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Blaulichtreport

Fahrlässigkeit löste Großbrand aus

Polizei geht nicht von gezielter Brandstiftung bei Großbrand in Dannenberg aus

Dannenberg, 12.10.2018 - Nach dem verheerenden Großbrand in der Dannenberger Innenstadt in den Abend- und Nachtstunden zum 3. Oktober geht die Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache aus. Vor drei Tagen konnten die Lüchower Ermittler zusammen mit Statikern, einem Brandschutzprüfer und Spezialisten der Brandursachenkommission des Landeskriminalamts per Drehleiter und mit einer Drohne den Brandort in Augenschein nehmen. Parallel konnten auch die brandermittlungsrelevanten Bereiche, unter anderem eine Wohnung im Obergeschoss eines der Gebäude, betreten werden.

Drohne soll Brandursache klären

Brandermittler können die vom Feuer zerstörten Gebäude in Dannenberg nicht betreten

Dannenberg, 08.10.2018 - Die polizeilichen Ermittlungen nach dem verheerenden Großbrand in der Dannenberger Innenstadt in den Abend- und Nachtstunden zum 3. Oktober laufen weiterhin auf Hochtouren. Allerdings kommen die Ermittler nur langsam voran, da insbesondere die brandermittlungsrelevanten Bereiche der Gebäude noch immer nicht betretbar sind. "Die eigentliche Arbeit am Brandort liegt noch auf Eis", teilte die Polizeiinspektion in Lüneburg mit. Jetzt soll eine Drohne helfen.

Großbrand in Dannenberg

Drei Gebäude am Markt zerstört – Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Dannenberg, 03.10.2018 - Ausnahmezustand herrschte in den Abend- und Nachtstunden zum 3. Oktober nach einem Großbrand in den Dannenberger Innenstadt. Aus bislang ungeklärter Ursache war es gestern gegen 21.15 Uhr zu einem Feuer in einem Gebäudekomplex am Markt gekommen. Aufgrund der Bebauung sowie der vorherrschenden Witterung dehnte sich das Feuer in Kürze massiv auf insgesamt drei zum Teil historische mehrstöckige Gebäude aus und entwickelte sich zum Vollbrand der jeweiligen Gebäude. Die Feuerwehren der Region sowie benachbarter Landkreise waren mit mehr als 350 eingesetzten Kräften im Großeinsatz und versuchten ein weiteres Übergreifen auf weitere angrenzende Gebäude zu verhindern.

Mit Benzin übergossen und angezündet

32-jähriger Lüneburger wollte sich das Leben nehmen

Lüneburg, 26.09.2018 - Einen dramatischen Selbstmordversuch gab es in der vergangenen Nacht an der Hamburger Straße in Lüneburg. Ein 32-Jähriger hatte sich nach ersten Ermittlungen der Polizei gegen 0.45 Uhr mit Benzin übergossen und angezündet. Der Vorfall ereignete sich vor einer Tankstelle. Einer zufällig vorbeifahrenden Taxi-Fahrerin, einer Angestellten der Tankstelle und zwei weiteren Zeugen, die sofort beherzt eingriffen, gelang es, die Flammen zu ersticken. Der Mann wurde mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der 32-Jährige wohnt in einer psychiatrischen Einrichtung in Lüneburg und befand sich offenbar in einem Ausnahmezustand, erklärte die Polizei.

Mit Messer gedroht und Geldbörse geraubt

Lüneburg, 18.09.2018 - Wegen räuberischer Erpressung ermittelt die Polizei nach einem Vorfall in den frühen Abendstunden des 14. September vermutlich im Bereich der Unterführung Reichenbachstraße/ Am Schifferwall. Ein 28 Jahre alter iranischer Staatsbürger hatte sich in den Abendstunden bei der Polizei gemeldet und in gebrochenem Deutsch angegeben, durch zwei dunkelhäutige Männer überfallen worden zu sein. Die Täter hatten den 28-Jährigen gegen 18 Uhr im Bereich der Unterführung gestoppt und die Herausgabe von Geld gefordert.

Sportboot im Hafen gesunken

Kran hebt Boot wieder an Land

Feuerwehrkräfte sichern das gesunkene Sportboot. Foto: FF SG ScharnebeckArtlenburg, 10.09.2018 - Gesunkenes Sportboot sorgte am Wochenende im Artlenburger Sportboothafen für Aufmerksamkeit. Mitglieder eines Sportbootvereins hatten das teilweise auf dem Grund des Hafenbeckens liegende Sportboot entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die alarmierte Feuerwehr aus Artlenburg sicherte das Boot gegen weiteres Abrutschen und sicherte die Schadensstelle mit dem Feuerwehrboot ab. Auch Feuerwehrtaucher aus Lüneburg und ein Autokran wurden zur Einsatzstelle gerufen.

Brandstiftung im Lüner Weg?

Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Lüneburg, 09.09.2018 - Heute am frühen Sonntagmorgen musste die Feuerwehr zu einem Brand im Lüner Weg ausrücken. Gemeldet wurde gegen 3.45 Uhr ein Feuer eines Mehrfamilienhauses im Lüner Weg. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass zwei Hauseingangstüren gebrannt haben. Laut Polizei sei der Hauseigentümer nur durch einen Zufall wach geworden und konnte die Flammen fast selbstständig löschen. Polizeiliche Ermittlungen hätten ergeben, dass beide Hauseingangstüren in Brand gesetzt worden sind.

Dahlemer Wolf wurde erschossen

Forensische Untersuchungen ergaben, dass der bei Dahlem tot aufgefundene Wolf erschossen wurde. Foto: PolizeiLüneburg, 04.09.2018 - Der am 25. August auf einem Rübenfeld an der Landstraße 222 bei Dahlem tot aufgefunde Wolf ist erschossen worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Kadaver für forensische Untersuchungen an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Dort stellte das IZW bei dem toten Wolf eine tödliche Schussverletzung durch ein Teilmantelgeschoss fest. Die Polizei geht daher von einer gezielten illegalen Tötung aus. Bislang war sie davon ausgegangen, dass der Wolf von einem Fahrzeug angefahren wurde und an seinen Verletzungen verstarb. Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen ermittelt.

Toter Wolf bei Dahlem aufgefunden

Dieser Wolfsrüde wurde tot auf einem Acker bei Dahlem aufgefunden. Foto: PolizeiDahlem, 28.08.2018 - Ein verendeter zwei- bis dreijähriger Wolfsrüde wurde am vergangenen Sonnabend, 25. August, auf einem Rübenfeld bei Dahlem aufgefunden. Wie die Polizei mitteilte, war das Tier vermutlich in der Nacht zuvor auf der Landesstraße 222 angefahren worden und ist dan verletzt weitergelaufen. Nach etwa 200 Metern verendete es dann auf dem Acker. 

Zweijähriges Kind von Pkw überrollt

Schutzengel verhindern Schlimmstes

Lüneburg, 19.08.2018 - Da waren wirklich reichlich Schutzengel zur Stelle: Bei einem Unfall auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Harvey-Benjamin-Fuller-Straße wäre es gestern Abend fast zu einer Katastrophe gekommen. Nach Angaben der Polizei wollte ein zweijähriges Kind ein heruntergefallenes Überraschungsei aufheben. Es lief hinter dem Ei her und bückte sich dann. Ein 62-jähriger Mann, der den Parkplatz mit seinem Pkw in Schrittgeschwindigkeit befuhr, übersah das Kind. Das Kind geriet unter den Pkw des Mannes und wurde überrollt.