Der EKD-Ratsvorsitzende fordert eine Sonder-Abgabe der Vermögenden
20.06.2021 - War es die übliche Naivität oder nur beifallhaschender Populismus? Besonders klug war es jedenfalls nicht, dass sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) für eine Sonder-Abgabe von Vermögenden zur Bewältigung der Corona-Folgen einsetzt. Wie der "Spiegel" berichtet, fordert Heinrich Bedford-Strohm eine "gerechte Verteilung" der Corona-Kosten und einen "besonderen Beitrag von Vermögenden und Profiteuren der Pandemie". Dies aus dem Mund eines Vorsitzenden einer Kirche zu hören, die sich seit Jahrzehnten hemmungslos bei Steuerzahlern bedient, macht mehr als nur nachdenklich.

