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Umwelt und Gesundheit

Corona-Regeln werden nochmals strenger

Kreis kündigt neue Allgemeinverfügung an – Ausnahmen unter anderem für Geimpfte

Gestiegener Inzidenzwert: Kommt nun doch wieder die generelle Maskenpflicht? Foto: LGheute Lüneburg, 27.07.2021 - Wegen der übers Wochenende gestiegenen 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Lüneburg hat die Kreisverwaltung strengere Regeln angekündigt. Bei 63,0 lag die Zahl gestern laut Robert-Koch-Institut und damit den dritten Tag in Folge über dem Grenzwert 50. Damit muss der Landkreis nach der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen reagieren. Noch heute soll deshalb wieder eine Allgemeinverfügung veröffentlicht werden, die zu morgen, Mittwoch, 27. Juli, erneut strengere Regeln in Kraft setzt. Es soll aber Ausnahmen geben.

Wieder verschärfte Corona-Regeln

Landkreis reagiert auf steigende Inzidenzwerte

Lüneburg, 25.07.2021 - Die Infektionskurve im Landkreis Lüneburg steigt rasant: Inzwischen liegt der 7-Tage-Inzidenzwert laut Robert Koch-Institut bei knapp unter 60, noch vor einer Woche lag die Inzidenz bei 2,2. Hauptverursacher sind laut Kreisverwaltung Jugendliche und junge Erwachsene, weil bei Feiern und privaten Treffen viele Kontakte zusammenkommen. Aufgrund des steigenden Inzidenzwertes hat der Landkreis Lüneburg am Freitag eine weitere Allgemeinverfügung veröffentlicht.

Neue Daten sollen Aufschluss geben

Genehmigungen zur Grundwasser-Entnahme sollen auf neuer Datenbasis beruhen 

Lüneburg, 21.07.2021 - Auf das kostbare Lüneburger Grundwasser greifen viele zu: Mineralwasser-Produzenten, Landwirte für Feldberegnung, Industrie-Unternehmen für ihren Kühlwasser-Bedarf – und die Lüneburger, für ihren Morgenkaffee und ihre WC-Spülung. Auf den Landkreis Lüneburg kommen in Kürze mehrere Anträge auf Grundwasserentnahme durch die Erstgenannten zu. Das sorgte dort für Nachdenken und Gespräche mit dem Umweltministerium in Hannover.

Kreis startet Impf-Aktionstage

Voranmeldung für Impfwillige nicht erforderlich

Lüneburg, 21.07.2021 - Noch mehr Menschen fürs Impfen gewinnen, dass ist das Ziel der niedersachsenweiten Impf-Aktion, an der auch der Landkreis Lüneburg teilnimmt. Von morgen, Donnerstag, 21. Juli, bis Sonnabend, 24. Juli, können sich Impfwillige ohne Anmeldung impfen lassen. "Wir schaffen es problemlos, täglich mehr als eintausend Impfwillige zu versorgen", erklärt der Leiter des Impfzentrums Mirko Dannenfeld.

Impfaktion für Kinder und Jugendliche wird verlängert

Auch das Impfzentrum des Landkreises beteiligt sich an der Aktion

Hannover, 18.07.2021 - Aufgrund großen Interesses an Impfterminen für Kinder und Jugendliche in den Impfzentren plant Niedersachsen eine Verlängerung des Angebots über den heutigen Sonntag hinaus. Viele der Termine für die Impfung von Kindern und Jugendlichen an diesem Wochenende seien schon innerhalb kurzer Zeit ausgebucht gewesen, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit.

Gut ein Drittel hat den vollen Impfschutz

Knapp 170.000 Personen bislang im Landkreis geimpft 

Die Daten vom 10. Juli 2021. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 11.07.2021 - In der vergangenen Woche wurden im Lüneburger Impfzentrum 3.183 Personen geimpft. Insgesamt haben damit seit Jahresbeginn 104.285 Personen eine Impfung erhalten. Hinzu kommen 62.012 Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten. Diese Zahlen nannte die Kreisverwaltung am Freitag. Die Gesamtzahl der im Landkreis geimpften Personen beträgt damit 166.297. Mit Stand 7. Juli haben 55,9 Prozent der Bevölkerung des Landkreises Lüneburg mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind 36,6 Prozent. 

Kommen die Luftfilter nun doch noch?

Kreiselternrat kritisiert Politik – Hannover reagiert – Landkreis diskutiert

Schulfenster, die sich nicht öffnen lassen: In Pandemiezeiten keine gute Lösung. Abhilfe sollen deshalb mobile Luftfilteranlagen schaffen. Foto: LGheuteLüneburg, 08.07.2021 - Im Sitzungssaal des Landtags in Hannover stehen schon seit längerem, nun sollen sie auch den Schulen zugute kommen. Die Rede ist von Luftfilteranlagen zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen. Wiederholt hat auch der Kreiselternrat die Bereitstellung dieser Geräte für die Schulen des Landkreises Lüneburg gefordert. Weil die Politik aber untätig blieb, will er nun mit einer Kampagne starten. Das zeigt offenbar Wirkung.

Impfintervalle werden verkürzt

Hannover reagiert auf gestiegene Nachfrage nach Kreuzimpfungen mit Astra-Zeneca und mRNA

Erst Astra-Zeneca, dann mRNA. Die Nachfrage nach dieser Kombination ist deutlich angestiegen, seit die STIKO ihre Empfehlung herausgegeben hat. Foto: Stadt BleckedeHannover, 07.07.2021 - Niedersachsen treibt die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Kreuzimpfung bei Personen, die beim ersten Impftermin mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca geimpft wurden, in den Impfzentren weiter voran. Heute und morgen werden rund 90.000 Dosen der Impfstoffe von BioNTech und Moderna für entsprechende Zweitimpfungen an die Impfzentren ausgeliefert, teilt das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Zugleich sollen die Impfintervalle auf sechs Wochen verkürzt werden.

Impfzentrum knackt die 100.000er-Marke

Zweitimpfungen weiterhin höher als Erstimpfungen 

Die Daten vom 2. Juli 2021. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 04.07.2021 - Mit 101.102 Impfungen hat das Impfzentrum in Lüneburg in der abgelaufenen Woche die 100.000er-Marke geknackt. 4.925 Impfungen wurden in den vergangenen sieben Tagen durchgeführt, davon 3.568 Zweitimpfungen, deren Zahl damit auf 41.035 gestiegen ist. Die Anzahl der Erstimpfungen ist damit weiterhin geringer als die der Zweitimpfungen. Diese Zahlen nannte die Kreisverwaltung am Freitag.

Nach Astra-Zeneca wird nun Biontech verimpft

Land setzt ab sofort STIKO-Empfehlung um – Besserer Schutz gegen Delta-Variante 

Der zweite Pieks darf nach Astra-Zeneca nun auch mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Foto: Stadt Bleckede, Anke BorchhardtHannover, 02.07.2021 - Niedersachsen wird die gestern angekündigte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) in seinen Impfzentren umsetzen. Diese sieht vor, dass Personen, die beim ersten Impftermin den Impfstoff von Astra-Zeneca erhalten haben, ihre zweite Impfung zukünftig mit einem mRNA-Impfstoff erhalten sollen. Auch das Impfitervall soll entsprechend angepasst werden, teilt das Gesundheitsministerium in Hannover mit.