Umwelt und Gesundheit

Stadt inspiziert Flussbett der trockengelegten Ilmenau

Lüneburg, 09.10.2013 - Seit Montag ist die Ilmenau im Verlauf der Hansestadt nur noch ein jämmerliches Abbild ihrer selbst. Nachdem die Stadt die Schleusen am Lösengrabenwehr voll geöffnet hat, nimmt der Fluss den direkten Weg über den Entlastungskanal und meidet die Stadt. Das alljährlich stattfindende Prozedere dient der Sichtung und Reinigung des trockengelegten Flusslaufs von Treibgut und Müll. "Wir räumen im Laufe der Woche nicht nur größeres Treibgut, sondern auch Müll aus der Ilmenau", sagt AGL-Geschäftsführer Lars Strehse.


Mitarbeiter der Stadtverwaltung nahmen an Typisierungs-Aktion teil

Lüneburg, 12.09.2013 - Mit einem Wattestäbchen streichen sich Birgit Heinze, Julia Buchmann und Franziska Welz über ihre Wangenschleimhaut. 30 Sekunden lang, dann wiederholen sie das Prozedere ein weiteres Mal. Jetzt muss der Tupfer noch zwei Minuten trocknen und der erste Schritt in Richtung Lebensretter ist gemacht. Genau wie die drei Frauen ließen sich am Dienstag insgesamt 50 Mitarbeiter der Hansestadt Lüneburg für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren.


Thermische Batterie wichtiger Baustein für Energiewende

Lüneburg, 08.09.2013 - Um die ins Stocken geratene Energiewende wieder in fahrt zu bringen, bedarf es insbesonderer innovativer Technologien im Bereich der Wärmespeicherung. Einen wichtigen Baustein dafür erforschen Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg: die thermische Batterie. Für dieses Projekt hat die Universität - sozusagen als Vorschusslorbeer - jetzt die Auszeichnung "Ort im Land der Ideen 2013/14" erhalten. Sie ist damit bereits zum sechsten Mal Preisträgerin in diesem bundesweiten Wettbewerb. Für keine andere deutsche Universität gab es bisher so viele Auszeichnungen in Folge.


Stadt sieht sich der Realisierung des 39 Millionen-Projekts ein Stück näher - Gesamtfinanzierung weiterhin offen

Lüneburg, 06.09.2013 - Der geplante Erweiterungsbau für das Klinikum Lüneburg kann offenbar mit einer Finanzierungszusage des Landes Niedersachsen in Höhe von 4 Millionen Euro für das Jahr 2014 rechnen. Darüber hat der Krankenhausplanungsausschuss unter Vorsitz von Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt gestern Einvernehmen erzielt. Bevor die Mittel des Krankenhausinvestitionsprogramms 2013 ausgezahlt werden, muss aber noch der Sozialausschuss des Landtags dazu Stellung nehmen und das Landeskabinett dem einvernehmlichen Beschluss des Krankenhausplanungsausschusses zustimmen. Trotz der jetzt in Aussicht gestellten Mittel des Landes ist die Gesamtfinanzierung indes weiterhin offen.


Lüneburger Alzheimer Gesellschaft freut sich über 10.000 Euro Förderung von der Sparkasse

Lüneburg, 09.07.2013 - Wer einen Demenzkranken pflegt, braucht Auszeiten im Alltag. Und wenn es nur ein Kaffee in der Stadt ist. Möglich macht das die Alzheimer Gesellschaft Lüneburg: Dreimal pro Woche betreuen Ehrenamtliche die Kranken in den Räumen des Vereins im Stadtteil Hagen. Ein Mietwagenservice holt die Senioren zu Hause ab, bezuschusst vom Verein. Für die nächsten Jahre ist das Projekt jetzt finanziell abgesichert - durch 10.000 Euro aus dem Sparkassen-Fördertopf 'Das Tut Gut'. "Wir entlasten betreuende Angehörige, die durch die Rund-um-die-Uhr-Pflege sehr belastet sind“, erklärt Kerstin Löding-Blöhs, Erste Vorsitzende des Vereins.


Lüneburg, 20.06.2013 - Michael Stall, Leiter des Stadtforstamtes Lüneburg, lädt Interessierte für kommenden Sonntag, 23. Juni, wieder zu einem Waldspaziergang ein. Der Rundgang beginnt um 10 Uhr und führt diesmal durch den nördlichen Tiergarten. Er dauert ungefähr zwei Stunden. Treffpunkt ist der Parkplatz am Eulenweg in Wilschenbruch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Wer Förster Stall begleiten möchte, sollte an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung denken.


Lüneburg, 18.06.2013 - Im Rahmen der diesjährigen "Welt-Kontinenz-Woche" unter Schirmherrschaft der Deutschen Kontinenz Gesellschaft lädt das Klinikum Lüneburg zum Themennachmittag "Über Inkontinenz spricht man nicht - oder doch?" ein. Die Referenten Prof. Dr. Peter Dall und Dr. Tina Priesack aus der Frauenklinik sowie Dr. Roberto Olianas und Dr. Björn Theodor Kaftan aus der Klinik für Urologie informieren über Ursachen und stellen Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung vor. Außerdem werden drei Patientinnen von ihren Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. Juni 2013, von 16 bis 17 Uhr, im Hörsaal des Klinikums, Bögelstraße 1, in Lüneburg statt.


CDU Lüneburg lädt zu Diskussionsabend ein

Lüneburg, 12.06.2013 - Nach wie vor ist unklar, ob der Landkreis Lüneburg von möglichen "Fracking"-Bohrungen verschont bleiben wird. Die derzeitige Gesetzeslage ermöglicht es, dass weiträumig nach sogenanntem Schiefergas unter Einsatz der umstrittenen Fracking-Technologie gebohrt werden kann. Die Bundesregierung war wiederholt bei ihrem Versuch gescheitert, mehrheitsfähige Gesetzesentwürfe zu präsentieren, die sowohl den Bedenken um mögliche Gefährdungen des Trinkwassers als auch den Interessen an der Nutzung dieser Gasvorkommen gerecht werden sollten. Am Ende wurde das Vorhaben auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben. Die Lüneburger CDU nimmt sich nun dieses viel diskutierten Themas im Rahmen eines Diskussionsabends an.


Start Ende Mai - Wichtige Informationen und Hinweise zur Sprühaktion

Lüneburg, 24.05.2013 - Nach der bereits Anfang Mai erfolgten Bekämpfungsaktion gegen den gesundheitsschädlichen Eichenprozessionsspinner im Landkreis Lüneburg ist in der kommenden Woche die Hansestadt Lüneburg dran. An 15 Orten im Stadtgebiet soll überall dort gesprüht werden, wo auf öffentlichem Grund entweder schon Nester an Eichen entdeckt wurden oder die Bäume im vergangenen Jahr befallen waren. Mitarbeiter einer Spezialfirma werden vom Boden oder aus einem Hubwagen heraus die betreffenden Bäume gezielt und punktgenau besprühen, teilte die Stadt heute mit.


Lüneburg, 02.02.2013 - Mitarbeiter der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL) haben sich in den vergangenen Tagen aufs Wasser begeben. Von einem Boot aus kürzten sie Sträucher und Bäume am Lösegraben, um ein störungsfreies Abfließen auch bei Hochwasser sicherzustellen.