokale Wirtschaft aus. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg gekommen. Sie zeigt: Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen verzeichnen rückläufige Geschäfte und ausbleibende Aufträge. "Bei mehr als 60 Prozent der Befragten liegt der Anteil des Russlandumsatzes am gesamten Auslandsumsatz bei unter zehn Prozent. Deshalb sind die Einbußen zwar schmerzlich, aber nicht existenzgefährdend“, sagt Lars Heidemann, IHK-Außenwirtschaftsreferent. "Es gibt aber auch einzelne Betriebe, die stark in Russland engagiert sind und für die ein Wegfall dieses Marktes bedrohlich ist.“









