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Politik und Verwaltung

Sitzgruppe stößt erneut auf Kritik

ALA irritiert über Ignoranz der Verwaltung – Verein hat neuen Vorstand gewählt

Funktional, aber störend. Die Sitzgruppe am Markt passt nicht in das historische Stadtbild. Foto: LGheuteLüneburg, 14.05.2025 - Abrisse verhindern, Bausünden anprangern, Neubauten harmonisch einbinden, das historische Stadtbild erhalten – Lüneburg darf dankbar sein, den Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) zu haben. Immer wieder legt er den Finger in offene oder drohende Bauwunden, kritisiert Politik und Stadtverwaltung, wenn sie mal wieder auf falschem Kurs sind. Dabei richtet der ALA seinen Blick auch auf Details. Jüngster Stein des Anstoßes ist die neue Sitzgruppe auf dem Lüneburger Marktplatz.

Hetze gegen Lüneburger AfD-Politiker?

"Landeszeitung" stellt Berufsausübung von Dirk Neumann infrage – Verfassungsschutz rudert bereits zurück

Was hat sich die Redaktion der Landeszeitung bei dem Artikel gedacht? Foto: LGheuteLüneburg, 08.05.2025 - Die Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" durch das Bundesamt für Verfassungsschutz schlägt nun auch in Lüneburg Wellen. Anlass ist ein Artikel in der "Landeszeitung" (LZ) , in dem die Frage aufgeworfen wird, ob der Lüneburger AfD-Politiker Dirk Neumann, der seit 2016 auch Mitglied im Rat der Stadt ist, weiterhin Polizeibeamter in der Polizeidirektion Lüneburg bleiben darf. Bei den "Linken" kommt der Artikel gut an, deutliche Kritik gibt es von der AfD. Unterdessen hat der Verfassungsschutz seine umstrittene Einstufung heute zurückgenommen. 

Die Kapitulation auf dem Timeloberg

Sehenswerte Ausstellung im Museum Lüneburg und hoher Besuch im Rathaus

Mit einem Militärfahrzeug wie diesem, versehen mit weißer Parlamentärsflagge für Verhandlungen in Kriegszeiten, war die deutsche Wehrmachts-Delegation zwischen den Fronten unterwegs, um die Kapitulation vorzubereiten. Das Fahrzeug ist Teil der Sonderausstellung im Museum Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 04.05.2025 - "Wer sind die und was wollen die?" Diese Worte soll Generalfeldmarschall Bernard Montgomery zu seinem Adjutanten gesagt haben, als die deutsche Wehrmachts-Delegation um Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg am 3. Mai 1945 auf dem Timeloberg bei Wendisch Evern erschien, um mit dem Befehlshaber der alliierten Streitkräfte über eine Teil-Kapitulation zu verhandeln. Verhandelt wurde allerdings nichts mehr, einen Tag später, am 4. Mai, unterzeichnete die Delegation um 18.30 Uhr die bedingungslose Teil-Kapitulation. Spannende Fakten wie diese gab es heute im Museum Lüneburg zu hören und zu sehen. Und im Rathaus der Stadt erinnerte hoher Besuch an den historischen Tag heute genau vor 80 Jahren.

Ein Lotse für die Wirtschaft

Eckhard Pols soll Unternehmen und Betriebe durch den Verwaltungsdschungel führen

Auf Eckhard Pols wartet eine neue Aufgabe in der Lüneburger Stadtverwaltung. Foto: privatLüneburg, 29.04.2025 - Wer sich mit einem Unternehmen oder Betrieb in Lüneburg niederlassen oder vergrößern will, braucht viel Geduld. Grund sind die zahlreichen bürokratischen Hürden, die für benötigte Baugenehmigungen und Förderverfahren überwunden werden müssen oder wegen ausufernder Umwelt- und Brandschutzauflagen zu erfüllen sind. Das behindert nicht nur Unternehmen, es ist auch für die Stadt schlecht, die auf sprudelnde Gewerbesteuer-Einnahmen angewiesen ist. Nun soll sich der Lüneburger CDU-Politiker Eckhard Pols als "Wirtschaftslotse" ratsuchenden Unternehmen annehmen.

Wohin steuert Lüneburg?

Kann die schwindende Innenstadt-Attraktivität gestoppt werden? – 4. Stadtkonferenz soll Antworten geben 

In Workshops und an Stehtischen wie hier in der Leuphana Universität soll erneut geklärt werden, wie sich Lüneburg im Wettbewerb behaupten kann. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.04.2025 - Fast fünfzig Leerstände bei den Geschäften in der Innenstadt, Tendenz steigend – Lüneburg ist an einem kritischen Punkt, die Attraktivität der Einkaufsstadt leidet. Die Gründe dafür sind bekannt: Externe Faktoren wie der Online-Handel oder das Grüne-Wiesen-Shoppingzentrum Designer Outlet Soltau machen dem lokalen Handel mächtig Konkurrenz. Hinzu kommen eigene Defizite wie zu hohe Pachten und eine unattraktive Verkehrspolitik, die Interessen von Radfahrern höher gewichtet als die Einkaufskraft derjenigen, die Lüneburg auch absehbar weiter nur mit dem Auto ansteuern können. Wie also soll die Wende zum Besseren gelingen? Das ist Thema der 4. Lüneburger Stadtkonferenz.

Künftig nur noch digital

Neue Regelung für Passfotos – Starttermin wegen Lieferproblemen aber unklar

Lüneburg, 25.04.2025 - Wer seinen Personalausweis verlängern oder erneuern muss, wird dafür nicht nur wie gewohnt zur Gebührenkasse gebeten, er wird mit einem Papier-Passfoto künftig auch nicht mehr weit kommen. Denn ab dem 30. Juni können bei der Beantragung deutscher Ausweisdokumente sowie elektronischer Aufenthaltstitel ausschließlich digitale Passfotos verwendet werden. Das gab jetzt die Stadtverwaltung bekannt. Erfreulich: Die Fotos können direkt vor Ort im Bürgeramt aufgenommen werden. Aber: Kostenlos ist der Service nicht, ebenso ist offen, wann ab wann die Vorgabe gilt. 

Besser radeln am alten Hafen

Kopfsteinpflaster hinterm Behördenzentrum wird geglättet

Ein neues Geländer gibt es schon, nun soll noch das holprige Kopfsteinpflaster für angenehmeres Radeln geglättet werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 24.04.2025 - Lange war er einer der wichtigsten Orte in Lüneburg, galt als Umschlagplatz vor allem für Salz und Holz: der alte Hafen an der Ilmenau. Zuletzt sorgte dort der ehemalige Schlachthof für Betriebsamkeit, mit dessen Ende und dem düsteren Neubau für das Behördenzentrum verschwand wieder eines der die Stadt prägenden Orte. Heute sind nur noch die Kaimauer und der gepflasterte Weg erhalten, der nun fahrradtauglicher werden und den Treidelweg an der Ilmenau in die Stadt verlängern soll.

Fahrradring soll weiter wachsen

Neuer Abschnitt führt über Salzstraße und Neue Sülze – Versenkbarer Poller geplant 

Hier in der Straße Neue Sülze soll auf Höhe der Bushaltestelle der versenkbare Poller stehen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.04.2025 - Der Lüneburger Fahrradring nimmt weiter Formen an. Nachdem der Ring auf den Abschnitten Wallstraße, Haagestraße, Kalandstraße und Bei der St. Johanniskirche bereits fertiggestellt ist, sind nun die Vorplanungen für den nächsten Teilabschnitt abgeschlossen worden. Der hat eine Länge von 600 Metern und verläuft in der Salzstraße und in der Straße Neue Sülze. Die Stadtverwaltung präsentierte im Mobilitätsausschuss die Pläne.

Wassergebundene Wegedecken und neue Sitzmöbel

Die Lüneburger Stadtverwaltung hat den Thorner Platz am Kreideberg neu gestaltet 

Der Thorner Markt nach der Umgestaltung. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.04.2025 - Wann wird ein Platz zu einem Platz? Wer schon mal das Vergnügen hatte, südeuropäische Städte kennenzulernen, weiß um den Charme, der von italienischen Piazzas und spanischen Plazas ausgeht – ihnen ist die Einladung zur Geselligkeit gemein. In Lüneburg ist man davon weit entfernt. Hier geht Zweckmäßigkeit vor Wohlempfinden, Reinigungspragmatismus vor Verweilgefühl. Aktuelles Beispiel ist der neu gestaltete Thorner Platz am Kreideberg.

Bilder gegen die Tristesse

Im ehemaligen "Lünebuch"-Haus dürfen Künstler vorübergehend ihre Werke zeigen

Auch Gudrun Jakubeit ist mit ihren Bildern im ehemaligen Lünebuch-Haus präsent. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 30.03.2025 - Seit bald drei Jahren steht das ehemalige "Lünebuch"-Haus am Markt leer, doch nun soll wieder Leben in das schmucklose vierstöckige Gebäude einziehen. Allerdings noch nicht wie geplant die Stadtverwaltung, die für den Kauf des Hauses im vergangenen Jahr grünes Licht vom Rat bekam und dort Ersatzräume für ihre Mitarbeiter schaffen will. Bis es soweit ist, soll eine Zwischenlösung den noch tristen Anblick durch farbenfrohe Kunstobjekte aufhübschen. 

Das Problem sind immer die anderen

Der Vorgang um die Neueinstellung der Sozialdezernentin zeigt Defizite der Oberbürgermeisterin auf

Im Lüneburger Rathaus - hier der Trakt mit den Amtsstuben der Oberbürgermeisterin - werden Fehler zur Zeit lieber außerhalb der eigenen Mauern verortet. Foto: LGheute25.03.2025 - Eine Politposse besonderer Art spielt sich dieser Tage in Lüneburg ab. Im Mittelpunkt: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne). Vordergründig geht es um angebliche Indiskretionen bei der Neubesetzung der Dezernentenstelle für Bildung, Jugend und Soziales in der Stadtverwaltung. Im Kern aber zeigt es das Bild einer Oberbürgermeisterin, die zwar gern von Transparenz spricht, dann aber scheitert, wenn sie diese selbst einlösen muss. 

Bildung, Jugend und Soziales unter neuer Führung

Gabriele Scholz ist die neue Sozialdezernentin in Lüneburg – Ärger über angebliche Indiskretionen

Gabriele Scholz (r.) bei ihrer Amtseinführung im Rat der Stadt mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.03.2025 - Lüneburg hat eine neue Sozialdezernentin. Ab 1. April ist Gabriele Scholz neue Leiterin des Dezernats für Bildung, Jugend und Soziales, sie tritt damit die Nachfolge von Florian Forster an, der im November sein Amt niedergelegt hatte. In seiner Sitzung am 20. März stimmte der Rat der Stadt dem Personalvorschlag von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch zu.

Teure Duschen

Auf der Sportanlage Hasenburger Grund soll für 2,4 Millionen Euro ein Umkleide-Neubau entstehen

Schlicht, dafür aber teuer: der geplante Neubau für die Sportanlage am Hasenburger Grund. Grafik: Stadt Lüneburg23.03.2025 - Wer schon mal ein Haus gebaut hat, weiß: Für 2,4 Millionen Euro bekommt man selbst in Lüneburg eine durchaus respektable Bleibe mit Ausstattung auf Spitzenniveau mit parkähnlichem Grundstück inklusive Maklercourtage, Notarkosten und Grundsteuer. Diesen Betrag nimmt nun auch die Stadt Lüneburg in die Hand, allerdings für andere Zwecke. Für 2,4 Millionen Euro lässt sie auf der Sportanlage Hasenburger Grund einen Neubau errichten: für Umkleidekabinen und Duschen. Das Geld dafür wird mit Zustimmung des Rates aus anderen Vorhaben abgezogen.

Die Hindenburgstraße heißt jetzt Gartenstraße

Rat beschließt Umbenennung mit großer Mehrheit

Die Hindenburgstraße in Lüneburg ist Geschichte. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.03.2025 - Die Hindenburgstraße ist umbenannt. Sie heißt ab sofort Gartenstraße und bekommt damit ihren alten Namen zurück. Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung mit namentlicher Abstimmung mehrheitlich beschlossen. 

Party mit Anschlussproblemen

"Wärmepumpenparty" der Stadtverwaltung lässt wichtige Fragen offen

Wärmepumpen können auch in Anlagen mit Radiatoren eingesetzt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 17.03.2025 - Wenn zur Party eingeladen wird, geht es meist stimmungsvoll und gelegentlich auch hoch her. Ein solch positives Gefühl wollte wohl auch die Stadtverwaltung vermitteln, als sie kürzlich zur "Wärmepumpenparty" einlud. Zwar ging es hierbei nicht um wilde, leichtbekleidete Nächte rund um eine wärmespende Elektrokiste, dafür aber um die Botschaft: Wärmepumpen sind eine Alternative zu bestehenden Heizungsanlagen. Eines aber hatte die Stadtverwaltung nicht im Blick: Ob bei dem zusätzlichen Strombedarf auch das Leitungsnetz reicht.

Neue Parkausweise kommen automatisch

Umstellung der Bewohnerparkbereiche in Lüneburg gestartet

Das Anwohnerparken in Lüneburg wird neu geordnet und teurer. Foto: LGheuteLüneburg, 15.03.2025 - Das sogenannte Anwohnerparken wird in Lüneburg neu geordnet. Dazu werden die vorhandenen Bewohnerparkbereiche angepasst und teils erweitert, und die Gebühren werden erhöht. Das hatte der Rat in seiner letzten Sitzung des vergangenen Jahres beschlossen (LGheute berichtete). Aktuell läuft dafür die technische Umstellung, das heißt: Im Bürgeramt werden die neuen Bereiche mit den Straßen verknüpft, teilte die Stadtverwaltung in Lüneburg mit.

Dahlenburger Landstraße wird zwei Jahre gesperrt

Stadtverwaltung stellt neues Verkehrskonzept für die anstehenden großen Bauvorhaben vor

Der Umbau der Dahlenburger Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lucia-Geländes wird zwei Jahre lang den Verkehr in Lüneburg massiv beeinflussen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 12.03.2025 - Auf Lüneburgs Autofahrer kommen harte Zeiten zu. Gleich mehrere Baustellen stehen in den kommenden Monaten und Jahren an, darunter die Umgestaltung der Dahlenburger Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lucia-Geländes, der Brücken-Neubau an der Bleckeder Landstraße, der Bau des ersten Abschnitts der A39 und die Sanierung der Artlenburger Landstraße, um nur einige zu nennen. Nun kommt noch eine weitere düstere Nachricht hinzu: Die Dahlenburger Landstraße soll zwei Jahre lang eine Vollsperrung erhalten.

Hindenburgstraße soll bleiben

Anwohner und Betroffene sprechen sich mehrheitlich gegen Umbenennung aus

Die Hindenburgstraße soll ihren Namen behalten. Das jedenfalls wünscht sich die Mehrheit der Anwohner. Foto: LGheuteLüneburg, 05.03.2025 - Die Hindenburgstraße soll ihren Namen behalten. Das ist das Ergebnis der Umfrage der Stadtverwaltung unter Anwohnern, Gewerbetreibenden und Eigentümern in der Hindenburgstraße. Danach hat sich mehr als die Hälfte der Betroffenen für die Beibehaltung des Namens ausgesprochen. Eine endgültige Entscheidung ist damit aber noch nicht getroffen.

Schluss mit dem Garten-Grau

Stadt setzt Kontrolleure verstärkt gegen Schottergärten ein

Amelie Grunenberg, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt, hat den Flyer mit Informationen und praktischen Tipps zur Umgestaltung entworfen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.03.2025 - Lange schon sind die grauen Schottergärten der Lüneburger Stadtverwaltung ein Dorn im Auge, doch mit Aufklärung und Freiwilligkeit ist sie bei den Eigenheimbesitzern nicht weit gekommen. Nun will sie mit verstärkten Kontrollen dagegen vorgehen. Denn die Schottergärten sind laut Verwaltung nicht nur ökologisch und klimatisch eine Katastrophe, sie verstoßen auch gegen Baurecht.

Poller sollen Betonklötze ersetzen

System soll für mehr Attraktivität und Sicherheit in Lüneburgs Innenstadt sorgen

Bei Veranstaltungen am Sande und am Markt sollen Betonklötze den Menschen ein Sicherheitsgefühl geben. Foto: LGheuteLüneburg, 02.03.2025 - Mit versenkbaren Pollern soll der Verkehr in Lüneburgs Innenstadt sicherer und attraktiver gemacht werden. Wie Verkehrsdezernent Markus Moßmann im jüngsten Aussschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr mitteilte, sollen Polleranlagen zunächst in den Straßen Neue Sülze und Bardowicker Straße  eingesetzt werden, später sollen drei weitere Straßen folgen. Einen genauen Zeitpunkt für die Installation nannte Moßmann nicht.