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Umwelt und Gesundheit

Zehntausend Tonnen vergiftetes Maisfutter in Niedersachsen

Mehr als 3.500 Betriebe betroffen - Ministerium: Verbraucher-Gefährdung unwahrscheinlich

Hannover, 01.03.2013 - Rund 10.000 Tonnen vergifteter Futtermais sind in Niedersachsen in Umlauf geraten. Wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover mitteilt, wurde in dem Futtermittel ein rund zehnfach überhöhter Wert des krebserregenden Schimmelpilzgiftes Aflatoxin B1 festgestellt. Betroffen seien mehr als 3.500 landwirtschaftliche Betriebe allein in Niedersachsen. Das aus Serbien stammende Futtermittel, insgesamt 45.000 Tonnen, wurde nach Angaben des Ministeriums über den Hafen in Brake importiert.

Initiative will Fracking verhindern

Lüneburg, 25.02.2013 - Am kommenden Donnerstag, 28. Februar, findet im Lüneburger Wasserturm die  Gründungsveranstaltung der Initiative "Wir gegen Fracking" statt. Die Initiative arbeitet unter dem Dach des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und setzt sich für ein bundesweites Fracking-Verbot ein. Wegen ihrer hohen Umweltrisiken ist die Fracking-Technologie sehr umstritten.

Problematische Wildschwein-Vermehrung durch Maisanbau

Informationsveranstaltung des OL mit Experten und Praktikern

Lüneburg, 12.02.2013 - Der Anbau von Mais zur Tierernährung und zur Biogasgewinnung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Kritiker warnen vor ökologisch bedenklichen Monokulturen und sprechen von der "Vermaisung" ganzer Landstriche. Inzwischen offenbart sich ein weiteres Problem: Durch vermehrten Maisanbau wurden dem anpassungsfähigen Schwarzwild zusätzliche Nahrungsquellen serviert. Verstärkt durch milde Winter konnten sich die Schwarzkittel hervorragend vermehren und stellen mittlerweile an vielen Orten ein echtes Problem dar. Das Ostpreußische Landesmuseum lädt am 22. Februar zu einer Informationsveranstaltung mit Experten und Praktikern ein.

Hecken richtig pflegen

Landkreis weist auf Schnittzeiten hin und gibt Pflege-Tipps 

Lüneburg, 09.02.2013 - Hecken sind ein vielfältiger Lebensraum: Ihre Blüten, Beeren und Insekten sind ein reiches Nahrungsangebot für viele Tiere. Kleintieren wie Feldhasen, Igel oder Erdkröten bietet die Hecke zwischen Laub und Ästen Unterschlupf, und viele Brutvögel finden in dort gute Nistplätze. Damit das auch so bleibt und die Vögel während ihrer Brutzeit nicht gestört werden und die Hecken in der Vegetationszeit ungestört wachsen und gedeihen können, ist die Heckenpflege nur vom 1. Oktober bis zum 28. Februar erlaubt. Darauf und auf weitere Tipps weist jetzt der Landkreis Lüneburg hin.

Proben sollen Klarheit über Arsenfunde bringen

Landkreis schickt Gutachter nach Alt Garge - Zweifel der Bürgerinitiative

Lüneburg, 07.02.2013 - Nachdem Mitte Dezember letzten Jahres bei den Deichbauarbeiten in Alt Garge stark schadtstoffbelasteter Boden mit hohen Arsenwerten gefunden wurde, hat der Landkreis Lüneburg jetzt erste Proben genommen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen voraussichtlich Mitte Februar vorliegen. Die Kreisverwaltung begründet die verzögerte Klärung mit Schnee und Bodenfrost zu Beginn des Jahres. Die "Bürgerinitiative Altlastenfreies Elbtal" aus Bleckede ist indes skeptisch, ob die entnommen Proben wirklich aussagekräftig sind.

"Fracking muss bundesweit verboten werden"

MdB Voß sieht Behörde als Vollstrecker von Konzerninteressen

Berlin, 23.01.2013 - Nachdem das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) am Montag die Genehmigung zur Erkundung von Erdöl- und Erdgasvorkommen erteilt hat, gibt es jetzt auch Kritik aus Berlin. Die Bundestagsabgeordnete der Links-Partei, Johanna Voß, mag an eine zufällige Terminierung bei der Genehmigungserteilung durch das LBEG nicht glauben. "Die Bürgerinnen und Bürger werden bewusst an der Nase herumgeführt", sagt Voß. Sie fordert ein bundesweites Einsatz-Verbot für Fracking.

Alt Garges Altlasten gefährden die Elbidylle

Landkreis gefordert - Biosphärenreservat in Gefahr

Lüneburg, 17.01.2013 - In die Klärung der Frage nach Ursache und Umfang der schadstoffbelasteten Böden in Alt Garge scheint jetzt Bewegung zu kommen. Wie der Landkreis vorgestern mitteilte, seien Maßnahmen eingeleitet worden, "um die Bedeutung der Schadstoffe für Boden und Grundwasser zu klären sowie den Schutz von Menschen und Umwelt in Alt Garge zu gewährleisten". Inzwischen aber rührt sich Kritik in der Region. Nicht nur Alt Garger Bürger sind besorgt und fragen sich, warum den Problemen nicht schon früher auf den Grund gegangen wurde.

Eisflächen tragen noch nicht

Norden, 18.01.2013 - Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Trotz der zuletzt frostigen Tage ist das Eis an vielen Stellen noch nicht tragfähig. Eisflächen dürfen erst betreten werden, wenn das Eis mindestens 13 Zentimeter dick ist. "Und dazu muss es mindestens eine Woche richtig knackig gefroren haben", heißt es beim NLWKN.

Leuphana-Studie gegen Diabetes-Depressionen

Teilnehmer für Studie gesucht

Lüneburg, 07.01.2013 - Diabetiker leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Im Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg haben Wissenschaftler ein Onlineprogramm entwickelt, mit dessen Hilfe depressive Symptome speziell bei solchen Patienten behandelt werden können. Die Wirksamkeit des Programms will die Universität jetzt in einer Studie untersuchen. Betroffene können sich ab sofort für eine Teilnahme bewerben.

Solardachbörse soll bei Dächersuche helfen

Hansestadt und Landkreis wollen Bürgersolaranlage einrichten

Hansestadt, 01.12.2012 - Die Klimaschutzleitstelle von Hansestadt und Landkreis Lüneburg hat jetzt eine Solardachbörse eingerichtet. Damit können die Kommunen des Landkreises ebenso wie Privatpersonen ihre für die Solarenergieerzeugung geeigneten Dachflächen zur Verpachtung anbieten. Ziel ist die Einrichtung einer Bürgersolaranlage. Dabei teilen sich Interessierte eine geeignete Fläche zur Installation einer größeren Gemeinschaftsanlage, wodurch Beteiligungen bereits für geringe Investitionssummen möglich sein sollen.