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Politik und Verwaltung

Alkoholverbot soll kommen

Rat beschließt neue Regelung für den Platz Am Sande – CDU stellt sich dagegen 

Bedrohlich, aggressivv unangenehm – so wird von vielen die Szene wahrgenommen, die sich am Sande breit gemacht hat. Foto: LGheute Lüneburg, 24.04.2026 - Wer sich am Platz Am Sande noch einen beschwingt-beschwipsten Tag machen möchte, muss sich beeilen: Ab dem 1. Mai ist Alkoholkonsum außerhalb der Gastronomie dort verboten, und zwar immer von montags bis samstags jeweils von 8 bis 19 Uhr. Das beschloss der Rat der Stadt in seiner gestrigen Sitzung. Die CDU findet ein Alkoholverbot zwar richtig, hat aber trotzdem nicht dafür gestimmt.

25 wollen in den Stadtrat einziehen

CDU legt Liste mit ihren Kommunalwahl-Kandidaten in Lüneburg vor – Frisch dabei auch ein ehemaliger Grüner

Einige der Kandidaten, die für die CDU antreten. Foto: CDULüneburg, 22.04.2026 - Bei der Kommunalwahl am 13. September wird es spannend werden: Wer genießt das Vertrauen der Wähler? Wer hat Erfolge vorzuweisen? Wer hat ein Konzept gegen leere Gemeindekassen? Wer verspricht was? Schaffen es die antretenden Kandidaten – fürs Landrats- und OB-Amt ebenso wie für die Gemeinde-Parlamente –, die derzeit traurige Stimmung im Land für sich zu nutzen? Die CDU Lüneburg hat nun ihre Kandidaten für den Rat der Stadt benannt.

Ein Paket gegen den Notstand

Links-Partei will mit Einwohnerantrag für preiswerteres Wohnen Druck auf die Stadtverwaltung erhöhen 

Hanna Schütz und Thorben Peters mit ihrem Einwohnerantrag. Foto: LinkeLüneburg, 22.04.2026 - Fehlende Wohnungen, hohe Mieten. Seit Jahren wird in der Stadt über diese Schieflage geklagt, doch geschehen ist bislang wenig. Die Stadtverwaltung arbeitet im Wesentlichen die noch in Mädge-Zeiten gestarteten Neubauprojekte ab, viel Neues ist seitdem nicht hinzugekommen. Und auch das entstehende Neubaugebiet am Wienebütteler Weg zieht sich schleppend langsam dahin. Lüneburgs Links-Partei will den Mietennotstand jetzt mit einem Maßnahmenpaket beenden.

Kommt jetzt das Alkoholverbot?

Rat will am Donnerstag entscheiden – Wirtschaft spricht sich für ein Verbot aus

Diese Sitzgruppen am Sande sind in der Trinker-Szene besonders beliebt. Foto: LGheuteLüneburg, 20.04.2026 - Der Lüneburger Trinkerszene geht es wie vielen anderen auch: Sie liebt den Platz am Sande. Nachdem die Stadtverwaltung dort auch noch Sitze und Bänke aufstellen ließ, ist deren Freude über die gestiegene Aufenthaltsqualität nochmals gewachsen – Bier und Schnaps schmecken in geselliger Runde einfach besser. Bei Passanten, Touristen und Händlern hält sich die Begeisterung über den Zuwachs an ihren trinkfreudigen Mitmenschen jedoch in Grenzen. Im Rat der Stadt soll deshalb über ein Alkoholverbot am Sande entschieden werden. Zuspruch dafür kommt von der lokalen Wirtschaft.

Unverhofftes Glück für die leere Stadtkasse

Stadt soll rund 250.000 Euro erben

Im Rathaus darf man sich über eine Viertelmillion Euro freuen – sofern der Rat zustimmt. Foto: LGheuteLüneburg, 20.04.2026 - Wenn in Lüneburg der Rat zusammenkommt, geht es nicht immer harmonisch zu. Meist wird darüber gestritten, wofür das Steuergeld ausgegeben werden soll. Die einen wollen mehr Fahrradstraßen, die anderen etwas Sinnvolles. Am morgigen Dienstag ist das anders. In einer Sondersitzung des Rates soll darüber entschieden werden, ob zusätzliches Geld in die leeren Kassen fließen darf. Konkret geht es um die Erbschaft eines Lüneburgers, die der Stadt 250.000 Euro bringen könnte.

Versenkbare Poller für den Fahrradring

"Neue Sülze" soll dauerhaft für den Durchgangsverkehr gesperrt werden

Hier im Bereich der Parkpalette soll die versenkbare Polleranlage installiert werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.04.2026 - Die Straße "Neue Sülze" ist seit Jahren für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dass dennoch gelegentlich Autofahrer unberechtigt dort durchfahren, kann man beklagen, ist aber Alltag wie andernorts auch. Statt aber dort häufiger zu kontrollieren, soll nun mit versenkbaren Pollern die Durchfahrt verhindert werden – eine nicht ganz neue Idee aus dem Jahr 1990. Die Grün-geführte Stadtverwaltung greift diese Idee nun auf, weil sie eigene Interessen verfolgt: Sie will dort eine weitere Fahrradstraße für ihren großräumigen Fahrradring einrichten.

Baustellen-Wahn geht in die nächste Runde

Weitere Arbeiten an der Soltauer Straße und Soltauer Allee geplant 

Die Arbeiten für die neue OHE-Brücke gehen voran, könnten aber länger dauern als geplant. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.04.2026 - Autofahrer in Lüneburg müssen sich auf weitere Einschränkungen einstellen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden nicht nur die Arbeiten an der Soltauer Straße länger dauern, auch der Kreuzungsbereich Soltauer Straße/Munstermannskamp soll umgebaut werden. Darüber hinaus sind Arbeiten an der Soltauer Allee geplant. Zudem will die Verwaltung frühere Pläne zur Neugestaltung der Sternkreuzung wieder aufgreifen.

Unter Kontrolle

Mit einem Heranziehungsantrag wollen SPD und FDP die Verwaltung und den "Nump" im Auge behalten 

Die Wallstraße in Lüneburg war die erste Fahrradstraße der Stadt. Foto: LGheuteLüneburg, 10.04.2026 - Kann eine Stadtverwaltung machen was sie will? Natürlich nicht, denn für Entscheidungen, vor allem, wenn es um Geld geht, ist der Rat der Stadt zuständig. Nur wenn er zustimmt, darf geplant, gebaut, verändert oder bewilligt werden. Das wissen auch die Verwaltungschefs, die sich deshalb gern eines Abstimmungs-Tricks bedienen, der sie von lästiger Zustimmerei befreit. In Lüneburg sollte dies mit dem "Nachhaltigen Urbanen Mobilitäts-Plan", kurz "Nump", erreicht werden, mit dem Lüneburg zur Fahrradstadt gemacht werden soll. SPD und FDP grätschen nun dazwischen.

Verbilligtes Deutschlandticket als Lockangebot

OB-Kandidat Oliver Wozniok will Schülern, Studenten und Rentnern unter die Arme greifen

Wenn es nach Oliver Wozniok geht, sollen Lüneburgs Schüler, Studenten und Rentner bald mit vergünstigtem D-Ticket reisen dürfen. Foto: LGheuteLüneburg, 07.04.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht ein Programm, wie die Stadt zukunftssicher gemacht werden kann – fürs Gestrige wird man nicht gewählt. Doch was überzeugt beim Wähler? Mehr Wirtschaft? Mehr Wohnungen? Mehr Sicherheit? Mehr Fahrradwege? Oliver Wozniok, den die SPD im Rathaus gern auf dem Chefsessel sehen möchte, hat sich für Geschenke ausgesprochen: Lüneburgs Randgruppen sollen ein vergünstigtes Deutschland-Ticket erhalten.

"Schiedsrichter allein reicht nicht"

FDP fordert Steuersenkungen bei den Spritpreisen

Die aktuellen Spritpreise am Nachmittag in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 02.04.2026 - Das seit gestern geltende neue Tankgesetz, offiziell Kraftstoffmaßnahmenpaket, erweist sich offensichtlich als Flop. Bereits am ersten Tag stiegen die Diesel-Preise auf neue Rekordhöhen, auch heute Mittag um 12 Uhr schraubte sich die Preisspirale weiter nach oben. Kritik an dem neuen Gesetz kommt nun auch aus Lüneburg. Statt nur als "Schiedsrichter" aufzutreten, müsse der Staat selbst aktiv werden und die Steuern senken, fordert die FDP.

Wer überzeugt am meisten?

Sieben Kandidaten wollen Oberbürgermeister werden – LGheute hat sie unter die Lupe genommen

Ziel vieler Politiker-Träume: der Chefsessel im Lüneburger Rathaus. Foto: LGheuteLüneburg, 30.03.2026 - Die Liste der Bewerber für das Oberbürgermeister-Amt dürfte, nachdem sie am Freitag um zwei weitere Kandidaten ergänzt wurde, vermutlich komplett sein. Bis auf die AfD, die keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt, sind damit alle im Rat vertretenen Parteien dabei und mit Volt sogar noch eine neue. Weitere Meldungen sind kaum zu erwarten. Doch wer tritt da eigentlich an gegen Amtsinhaberin Claudia Kalisch? Die LGheute-Redaktion hat Persönlichkeits-Kriterien zusammengestellt, die für das Amt wichtig sind – und selbst auch gleich eine Ersteinschätzung vorgenommen.

Als Parteiloser das Rathaus erobern

Heiko Meyer tritt bei der OB-Wahl im September erneut an

Fährt mit Standwagen und Sonnenschirm in den Wahlkampf: Heiko Meyer. Foto: LGheuteLüneburg, 27.03.2026 - Die Liste der Kandidaten, die Oberbürgermeister von Lüneburg werden wollen, wird immer länger. Heute gab Heiko Meyer als sechster Bewerber seine Kandidatur für das Spitzenamt im Rathaus bekannt. Er will "für alle Lüneburger" da sein, sagte der Parteilose, der 2021 schon einmal angetreten war, in der Stichwahl sich dann Claudia Kalisch (Grüne) geschlagen geben musste. Dieses Mal will er den Sprung auf den Chefsessel schaffen, sein Wahlprogramm wollte er aber noch nicht präsentieren.

CDU schickt Mittelständler ins Rennen

Patrick Pietruck soll Oberbürgermeister werden

Patrick Pietruck will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: privatLüneburg, 27.03.2026 - Die CDU Lüneburg hat nun auch einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl im September gefunden. Am Vormittag präsentierte sie Patrick Pietruck, der seit geraumer Zeit schon als Vorsitzender der Lüneburger Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) um Aufmerksamkeit in der Lokalpolitik sucht.

Pauly will nochmal Rathaus-Chef werden

Lüneburger "Volt"-Politiker als OB-Kandidat nominiert – Alle "Volt"-Kandidaten in den Wahlbereichen 

Die Volt-Kandidaten für die Kommunalwahl 2026. Michèl Pauly (3.v.r.) tritt überdies als Oberbürgermeister-Kandidat an. Foto: VoltLüneburg, 23.03.2026 - Wer "Volt" sagt, meint nicht immer elektrische Spannung. Denn "Volt" steht auch für eine europäische Partei, die bei den Kommunalwahlen im September erstmals auch in der Region Lüneburg antritt. Prominentes Mitglied ist der frühere Linken-Politiker und langjährige Ratsherr in Lüneburg Michèl Pauly (LGheute berichtete). Jetzt will Pauly nicht nur als Volt-Politiker in den neuen Stadtrat einziehen, er will sogar Oberbürgermeister werden. 

Neue Zeiten in der Meldebehörde

Lüneburg, 14.03.2026 - Im Einwohnermeldeamt in der Bardowicker Straße werden ab dem 1. April wieder längere Sprechstunden und mehr Termine angeboten. Wegen eines akuten Personalmangels im vergangenen Herbst mussten die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Jetzt wurde neues Personal eingestellt. Künftig sind Dienstag und Donnerstag die langen Tage im Bürgeramt, Termine sind dann wieder bis 18 Uhr möglich.

Mieten dürfen weiter steigen

Rat segnet neuen Mietspiegel für Lüneburg ab

Die Mietpreise in Lüneburg dürfen auch in Zukunft weiter steigen. Foto: LGheute Lüneburg, 12.03.2026 - Wohnen in Lüneburg wird teurer, und das mit Zustimmung der Politik. Um knapp 7 Prozent dürfen die Mieten künftig steigen, das sieht der neue Mietspiegel 2026 vor, den der Rat der Stadt kürzlich beschlossen hat. Für die Fortschreibung des Mietspiegels wurde im Zeitraum August bis Oktober 2025 eine Stichprobenerhebung durchgeführt, 1.700 Mieter und Vermieter wurden angeschrieben, gut die Hälfte hat sich beteiligt.

Die alte Stadtmauer wird saniert

Neues Konzept auch für den dortigen Tunnel

Die alte Stadtmauer mit dem Eingang zum Tunnel. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 11.03.2026 - Die viele Jahrhunderte alte Lüneburger Stadtmauer zwischen Innenstadt und Liebesgrund muss saniert werden. Rund 800.000 Euro sollen dafür aus der Städtebauförderung für das "Westliche Wasserviertel" fließen, teilte die Stadtverwaltung mit, über den Eigenanteil der Stadt hielt sich das Rathaus bedeckt. Auch der dortige Tunnel, der zuletzt als beliebter Veranstaltungsraum geschätzt wird, ist Teil der Sanierung.

Nervige Absperrung im Kurpark

Weg soll demnächst wieder freigegeben werden

Von immer mehr Kurpark-Besuchern wird die Sperrung des Weges nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheute Lüneburg, 03.03.2026 - Verbote, die sinnlos sind oder vielen als sinnlos erscheinen, werden früher oder später gern mal ignoriert. Das ist auch im Lüneburger Kurpark zu beobachten. Dort ist seit Monaten der Weg zwischen der Kurparkmuschel und dem Salü gesperrt, weil dieser erneuert werden sollte. Obwohl die Arbeiten aber schon im vergangenen Jahr offenkundig abgeschlossen waren und sich seitdem dort auch nichts mehr tat, bleibt die Sperrung weiter bestehen. LGheute hakte bei der Stadtverwaltung nach.

Kann Kaltenmoor besser werden?

In einem "Stadtteil-Check" will die SPD mit Anwohnern ins Gespräch kommen

Kein Ort zum Verweilen: der St.-Stephanus-Platz in Kaltenmoor. Foto: LGheuteLüneburg, 25.02.2026 - Kaltenmoor? Wenn von diesem Stadtteil die Rede ist, gehen die meisten Lüneburger lieber in Deckung. Zu recht, denn kein anderer Stadtteil fällt durch Straftaten oder ähnliche Delikte so häufig auf wie dieser. Wenn es in Lüneburg zur Sache geht, ist das migrantenreiche Kaltenmoor meist mit von der Partie. Offiziell sagt das niemand, Kaltenmoor soll ja nicht diskriminiert werden. An den Problemen dieses Problem-Bereichs ändert das aber nichts. Umso begrüßenswerter, dass die SPD sich des Themas annehmen will.

Ohrfeigen-Politik aus Lüneburg

Oberbürgermeisterin Kalisch kritisiert Bahn-Ankündigung heftig – zu recht? 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - In Sachen Verkehrs-Chaos sind die Menschen in Stadt und Kreis einiges gewohnt. Ob unprofessionell abgestimmte Großbaustellen, mehrfach verschobene Fertigstellungstermine, verstopfte Umleitungen, ein misslungener "Moin"-Start oder eine Baustelle, die dreimal angekündigt und wieder verschoben wird wie zuletzt an der Lauenburger Elbbrücke – vieles kann die Verkehrsteilnehmer in der Region nicht mehr erschüttern. Da wirkt es ein wenig befremdlich, wenn Lüneburgs Oberbürgermeisterin sich darüber echauffiert, dass die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover länger dauern wird.

Wohnen im Altbau?

Infoveranstaltung will Probleme und mögliche Lösungen aufzeigen

Hübsch anzusehen, zum Wohnen aber nicht geeignet: Lüneburgs historische Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - Lüneburgs Innenstadt ist ein Juwel, zumindest aus bauhistorischer Sicht. Zum Wohnen ist der Bereich so gut wie nicht geeignet, da Altbauten meist nicht die Vorgaben erfüllen, die der Gesetzgeber heute für Wohnraum setzt. In der Regel werden zu niedrige Raumhöhen und fehlender Brandschutz als Hinderungsgründe genannt. Die Konsequenz: Kostbarer Wohnraum steht häufig leer. Das Thema hat nun die Stadtverwaltung, die ja bekanntlich die Bauaufsichtsbehörde ist, entdeckt. Bei einem Info-Abend soll nun der Frage nachgegangen werden, wie Wohnen im Altbau möglich ist.

Absackungen in der Heiligengeiststraße

Ursache laut Stadtverwaltung noch unklar

In der Heiligegeiststraße ist aus bisher ungeklärten Gründen das Pflaster abgesackt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.02.2026 - In der Heiligengeiststraße ist zwischen dem Gasthaus Mälzer und der IHK ein kleiner Bereich aufgrund von abgesacktem Pflaster vorübergehend abgesperrt worden. Über die Ursache wird weiterhin gerätselt.

Ein Ort für die Abgehängten

In der Schießgrabenstraße soll ein "Kontaktcafé" entstehen

In diesem Haus soll das neue Kontaktcafé entstehen. Foto: LGheuteLüneburg, 15.02.2026 - Wie wird Lüneburg sein demoliertes "Stadtbild" wieder los? Darum geht es, seit die Lage in der Innenstadt mit herumlungernden Trinkern, Drogenabhängigen, Obdachlosen und dubiosen Figuren auch aus dem migrantischen Milieu für viele immer bedrohlicher wurde. Denn als Bedrohung der persönlichen wie auch der öffentlichen Sicherheit wird die Situation vor allem am Platz Am Sande schon seit längerem wahrgenommen. Die Stadt hat nun reagiert und will an der Schießgrabenstraße ein "Kontaktcafé" einrichten. Geplant ist aber deutlich mehr.

"Ich kann zuhören"

Oliver Wozniok tritt für die SPD als Oberbürgermeister-Kandidat an

Oliver Wozniok will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.02.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht einen klaren Blick auf die Zukunft. Da schadet es auch nicht, Ziele zu setzen, die vielleicht noch etwas weit in der Ferne liegen. Vielleicht hatte die Lüneburger SPD deshalb das "Utopia" in der Katzenstraße ausgewählt, um ihren OB-Kandidaten – nach einem geheimnisvollen Vorspann – heute der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erhoffte Überraschung gelang. Mit Oliver Wozniok wurde heute einen Bewerber vorgestellt, der in Lüneburg so gut wie unbekannt ist.

Maja Lucht soll Lüneburg das Gesicht von morgen geben

Rat wählt Verwaltungswirtin zur Nachfolgerin der ausscheidenden Stadtbaurätin

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (r.) beglückwünscht Maja Lucht zu ihrer neuen Aufgabe als Stadtbaurätin. Foto: Screenshot YoutubeLüneburg, 12.02.2026 - Maja Lucht ist die künftige Stadtbaurätin von Lüneburg. Der Rat der Stadt wählte die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin in seiner heutigen Sitzung einstimmig zur Nachfolgerin von Heike Gundermann, die Ende Mai vertragsgemäß aus dem Amt scheidet. Die Diplom-Verwaltungswirtin Lucht hatte sich trotz einiger Kontroversen im Vorfeld der Neubesetzung der wichtigen Dezernentenstelle letztlich doch überraschend durchsetzen können. 

Der geheimnisvolle Unbekannte

Die Lüneburger SPD will am Freitag ihren OB-Kandidaten präsentieren

Hier möchte auch die SPD künftig gern den den Ton angeben: im OB-Trakt des Lüneburger Rathauses. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Oberbürgermeisterwahlen sind für die Politik ein zweischneidiges Schwert: Während sie zum einen eine willkommene Chance bieten, politische Ziele plakativ herauszustellen, sind die Parteien auf der anderen Seite gefordert, dafür einen geeigneten und aussichtsreichen Kandidaten zu präsentieren. Wie schwer gerade Letzteres ist, zeigt sich in diesen Wochen auch in Lüneburg. Zwar haben FDP und Linke ihre Kandidaten für den Rathaus-Chefsessel gegen die wieder antretende Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) bereits nominiert, doch von den Hauptakteuren SPD und CDU blieb die Antwort bislang aus. Nun aber gehen auch die Sozialdemokraten ins Rennen. Nur mit wem?

Letzte Hoffnung Autofahrer

Neues Nutzerportal soll Notlage während der Bahn-Sperrung überbrücken  

Ab 1. Mai ist Schluss. Dann wird Lüneburg für voraussichtlich zweieinhalb Monate vom Bahnverkehr abgeschnitten sein. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Schwere Zeiten kommen ab Mai auf die Bahn-Kunden in der Region zu, vor allem die Tages-Pendler, die in der Region auf einen intakten Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover angewiesen sind. Weil die Bahnstrecke Hamburg - Hannover von Anfang Mai bis Mitte Juli grundsaniert und dafür komplett gesperrt wird, müssen Pendler andere Wege nutzen, um doch noch irgendwie an ihr Ziel zu kommen. Für Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) ist der geplante Bahn-Blackout ein Unding. Wirklich überraschend aber ist: Sie setzt nun ausgerechnet auf diejenigen, die sie in ihrer Stadt partout nicht haben will: die Autofahrer.

Schwarze Kästen für mehr Daten

In Lüneburg sind jetzt Verkehrsmessgeräte im Einsatz

Auf dem Tablet können Lars Hoffmann (l.) und Ludwig Pinkernelle aus dem Bereich Mobilität die Verkehrsmessungen abbilden und auswerten. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.02.2026 - Wer planen will, braucht Daten. Das gilt auch für die Stadt Lüneburg, die dabei ist, die Verkehrswege für morgen zu planen. Weil die Daten aus der letzten Verkehrszählung von 2013 inzwischen aber überholt sein dürften, muss neu erfasst werden, wer wann wo langfährt. Die Stadtverwaltung setzt deshalb jetzt Verkehrsmessgeräte an Knotenpunkten der Innenstadt ein.

Treppenturm soll Zugang zum Bahnhof sicherstellen

Stadt lässt Provisorium für 13-monatige Sperrung der Bahnhofstraße errichten 

Der Treppenturm wird dieser Tage in der Lünertorstraße errichtet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.02.2026 - In der Lünertorstraße nahe der Einmündung zur Bahnhofstraße lässt die Stadtverwaltung in diesen Tagen einen provisorischen Treppenturm errichten. Anlass sind die umfangreichen Bauarbeiten für die Erneuerung der östlichen Eisenbahnbrücke mitsamt Unterführung. Da die Bahnhofstraße in diesem Abschnitt in Kürze komplett gesperrt werden muss, soll die Treppe Fußgängern den Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Kaputte Laternen auch in Lüneburg

Reparatur ausgefallener Straßenbeleuchtung kann länger dauern 

In Lüneburg kann die Reparatur ausgefallener Straßenlaternen länger dauern. Foto: LGheute Lüneburg, 28.01.2026 - Der Zustand des Landes ist nicht nur an maroden Brücken und ausfallenden Zügen erkennbar, inzwischen wird er auch an der Straßenbeleuchtung in den Kommunen deutlich. So war in Adendorf über Wochen die Beleuchtung in Teilen der Dorfstraße und angrenzenden Bereichen ausgefallen, die Gemeindeverwaltung auch gleich mit abgetaucht (LGheute berichtete). Nun gehen auch vermehrt in Lüneburg die Straßenlaternen aus. Die Stadtverwaltung reagiert auf Nachfragen.

Kalisch rückt hoch

Lüneburgs Oberbürgermeisterin ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.01.2026 - Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist heute vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags einstimmig zur Vizepräsidentin des kommunalen Spitzenverbandes benannt worden. Im Deutschen Städtetag haben sich insgesamt rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Thorben Peters ist der Dritte

Auch der Linken-Politiker will Oberbürgermeister von Lüneburg werden

Thorben Peters. Foto: privatLüneburg, 19.01.2026 - Drohen Lüneburg demnächst Berliner Verhältnisse? Was in der Bundeshauptstadt schon nicht klappt – Mietendeckel-verhinderter Wohnungsbau, dysfunktionale Verwaltung, Dauersubventionierung auf Kosten Dritter oder auch mal tagelange Stromausfälle – könnte womöglich Vorbild für Lüneburg werden. Das jedenfalls steht im Raum, denn ein Politiker der Linken, die für das seit Jahren bekannte Berlin-Drama mitverantwortlich sind, will Oberbürgermeister von Lüneburg werden: Thorben Peters.

Streusalz-Schmarotzer unterwegs?

AGL registriert zahlreiche plötzlich geleerte Streugutboxen und äußert Verdacht

Lüneburg, 09.01.2026 - Kaum sind sie befüllt, sind sie auch schon wieder leer: die in der Stadt verteilten öffentlichen Streugutboxen der AGL. Zwar ist das Streugut für die öffentliche Nutzung bestimmt, doch das Ausmaß, in dem sie in diesem Jahr wieder leer sind, ist neu. "Sobald wir unsere Streugutboxen aufgefüllt haben, werden sie innerhalb kürzester Zeit wieder leergeräumt", sagt Lars Strehse, Geschäftsführer der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL). Und er hat einen Verdacht.

Baum-Besetzer wollen Protest fortsetzen

"Linke" greifen Thema im Rat der Stadt auf

Trotz der extremen Wetterlage wollen die A39-Gegner ihren Protest fortsetzen. Foto: Aktionsgruppe FlederhörnchenLüneburg, 08.01.2026 - Die Baum-Besetzer, die seit Tagen im Lüner Holz gegen den Weiterbau der A39 protestieren, wollen ihren Widerstand trotz der extremen Wetterlage fortsetzen. Wie die Gruppe heute mitteilt, sei man gut durch die letzten Tage gekommen. Kritik wurde erneut an der Lüneburger Polizei geübt. Die Stadtratsfraktion der "Linken" will das Thema im Rat zur Sprache bringen.  

Stadt bereitet sich auf neues Schnee-Chaos vor

Auch Lüneburgs Bürger müssen Streupflicht nachkommen

Lüneburg, 08.01.2026 - Die für die kommende Nacht und den morgigen Tag erwarteten großen Schneefälle werden in Stadt und Landkreis Lüneburg wohl erneut zu massiven Einschränkungen vor allem im Straßenverkehr sorgen. In Lüneburg sei man darauf vorbereitet, teilt die Stadtverwaltung mit. Die städtische AGL, die für den Winterbetrieb zuständig ist, sei einsatzbereit. Rund 120 Mitarbeiter sind an allen Tagen im Winterhalbjahr im Zweischichtbetrieb organisiert.

Neue Ideen für ein besonderes Viertel

Info-Veranstaltung zu den Sanierungs-Plänen fürs westliche Wasserviertel 

Das westliche Wasserviertel reicht bis zum Marienplatz, für den schon seit längerem neue Nutzungsmöglichkeiten gesucht werden. Foto: LGheute Lüneburg, 06.01.2026 - Es ist ein besonderes Stück Lüneburg, aber auch eines mit zwei Gesichtern: das historische Wasserviertel rund um den Alten Hafen und St. Nicolai. Als touristischer Anziehungspunkt lockt es täglich Tausende Besucher, als Vergnügungsviertel mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen ist es Partymeile für die einen, aber auch Ärgernis für die Anwohner – ein Konflikt, für den keine Lösung in Sicht ist. Immerhin unternimmt die Stadt einiges, um das Erscheingsbild des östlichen Viertels aufzuwerten. Nun soll auch der westliche Bereich in Angriff genommen werden. Was dort geplant ist, will die Stadtverwaltung am 19. Januar vorstellen.

Selbstverwirklichung mit der Kita

In Lüneburg werden neue Betreuungsplätze vergeben

Begehrt – aber auch beliebt? Kitas sind mehr Aufbewahrungsort als echter Elternhausersatz. Foto: LGheuteLüneburg, 02.01.2026 - Wenn Frauen heute von Selbstverwirklichung sprechen, meinen viele eine Karriere im Job. Vor 50 Jahren war das noch anders. Freiheit zur Selbstverwirklichung war da im Marxschen Sinne vor allem Befreiung von der Mühsal lohnabhängiger Arbeit. Wer trotzdem studierte, suchte entweder nach Erkenntnis oder besseren Chancen auf dem Heiratsmarkt. Mit zunehmenden Personalkosten in den Unternehmen war der nächste Schritt dann nicht mehr weit: Frauen sollten die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt fördern und die Löhne drücken. Zur Belohnung für die Frauen gab es gesellschaftliche Aufwertung, verkauft als Selbstverwirklichung. Die sieht heute so aus, dass sie nicht nur im Job, sondern auch um Kita-Plätze für ihre Kinder kämpfen müssen. Auch in Lüneburg, wo jetzt neue Plätze vergeben werden.

Ist die Republik noch zu retten?

SPD lädt ein zu öffentlicher Podiumsdiskussion 

Lüneburg, 04.12.2025 - Ist Berlin noch zu retten? Das fragen sich Viele angesichts der irritierenden Nachrichten, die inzwischen nahezu täglich aus dem Regierungsviertel kommen. Jüngstes Beispiel sind die Entgleisungen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), die bundesdeutsche Unternehmer zu politischen "Gegnern" erklärte, weil diese ihre offenkundige Unkenntnis in Steuerfragen mit Lachen quittierten. Was ihren Kabinetts- und SPD-Vorstandskollege Lars Klingbeil wiederum zu dem Vorwurf verleitete, Frauen dürften nicht kritisiert werden, weil sie Frauen sind. Was aber machen solche Äußerungen mit diesem Land? Genau darum soll es bei einer Diskussion mit dem Gründer von "Brand New Bundestag" gehen, der am 11. Dezember nach Lüneburg kommt.

Umzug online melden

Lüneburg bietet neuen Bürger-Service

Lüneburg, 03.12.2025 - Wer seinen Wohnsitz nach Lüneburg wechselt oder innerhalb der Stadt umzieht, kann die erforderliche Ummeldung beim Bürgeramt jetzt auch online erledigen. Allerdings müssen dafür drei Voraussetzungen erfüllt sein.

Für mehr Aufenthaltsqualität

Am Kreidebergsee entsteht eine schwimmende Plattform

So soll die Plattform demnächst aussehen. Visualisierung: LILASp / A. CalitzLüneburg, 30.11.2025 - Der Kreidebergsee in Lüneburg wird gern aufgesucht. Mit seinen naturbelassenen Ufern, dem idyllischen Wanderweg und der freien großen Wiese mit Abenteuerspielplatz ist er ein attraktiver Freizeitort inmitten der Stadt – so sehr, dass gelegentlich auch Unholde dort für Ärger sorgen und Besucher ihren Müll dort hinterlassen. Nun soll er eine weitere Attraktion erhalten: eine schwimmende Aussichtsplattform im See.

Indoorspielorte statt Konsumzwang

Bürgerrat mit Baby – in der jüngsten Runde ging es um die Frage, wo Kinder und Jugendliche sich in der Stadt noch aufhalten können, ohne einen Gastronomiebetrieb aufsuchen zu müssen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.11.2025 - Lüneburgs Bürgerrat hat erneut getagt. Nachdem er sich zuletzt darüber Gedanken machen durfte, wie das Glockenhaus besser genutzt werden könnte, musste er sich dieses Mal mit der Frage beschäftigen, wie und wo Kinder und Jugendliche sich in der Lüneburger Innenstadt künftig ohne "Konsumzwang" aufhalten können. Herausgekommen sind nach sechs Sitzungen unter anderem Indoorspielorte.

"Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die im Alltag funktioniert"

Die Lüneburger FDP stellt sich gegen die Grüne Rathaus-Politik – und positioniert sich im Kommunal-Wahlkampf

Die Lüneburger Verkehrspolitik mit ihrer Bevorzugung des Fahrradverkehrs kommt nicht überall gut an. Foto: LGheute Lüneburg, 21.11.2025 - Noch sind es ein paar Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die ersten Parteien bringen sich für den anstehenden Wahlkampf bereits in Stellung. Die Lüneburger FDP geht da mit großen Schritten voran. Erst kürzlich gab sie bekannt, dass sie mit ihrem langjährigen Ratspolitiker Frank Soldan bei der zeitgleich stattfindenden Oberbürgermeisterwahl in Lüneburg antreten wird. Nun legt sie auch inhaltlich nach: Die Lüneburger Verkehrspolitik gehe an der Lebensrealität der Menschen in Stadt und Landkreis vorbei, kritisiert die FDP und weist dabei auf die Pläne des Rathauses für einen Lüneburger Fahrradring.

Info-Veranstaltung für neue Bauwagen-Siedlung

Lüneburg, 18.11.2025 - Zu der von der Stadtverwaltung geplanten Umsiedlung der Bauwagen-Kolonie am Lüneburger Ortsausgang Richtung Vögelsen an den Brockwinkler Weg findet am Dienstag, 2. Dezember, eine Info-Veranstaltung statt. Die Verwaltung will dann über den aktuellen Stand der Planungen berichten und Fragen beantworten.

Rote Karte für die Fahrradstraße

Rat stoppt Pläne der Stadt für Umwidmung der Ilmenaustraße

Die Stadtverwaltung in Lüneburg setzt auf Fahrradstraßen – und stößt damit zunehmend auf Widerstand. Foto: LGheuteLüneburg, 17.11.2025 - Die bislang stramm auf Grün ausgerichtete Verkehrspolitik in Lüneburg hat einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP war in der jüngsten Ratssitzung nicht mehr gewillt, den weiteren Fahrradstraßen-Zielen des Grün-geführten Rathauses zu folgen. Das hatte vor, die Ilmenaustraße zur Fahrradstraße auszubauen und damit den Fahrradring zu erweitern. 

Gefährdete Weihnachtsstadt?

Lüneburg bewirbt seine anstehenden Weihnachtsmärkte, hält sich aber in Sicherheitsfragen bedeckt 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (l.) und LMG-Chefin Melanie-Gitte Lansmann mit einem Teil der neuen Winterbeleuchtung für die Lüneburger Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.11.2025 - Während in Magdeburg heute der Prozess gegen den Mann begonnen hat, der vor einem Jahr mit einem Auto in den dortigen Weihnachtsmarkt raste und dabei sechs Menschen tötete und mehr als 300 verletzte, und während andernorts deshalb in diesen Tagen von einem Weihnachtsmarkt gänzlich Abstand genommen wird, laufen in Lüneburg die Vorbereitungen auf den hiesigen Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Neben Glühwein und Grünkohl bietet die Lüneburg Marketing GmbH als Ausrichterin wieder viel Gefühliges und Stimmungsvolles. Nur von einem Sicherheitskonzept ist nichts zu vernehmen.

Moratorium für den Schanzenweg

SPD fordert Durchführung der versprochenen Bürgerbeteiligung

Lüneburg, 09.11.2025 - Der Zwist um die geplanten Wohnanlage am Schanzenweg geht in die nächste Runde. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt hat für die kommende Ratssitzung  einen Antrag eingebracht, mit dem die Pläne vorerst auf Eis gelegt werden sollen. Anlass ist das Verhalten der Stadtverwaltung, die eine versprochene Bürgerbeteiligung bislang nicht durchgeführt hat.

Transportbetonwerk wird abgebaut

Neuer Standort für die Anlage noch nicht bekannt

Harmlos, aber unerwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Foto: LGheuteLüneburg, 07.11.2025 - Im Lüneburger Hanseviertel wird es nicht mehr gebraucht, in Ochtmissen nicht erwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Lange hat es für die erforderlichen Baustoffe zum Aufbau des Hanseviertels Ost gesorgt, doch dort sind die Arbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen. Von kommender Woche an soll das Werk nun zurückgebaut werden. Anwohner müssen mit zusätzlichem Lkw-Verkehr rechnen.

Ende der gelben Säcke

Ab 2026 gibt es in Lüneburg nur noch gelbe Tonnen – Innenstadt bleibt ausgenommen 

In den meisten Stadtteilen Lüneburgs werden die Gelben Säcke ab 2026 nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheuteLüneburg, 03.11.2025 - Ab dem 1. Januar 2026 ist der Gelbe Sack in Lüneburg Geschichte. Leichtverpackungen wie Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen werden in großen Teilen des Stadtgebiets dann nur noch in der gelben Tonne gesammelt. Ausnahme ist die dicht bebaute Innenstadt: Hier bleibt es aus Platzgründen dabei, dass der Verpackungsabfall alle zwei Wochen in gelben Säcken abgeholt wird. 

Frank Soldan will Oberbürgermeister werden

Der Lüneburger FDP-Politiker tritt 2026 gegen Claudia Kalisch an

Frank Soldan. Foto: LGheuteLüneburg, 30.10.2025 - Der Lüneburger FDP-Politiker Frank Soldan soll Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg werden. Wie seine Partei am Abend bekannt gab, wurde Soldan bei der gestrigen Wahlkreismitgliederverammlung einstimmig zum Kandaten für das Oberbürgermeister-Amt im kommenden Jahr nominiert. Der langjährige FDP-Fraktionsvorsitzende im Lüneburger Stadtrat und selbstständige Zahnarzt und Familienvater habe "das volle Vertrauen" seiner Partei für die anstehende Kandidatur.

Riesen-Bauteile gegen Power-Regen

An der Dahlenburger Landstraße wird die Kanalisation zukunftsfit gemacht

Sie sollen für einen geordneten Abfluss auch bei Extremregen sorgen: Drosselschieber, die jetzt in der Dahlenburger Landstraße installiert werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.10.2025 - Auf der Dauerbaustelle an der Dahlenburger Landstraße wird weiter kräftig gebuddelt. Aktuell werden dort Regenwasserschächte ins Erdreich gebracht, deren Ausmaße für Lüneburger Verhältnisse ungewöhnlich sind. Beeindrucke drei Meter Breite und drei Meter Höhe haben die Bauteile, die die AGL dort verlegen lässt. Als zentrale Bausteine sollen sie für ein zukunftssicheres Regenwassersystem sorgen.

Ein Plakat soll's richten

Mit sechs Stellwänden will die Stadt dem aktuellen Baustellen-Frust begegnen

Sechs dieser Plakatwände hat die Stadtverwaltung in Lüneburg aufgestellt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 23.10.2025 - Wer Lüneburg in diesen Tagen von außerhalb ansteuert, muss ein grundsätzliches Verständnis für deutsche Umleitungssymbole und mitunter viel Geduld mitbringen. Denn die Stadt, die sich nahezu komplett eingemauert hat, macht es selbst gutgewillten Eindringlingen schwer, die Innenstadt zu erreichen. Grund sind die zahlreichen Baustellen, die nahezu zeitgleich eröffnet wurden und sowohl Besucher als auch Lüneburger für die nächsten Jahre auf eine harte Probe stellen – mit negativen Folgen für den innerstädtischen Einzelhandel. Mit einer Plakat-Aktion will die Stadt dem Stau- und Umleitungs-Frust entgegenwirken. 

Eine Kampagne, die mehr Probleme schafft als löst

Die LMG will Tausende Auswärts-Pendler dauerhaft nach Lüneburg holen

Bekannte Situation am Lüneburger Bahnhof: Pendler warten am Morgen auf den Zug nach Hamburg. Deutlich mehr Pendler aber kommen aus der Gegenrichtung. Foto: LGheuteLüneburg, 22.10.2025 - Die Lüneburg Marketing GmbH – ihr Geschäft ist die Hervorhebung der Vorteile der Stadt gegenüber anderen Standorten – hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Weil beim Blick auf die täglichen Pendlerzahlen festgestellt wurde, dass mehr Menschen in Lüneburg ein- als auspendeln, soll dieses Saldo-Defizit nun korrigiert werden. Die Idee der Marketing-Truppe: Zieht doch bitte alle nach Lüneburg, schließlich gibt es auch hier tolle Jobs. Das Konzept hat nur einen Haken.

Schluss mit der Datenweitergabe

Bürger können online von ihrem Selbstbestimungsrecht Gebrauch machen

Das Bürgeramt in Lüneburg gibt persönliche Daten der Lüneurger nicht weiter – allerdings nur nach entsprechendem Antrag. Foto: LGheuteLüneburg, 21.10.2025 - Wer glaubt, das in Deutschland gesetzlich verbriefte Recht auf informationelle Selbstbestimmung greife automatisch und allumfassend, sieht sich bisweilen getäuscht. Denn wie immer, wenn Politik und Staat an eigentlich geschützten Daten interessiert sind, werden diese auch bereitwillig bereitgestellt. Unter anderem an Parteien. Wer dies nicht möchte, kann sich wehren. Doch dafür bedarf es eines aktiven Handels der Betroffenen. 

Politik mit Tarnkappe

Lüneburgs Ratsfrau Andrea Kabasci hat vor Monaten die Grünen verlassen, ohne es bekannt zu machen

Andrea Kabasci ist nicht bei den Grünen, aber irgendwie dann doch. Foto: LGheuteLüneburg, 13.10.2025 - Im Lüneburger Stadrat werden sich einige Mitglieder vermutlich vor Verwunderung die Augen gerieben haben, als sie kürzlich erfuhren, dass Andrea Kabasci schon seit längerer Zeit nicht mehr Mitglied der Grünen ist. Dass Politiker ihre Partei verlassen, ist zwar nichts Ungewöhnliches, wohl aber, es nicht öffentlich bekannt zu machen. Bei Frau Kabasci kommt sogar noch ein Weiteres hinzu: Sie ist weiterhin Mitglied der Fraktion der Grünen.  

Flüchtlinge werden ins Rote Feld umgesiedelt

Stadtverwaltung will Unterkunft im Ilmenau-Center räumen 

Lüneburg, 09.10.2025 - In dieser Woche hat für 45 Flüchtlinge aus der Notunterkunft im Ilmenau-Center der Umzug in die Notunterkunft im Wilschenbrucher Weg im Lüneburger Stadtteil Rotes Feld begonnen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen den Bewohnern damit zum einen bessere Lebensbedingungen geboten werden, zum anderen soll noch in diesem Monat der Rückbau der Unterkunft im Ilmenau-Center beginnen, wo der Mietvertrag im Februar 2026 endet.

Ende einer Alternative

Die Stadtverwaltung will die Bauwagen-Gemeinschaft umsiedeln

Die Bauwagensiedlung am nordöstlichen Stadtrand von Lüneburg steht vor ihrem Aus. Foto: LGheute Lüneburg, 01.10.2025 - Für die einen sind sie die Erfüllung eines unangepassten Lebens frei von Normen und gesellschaftlichen Zwängen, für andere eine hingenommene Duldung nicht hinzunehmender Provokationen. Gemeint ist die Bauwagensiedlung am nördlichen Stadtrand von Lüneburg, wo seit Jahren ein paar Andersdenkende ihren Idealen von einer freien Gesellschaft in Bauwagen-Idyllen nachgehen. Das soll nun ein Ende haben, vorgegeben ausgerechnet von einer Grün-regierten Stadtverwaltung. Die hat offenbar etwas gegen den Platz, auf dem die Siedler seit vielen Jahren ihr Lebensideal zu realisieren versuchen. 

Spektakulärer Fund am Bilmer Berg

Archäologen legen Gewerbesiedlung aus der römischen Kaiserzeit frei

Dort, wo künftig ein weiteres Gewerbegebiet entstehen soll, gab es während der römischen Kaiserzeit schon mal ein solches. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.10.2025 - Einen überraschenden Fund haben Archäologen im künftigen Gewerbegebiet Bilmer Berg II in Lüneburg gemacht. Bei vorbereitenden Arbeiten zur Erschließung des Geländes haben die Wissenschaftler eine bedeutende Gewerbesiedlung aus der römischen Kaiserzeit freigelegt. Für die Archäologen ist die ehemalige Ackerfläche im Osten der Stadt "eine wahre Fundgrube", heißt es aus dem Rathaus.

Gefährliche Autobahn-Wurfattacken haben Folgen

Staatsanwaltschaft Lüneburg erhebt Anklage gegen zwei Männer wegen versuchten Mordes

Lüneburg, 30.09.2025 - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat Anklage erhoben gegen einen 32-jährigen und einen 22-jährigen Mann unter anderem wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes sowie des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in einer Mehrzahl von Fällen. Den beiden Angeschuldigten wird vorgeworfen, an mehreren Tagen Ende Mai/Anfang Juni diesen Jahres jeweils in den Abendstunden oder in der Nacht massive Gegenstände, darunter Warnbaken-Füße, eine Betonplatte, Steine und einen Baumstamm, von Autobahnbrücken auf die Fahrbahn, zum Teil auch direkt auf vorbeifahrende Fahrzeuge geworfen zu haben (LGheute berichtete).

Damit das ganz große Chaos vermieden wird

Stadt stellt Forderungen für den SEV zur Bahn-Sperrung im kommenden Jahr

Der Bahnhof menschenleer, die Busse dafür umso voller. Die Lüneburger müssen sich im kommenden Jahr auf harte Monate einstellen. Foto: LGheute Lüneburg, 18.09.2025 - Verstopfte Autobahnen, überfüllte Busse, frustrierte Pendler – schon jetzt ist absehbar, dass die geplante Vollsperrung der Bahnstrecke Hamburg–Hannover im kommenden Jahr zwischen dem 1. Mai und dem 10. Juli viele Menschen auf eine harte Geduldsprobe stellen wird. Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) fordert für den geplanten Schienenersatzverkehr (SEV) deshalb eine praxistaugliche Lösung. 

Notdurft im Rathaus wieder möglich

Neuer WC-Bereich wird zum Sülfmeisterfest geöffnet

Etwas versteckt: Der neue WC-Bereich im Rathausgarten. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.09.2025 - Es hat lange gedauert, wie lange genau, können wohl nur noch Eingeweihte sagen. Jedenfalls soll der neue WC-Bereich im denkmalgeschützten Lüneburger Rathaus in Kürze seine Pforten für von Notdurft Geplagte öffnen, und zum rechtzeitig zu den bierkonsumfreudigen Sülfmeistertagen am 26. September. Zur langen Bauzeit gesellen sich auch entsprechend hohe Kosten für die Sanierung. 

Werden die Mieten weiter steigen?

Stadtverwaltung startet Befragung zur neuen Festsetzung des Mietspiegels

Wohin entwickelt sich der Mietwohnungsmarkt in Lüneburg? Eine Befragung soll Antworten liefern. Foto: LGheuteLüneburg, 12.09.2025 - Steigende Mieten sind in Lüneburg ein Dauer-Ärgernis, zumindest für die, die sie zahlen müssen. Die Nähe zum Hochpreismietenort Hamburg dürfte dabei eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Wer dort wohnt, aber die dortigen Mietpreise nicht mehr zahlen will, weicht ins Umland aus, auch nach Lüneburg. Die Folge sind steigende Mieten auch hier. Hinzu kommen hausgemachte Probleme, denn neuer günstiger Wohnraum wird hier kaum noch geschaffen. Das aber hat Auswirkungen auf die bestehenden Mietwohnungen, für die es inzwischen einen Mietspiegel gibt. Und der soll jetzt angepasst werden.

Schanzenweg bleibt Konfliktherd

SPD fordert Moratorium für umstrittenes Bauprojekt

Lüneburg, 12.09.2025 - Der Konflikt um die geplante Wohnanlage im Schanzenweg an der Grenze zum Lüneburger Senkungsgebiet geht in die nächste Runde. Die SPD-Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg hat für die kommende Sitzung einen Antrag in den Bauausschuss eingebracht, mit dem der sofortige Stopp der Aktivitäten um die Wohnanlage gefordert wird.

Große Fragen, wenig Antworten

SPD diskutierte mit Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaft über den schwächelnden Wirtschaftsstandort Lüneburg

Zuversicht sieht anders aus: die Teilnehmer des SPD-Fachforums zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Lüneburg. Foto: SPDLüneburg, 04.09.2025 - Lüneburg steht im Vergleich zu anderen Wirtschaftsstandorten in der Region nicht gut da. Vor allem hapert es an fehlenden Gewerbeflächen und Fachkräften, hinzu kommen die bundesweit bekannten Probleme wie zu hohe Energiekosten und ausufernde Bürokratie. Die SPD Lüneburg hat sich kürzlich des Themas angenommen und suchte in einem von ihr organisierten Fachforum nach Lösungen.

Doppelwahl am 13. September

OB-Wahl gemeinsam mit Kommunalwahl 2026 – Parteien halten sich mit Kandidaten noch zurück

Wer wird künftig im Lüneburger Rathaus das Sagen haben? Foto: LGheuteLüneburg, 29.08.2025 - Im kommenden Jahr haben die Lüneburger wieder die Wahl: Der Rat der Stadt beschloss in seiner gestrigen Sitzung, die Wahl zu Lüneburgs Oberbürgermeister am Sonntag, 13. September 2026, stattfinden zu lassen. Das ist der Tag, an dem bei der niedersachsenweiten Kommunalwahl auch ein neuer Rat gewählt wird. Der Termin für eine mögliche Stichwahl ist ebenfalls festgelegt worden.

Wechsel im Rat der Stadt

Uwe Nehring und Laura Schäfer legen Mandat nieder – Andreas Neubert und Matthias Wiebe rücken nach

Thomas Dißelmeyer (l.) freut sich über seinen neuen Fraktionskollegen Andreas Neubert. Foto: SPDLüneburg, 29.08.2025 - In der ersten Sitzung des Lüneburger Stadtrats nach der Sommerpause hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch gestern ein neues Ratsmitglied begrüßt und verpflichtet: Andreas Neubert (SPD). Er rückt für Uwe Nehring (SPD) in den Rat nach, der sein Mandat niedergelegt hat. Einen Wechsel gab es auch bei den Grünen.

Pauly will's nochmal wissen

Ehemaliger Linken-Politiker will mit "Volt" zurück in den Rat der Stadt

Michèl Pauly will 2026 mit Volt in den Rat der Stadt einziehen. Archiv-Foto: LGheuteLüneburg, 28.08.2025 - Der ehemalige Linken-Politiker Michèl Pauly ist zurück in der Politik. Allerdings nicht mehr bei seinen früheren Genossen, der Lüneburger ist seit Neuestem Mitglied bei "Volt", einer Partei, die sich selbst als "paneuropäische politische Bewegung" beschreibt. Bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr will sie den Einzug in die Parlamente in den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg erstmals flächendeckend antreten und in alle Kreistage und Stadträte mit eigenen Vertretern einziehen. Auf LGheute erläutert Pauly seine Beweggründe.

Noch 'ne Station

Verleihsystem "Stadtrad" jetzt auch an den Sülzwiesen präsent

Lüneburgs Bereichsleiter für Mobilität, Bastian Hagmaier, freut sich über die neue Station an den Sülzwiesen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.08.2025 - Lüneburg gönnt sich eine weitere "Stadtrad"-Station. Eröffnet wurde sie jetzt an den Sülzwiesen im Bereich Hinter der Sülzmauer/Am Bargenturm. Damit wächst das Netz auf insgesamt 30 Stationen im Lüneburger Stadtgebiet sowie in den vier umliegenden Gemeinden Adendorf, Bardowick, Reppenstedt und Scharnebeck.

Frust auf der Umleitungsstrecke

Neue Baustelle an der Erbstorfer Landstraße sorgt für lange Staus 

Für lange Staus sorgt die neue Baustelle an der Erbstorfer Landstraße. Foto: privatLüneburg, 20.08.2025 - Autofahrer in Lüneburg werden erneut auf eine harte Probe gestellt. Seit gestern gibt es eine Baustelle an der Erbstorfer Landstraße, der Verkehr wird dort mittels Ampelschaltung einspurig geführt. Was allein schon zu Frust und Staus führt, wird noch dadurch übertroffen, dass die Erbstorfer Landstraße derzeit Umleitungsstrecke für die gesperrte B209 im Bereich Adendorf ist. 

Ausfall im Kurpark

Springbrunnen und Teich-Umwälzung waren vorübergehend außer Betrieb

Die Fontänen des Kurpark-Brunnens blieben in der vergangenen Woche kurzzeitig aus. Foto: LGheute Lüneburg, 18.08.2025 - Der Lüneburger Kurpark ist immer einen Besuch wert, ganz besonders in diesen Tagen. Viele alte Bäume mit ihren mächtigen Kronen spenden im Sommer nicht nur angenehmen Schatten, auch der Kurparkbrunnen sorgt für erfrischende Brisen, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt. Doch genau das vermissten Besucher in der vergangenen Woche: Der Brunnen sprudelte nicht. Auch das leise Gluckern am Kurparkteich war verstummt. Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung bringt Aufklärung.

"Realitäts-Check" für mehr Akzeptanz

Modell-Entwurf fürs neue Erbbaurecht geht in die nächste Phase – Drei Termine für Betroffene

Der Protest gegen den gestiegenen Erbbauzins hält in Lüneburg weiter an. Foto: privatLüneburg, 15.08.2025 - Kann es einen Kompromiss beim Streit um den gestiegenen Erbbauzins geben und wie könnte dieser aussehen? Darum geht es in dem "Lüneburger Erbbaurecht-Modell", an dem eine Arbeitsgemeinschaft des Rates der Stadt arbeitet, seit die Kritik seitens der Erbbau-Berechtigten wegen des teils extrem gestiegenen Erbbauzinses nach Ablauf der bisherigen Verträge nicht abebbte. Ein erster Entwurf für das Lüneburger Modell liegt bereits vor. Dieser soll nun einem "Realitäts-Check" unterzogen werden.

Intelligenz-Test im Rathaus

Innenministerin Behrens warf heute einen Blick auf die digitale Kompetenz der Lüneburger Verwaltung 

Innenministerin Daniela Behrens trug sich heute im Beisein von Bürgermeisterin Jule Grunau ins Gästebuch der Hansesteadt Lüneburg ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.08.2025 - Intelligenz in der Lüneburger Verwaltung? Wer daran bislang zweifelte, wurde heute eines Besseren belehrt. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) überzeugte sich am Vormittag im Rathaus der Stadt höchstpersönlich davon, dass diese Eigenschaft tatsächlich vorhanden ist. Dabei ging es allerdings weniger um die Beurteilung politischer Entscheidungen der Grünen Verwaltungsspitze. Im Mittelpunkt stand die Künstliche Intelligenz als neue Schaffenskraft im Rathaus.

Terminals funktionieren endlich

Digitale Passfotos jetzt auch im Bürgeramt möglich

Oberbürgermeisterin Kalisch hat das neue Passfoto-Terminal schon mal getestet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.08.2025 - Etwas klobig und eher an frühere Fernsprechautomaten erinnernd kommen die neuen Fototerminals daher, die von nun auch im Lüneburger Bürgeramt das Anfertigen eines digitalen Passfotos ermöglichen. Eigentlich sollten sie schon längst ihren Dienst tun, doch technische Probleme verhinderten bundesweit ihren geplanten Einsatz (LGheute berichtete). Wer einen Ausweis oder Reisepass beantragen und sein Passfoto direkt im Bürgeramt aufnehmen lassen, muss dafür aber extra zahlen. 

Nachgelegt: Wissen, wie der Rat tickt

Lüneburg, 29.07.2025 - Lüneburgs neues "Bürgerinformationssystem", das Online-Portal, das über die Arbeit von Rat und Verwaltung informiert, ist online (LGheute berichtete). Offen blieb, was die Neuaufstellung des Systems den Steuerzahler kostet. Die Stadtverwaltung wurde um Auskunft gebeten und hat wie versprochen geliefert. Die Antwort: Der "Launch" der Webseite, wie eine Neuauflage von bereits Bestehendem auch genannt wird, kostet 17.170 Euro – in der Rabattversion.

Wissen, wie der Rat tickt

Stadt stellt neues Informationssystem online – Neuerungen eher dürftig

Andrea Kamionka aus dem Ratsbüro der Lüneburger Stadtverwaltung vor dem neuen Bürgerinformationssystem Allris 4. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.07.2025 - Wer einen Nerv für Kommunalpolitik hat oder sich damit gar beruflich beschäftigen muss, kommt an einem nicht vorbei: dem "Ratsinformationssystem" der Stadt. Seit Jahren liefert es alles, was der Interessierte braucht, um zu wissen, was politisch entschieden werden soll, oder zu ahnen, wo sich kontroverse Debatten im Rat der Stadt und in seinen Ausschüssen anbahnen und sich persönliches Erscheinen lohnt. Nun gibt es eine Neuauflage des in die Jahre gekommenen Online-Tools, gleich mit neuem Namen: "Bürgerinformationssystem" oder "Allris 4" heißt es jetzt. Viel Neues bietet es allerdings nicht.

Die nächste Katastrophe

Jungheinrich schließt Werk in Lüneburg – Stadtverwaltung sieht Ursache nicht bei sich – FDP fordert Runden Tisch

Jungheinrich ist in der Vergangenheit vor allem mit seinen Gabelstaplern erfolgreich gewesen. Foto: JungheinrichLüneburg, 25.07.2025 – "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu." Fußballfans erinnern sich, es war Jürgen Wegmann, zuletzt Stürmer bei Mainz 05, von dem diese schicksalsträchtige Einsicht stammt. Es könnte auch das Motto von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) werden. Denn nachdem sie zuletzt ein Defizit von 6 Millionen Euro bei den Gewerbesteuer-Einnahmen bekanntgeben musste, kommt nun ein weiterer Schlag hinzu. Die Lüneburger Niederlassung des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich wird geschlossen.

"Es gibt nichts zu beschließen"

Oberbürgermeisterin Kalisch überrascht mit Botschaften zum Haushalts-Desaster

Für Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist das Millionen-Defizit der Stadt keine Krise. Archiv-Foto: LGheute Lüneburg, 23.07.2025 - "Ab einer Wassertiefe von 1,20 m ist selbständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen." So stand es in der berühmten ZDv 3/11, der Zentralen Dienstvorschrift der Bundeswehr, die heute Zentralvorschrift A2-226/0-0-4710 heißt. Was auch damals schon für Humor und Ironie sorgte, hat bei genauerer Betrachtung einen nicht unbedeutenden Kern. Denn Anweisungen wie diese haben Allgemeingültigkeit. Die Botschaft dahinter nämlich lautet: Irgendwann muss jeder sein Handeln individuell der jeweiligen Lage anpassen. Warum das hier ein Thema ist? Weil die Stadt Lüneburg davon nichts wissen will. Trotz ihres massiv anwachsenden Schuldenbergs aufgrund neu auftauchender Millionen-Löcher sieht zumindest Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch keinen Anlass, an dem ehemals beschlossenen Ausgabenprogramm irgendwas zu ändern.

Drogeriemärkte sollen aushelfen

Im Bürgeramt können vorerst keine digitalen Passfotos erstellt werden

Störanfällig: die neuen Fototerminals zur digitalen Passfoto-Erstellung. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 19.07.2025 - Erst waren es Lieferprobleme, jetzt ist es nichtfunktionierende Technik, die einmal mehr zeigt, wo es in Deutschland hakt. Die Rede ist von den neuen Fototerminals, mit denen bundesweit in Bürgerämtern digitale Passfotos erstellt werden können, die bei Beantragung eines neuen Ausweises, Reisepasses oder elektronischen Aufenthaltstitels inzwischen vorgeschrieben sind. Doch die Geräte funktionieren vielerorts noch nicht zuverlässig, auch in Lüneburg nicht. Nun sollen Fotografen und Drogeriemärkte aushelfen.

"Was nützt ein Doppel-Haushalt, der nicht durchgerechnet ist?"

Nach heftiger Kritik am Vorgehen der Verwaltung kommt nun doch eine Sondersitzung des Finanzausschusses

Immer größere Defizite im Haushalt: Überm Lüneburger Rathaus braut sich was zusammen. Foto: LGheuteLüneburg, 10.07.2025 - Nun also doch: Wegen der sich dramatisch zuspitzenden Haushaltslage der Stadt soll es am Freitag, 18. Juli, eine Sondersitzung des Finanzauschusses geben. Das teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Sie reagierte damit auf Kritik von SPD und CDU, die sich überrascht gezeigt hatten über das plötzliche zusätzliche Haushaltsloch von rund 11 Millionen Euro und deshalb eine Sondersitzung forderten.

Lüneburgs Haushaltslage wird immer dramatischer

Rathaus entdeckt plötzlich weitere Millionen-Defizite – Deutliche Kritik von SPD, CDU und FDP

Nicht immer erschließt sich, was hinter den Mauern der Oberbürgermeister-Etage vor sich geht. Das plötzliche Auftauchen von mehreren fehlenden Millionen Euro etwa hinterlässt Fragen. Foto: LGheuteLüneburg, 08.07.2025 - Lüneburgs ohnehin schon desaströser Hauhalt rutscht weiter in den Keller. Darüber informierte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch den Rat der Stadt per E-Mail, drei Wochen nach der letzten Sitzung des Finanzauschusses. Darin führt sie einen Einbruch der Gewerbesteuer-Einnahmen um rund 6 Millionen Euro und deutlich gestiegene Pensionsrückstellungen im Umfang von zusätzlich 5 Millionen Euro auf und nennt Einsparmaßnahmen. Bei SPD, CDU und FDP lösen die neuen Zahlen und die Informationspolitik der Verwaltung Empörung und Kritik aus. 

Mehr Stillstand als Fortschritt

Das Neubaugebiet am Wienebütteler Weg kommt nicht in die Gänge  

Mehr Schein als Sein: Am Baugebiet Wienebütteler Weg werden derzeit offenbar nur die Warnbaken umgestellt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 03.07.2025 - Und ewig grüßt das Murmeltier. Wie in dem gleichnamigen Film, in dem der Protagonist immer wieder in dieselbe Ausgangsituation zurückversetzt wird, müssen sich auch die Lüneburger inzwischen fühlen. Konkret geht es um das geplante Neubaugebiet am Wienebütteler Weg, von dem viele vermutlich meinen, dass dort längst gebaut wird und die ersten Wohnungen bezogen werden können. Nicht so in Lüneburg. Aus dem Lüneburger Rathaus heißt es heute lediglich: "Die Erschließung im und rund um das Baugebiet Wienebüttel schreitet voran."

Kann weg

Der ehemalige Blumenpavillon am Bahnhof wird abgerissen

Der kleine Pavillon war schnell entfernt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.07.2025 - Ob Muttertag, Hochzeitstag, Krankenhausbesuch oder einfach mal so – der Blumenpavillon am Bahnhof war eine feste Instanz, wenn es darum ging, auch an Sonn- und Feiertagen einen geschmackvollen Strauß Blumen mitbringen zu können. Seit langem schon ist er verweist, nur noch trostlose Gebinde von der Tanke können seitdem das Nötigste retten. Nun schlägt auch dem kleinen Pavillon die letzte Stunde, heute begann die Stadtverwaltung mit den Abrissarbeiten. Nicht schwer zu erraten, was stattdessen dort entstehen soll.

Start der Mega-Baustellen

Im Juli beginnen die Bauarbeiten an der Bleckeder und der Dahlenburger Landstraße

Nur noch ein Provisorium: Die Bahnbrücke über die Bleckeder Landstraße muss dringend erneurt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 26.06.2025 - Es wird ernst. Die mehrfach angekündigten und auf vorerst zwei Jahre angesetzten Sperrungen der Bleckeder Landstraße und der Dahlenburger Landstraße stehen nun definitiv an: Ab dem 1. Juli wird die Unterführung an der Bleckeder Landstraße für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Autoverkehr sowie Fuß- und Radverkehr in Richtung Innenstadt werden dann über den Pulverweg und die Dahlenburger Landstraße umgeleitet. Gleichzeitig gehen die Arbeiten an der Dahlenburger Landstraße oberhalb des Pulverwegs in die nächste Bauphase.

Parkhaus statt Parkplatz

Neue Gebühren sollen Parkplatzsuchverkehr eindämmen

Künftig kostet das Parken pro Stunde in der Gebührenzone I (rot) 1,90 Euro, in der Gebührenzone II (grün) 1,20 Euro und in der Gebührenzone III (blau) 0,60 Euro. Gebührenpflichtig ist die Zeit montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 24.06.2025 - Rat und Verwaltung der Stadt wollen die Anzahl der in der Stadt auf Parkplatzsuche umherkurvenden Autos verringern. Statt endlos Ausschau nach einem freien Parkplatz zu halten, sollen Autofahrer künftig besser in die vorhandenen und meist nicht ausgelasteten Parkhäuser fahren. Mit einem neuen Preisgefüge sollen diese nun attraktiver und das Parken am Straßenrand teurer werden. Das Vorhaben ist zunächst auf ein Jahr befristet, dann soll Bilanz gezogen werden. 

Besser als die Lage hergibt

Studie zur Attraktivität Lüneburgs zieht überwiegend positive Bilanz

Boris Hedde bei der Päsentation seiner Studie im Rat der Stadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 23.06.2025 - Ist Lüneburg noch attraktiv? Das fragen sich immer mehr Lüneburger angesichts zunehmender Geschäftsraum-Leerstände ausgerechnet in den Innenstadtlagen, die wie die Bäckerstraße oder die Grapengießerstraße eigentlich als besonders frequenzstark und für den Einzelhandel daher entsprechend anziehend sein müssten. Politik und Verwaltung rätseln deshalb schon lange, wie der Leerstandsmisere beizukommen ist. Eine Studie kommt nun zu teils überraschenden Ergebnissen.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Hans-Christian Lied soll Lüneburg auf dem Weg in die Zukunft begleiten

Stadtbaurätin Heike Gundermann mit ihrem neuen Fachbereichsleiter Hans-Christian Lied. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 23.06.2025 - Es hat zwar nur vier Buchstaben und den Charme kommunalpolitischer Abkürzeritis, doch es hat es in sich. Es, das ist das ISEK, die Kurzform für Lüneburgs Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Seit Jahren schon sind Rat und Rathaus damit beschäftigt, die Idee dahinter, Lüneburg auf die Zukunft vorzubereiten, irgendwie in Realität umzuwandeln. Zwar gab es bereits zahlreiche Ansätze, dem angestrebten Ziel Leben einzuhauchen, doch wo die Reise letztlich hingeht, ist noch immer nicht so richtig klar. Hoffnung keimt im Rathaus nun mit einem Neuzugang auf. Sein Name: Hans-Christian Lied.

Pols geht, Klein kommt

Wechsel in der Lüneburger CDU-Stadtratsfraktion

Hans-Joachim Klein und Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 20.06.2025 - Wer einen Job in der Verwaltung hat, kann nicht gleichzeitig ein Mandat im Rat der Stadt haben. Einzige Ausnahme: der Chef der Verwaltung, in diesem Fall Claudia Kalisch (Grüne). Als Oberbürgermeisterin ist sie automatisch auch Ratsmitglied mit Stimmrecht. Weil der langjährige Kommunal- und Bundespolitiker Eckhard Pols (CDU) nun aber eine neue Aufgabe in der Stadtverwaltung übernommen hat, musste er sein Mandat abgeben. Für ihn rückte Hans-Joachim Klein nach.

Brückenerneuerung verzögert sich

Lüneburg, 16.06.2025 - Der Start für die Erneuerung der OHE-Bahnbrücke an der Soltauer Straße verzögert sich. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, hat das beauftragte Planungsbüro die Ausschreibungsunterlagen nicht wie geplant fertigstellen können. Eigentlich sollten die Arbeiten Ende Juli starten, nun ist von August oder September die Rede. 

Verantwortung oder Panikmache?

CDU-Fraktion weist Kalisch-Kritik zurück schlägt versöhnliche Töne an

Seit Langem schon Stein des Anstoßes: die Sitzmöbel in der Innenstadt. Foto: LGheuteLüneburg, 06.06.2025 - Die politische Kontroverse um die Missstände am Platz am Sande geht weiter. Nachdem Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) Kritik der CDU-Ratsfrau Anna Bauseneick an den problematischen Zuständen in Lüneburgs Stadtzentrum mit dem Hinweis quittierte, solche Äußerungen schadeten der Stadt, auch seien Anfragen und Anträge der CDU zu dem Thema "kontraproduktiv" und "Panikmache", legt nun Bauseneick und mit ihr die CDU-Stadtratsfraktion nach. Beide weisen die Vorhaltungen der Oberbürgermeisterin "aufs schärfste" zurück.

Kampfplatz Sande

Oberbürgermeisterin Kalisch kritisiert CDU-Abgeordnete und räumt Fehler ein

Problem oder Lösung? Die umstrittenen Lüneburger Stadtmöbel und ihre ideelle Schirmherrin Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch sind in die Kritik geraten. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.06.2025 - Die für Viele zunehmend bedrohlich wirkende Trinker- und Drogenszene am Platz am Sande hat nun auch das Rathaus der Stadt erreicht. In einer am Abend veröffentlichten Pressemitteilung der Stadtverwaltung räumt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch "wachsendes Unsicherheitsgefühl" in Teilen der Bevölkerung ein. Zugleich kritisiert sie Äußerungen der CDU-Ratsfrau und Landtagsabgeordneten Anna Bauseneick, die angesichts der Zustände am Sande vor einem "Ort des Gegeneinander" warnt (LGheute berichtete). 

Versteckter Besuch in Lüneburg

Die SPD hat Lars Klingbeil zu Gast, behält es aber lieber für sich

Lars Klingbeil bei seinem Auftritt gestern in Lüneburg. Foto: Screenshot SPD-VideoLüneburg, 03.06.2025 - Mega-Konjunkturprogramm, Milliarden-Steuerentlastungspaket, Riesen-Rentendefizit, notwendige Einsparungen, fehlender Haushalt – Lars Klingbeil, neuer Bundesfinanzminister, Vize-Kanzler und SPD-Vorsitzender, kann über einen Mangel an Arbeit und Aufgaben nicht klagen. Doch wie will er all das stemmen? Gelegenheit, das zu erfahren oder auch zu erfragen, gab es gestern. Da war der schwergewichtige SPD-Politiker bei seinen Genossen in Lüneburg. Doch die Orts-SPD blieb lieber unter sich.

Trinker, Penner, Pöbler, Junkies

Lüneburgs Platz am Sande gerät in Schieflage – CDU fordert Handeln der Oberbürgermeisterin

Waren es bislang noch vor allem die überdachten Bushatestellen mit Sitzbänken, hält sich die Szene inzwischen auch auf den aufgestellten Sitzmöbeln am Platz am Sande auf. Foto: LGheuteLüneburg, 31.05.2025 - Verkommt die Lüneburger Innenstadt? Diese Frage drängt sich auf angesichts der jüngsten Eindrücke und Geschehnisse vor allem am Platz am Sande. Dort gab es vor wenigen Tagen einen Zwischenfall mit Polizeieinsatz, nachdem mitten auf dem Platz ein Mann mit einem Messer herumfuchtelte und Passanten in Angst und Schrecken versetzte. Probleme bereitet aber auch die dortige Drogen- und Trinkerszene, die sich auf den neu aufgestellten Stadtmöbeln breit gemacht hat. Die Lüneburger CDU fordert Lüneburgs Oberbürgermeisterin nun zum Handeln auf.

Langsamer durch Lüneburg

Stadtverwaltung will das gesamte Stadtgebiet auf Tempo-30-Zonen überprüfen

Hier vor der Hermann-Löns-Schule gilt das neue Tempolimit bereits. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.05.2025 - Autofahrer müssen sich in Lüneburg auf weitere Tempo-30-Zonen einstellen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen "perspektivisch" entsprechende  Geschwindigkeitsbeschränkungen in der Nähe von Spielplätzen, Fußgängerüberwegen und hochfrequentierten Schulwegen eingerichtet werden. Die Verwaltung verweist hierzu auf eine im vergangenen Jahr beschlossene Rechtsgrundlage. Den Anfang machen ab sofort Abschnitte vor zwei Lüneburger Grundschulen.

Ein Büro gegen die Wohnraumnot

Lüneburgs Verwaltung will deutschlandweite Wohnungskrise lösen

Im Dialograum in der Grapengießerstraße in Lüneburg freut man sich über neue Ideen. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 26.05.2025 - Die Lüneburger Stadtverwaltung hat sich Großes vorgenommen. Sie hat jetzt die Weichen gestellt für ein Konzept, mit dem die kommunale Wohnraumkrise überwunden werden soll. Doch damit nicht genug. Denn das Konzept soll nicht nur für Lüneburg gelten, sondern Lösungsansätze gleich für ganz Deutschland bieten. Und damit das auch klappt, hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das Ganze gleich zur Chefsache gemacht. 

Wie der Verkehr während der Mega-Baustellen fließen soll

Stadt lädt zu Info-Veranstaltung am 5. Juni ein

An der Dahlenburger Landstraße wird bereits gearbeitet, doch die Dauerbaustelle kommt erst noch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.05.2025 - Vielen reicht es schon jetzt, doch das Schlimmste kommt erst noch. Ab dem Sommer stehen im Osten der Stadt zwei Großbaustellen an: die Erneuerung der Bahnbrücke an der Bleckeder Landstraße sowie die Erschließung des Wohn- und Gewerbegebietes auf dem ehemaligen Lucia-Gelände an der Dahlenburger Landstraße. Hinzu kommen etwa mit der Sperrung der Soltauer Landstraße und Arbeiten auf der Artlenburger Landstraße weitere Hindernisse, die den Verkehr in der Stadt zusätzlich massiv beeinträchtigen werden. Nun will die Stadtverwaltung dem Frust der Autofahrer mit einem Info-Abend begegnen.

WC-Anlage im Rathaus wird wegen Insolvenzen später fertig

Stadtverwaltung muss Gewerke neu ausschreiben – Fertigstellungstermin offen 

Das kleine WC-Gebäude im Rathaus will einfach nicht fertig werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.05.2025 - Drei Insolvenzen innerhalb von sechs Monaten bei einem eher überschaubaren Bauvorhaben, das gibt es nicht alle Tage. Das Rathaus ist davon nun betroffen, genauer die geplante WC-Anlage. Dort gab es schon wiederholt Überraschungen, vor allem wegen der historischen Bausubstanz. Nun aber sind es drei Betriebe, die ihre Auträge nicht erledigen können.

Stahlgerüst soll Rathaus retten

Schwere Schäden im Mauerwerk – Mehrere Jahre Bauzeit

Das massive Stahlgerüst zur Rettung der Rathausfassade steht bereits. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.05.2025 - Erschreckende Nachrichten aus dem Lüneburger Rathaus: Die Fassade des historischen Gebäudes im Zentrum der Stadt ist einsturzgefährdet. War bislang nur von abplatzendem Putz an der Außernfassade die Rede, liegt das Problem jetzt offenbar deutlich tiefer. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, sind die Schäden im Mauerwerk so stark, dass nun eine massive Konstruktion aus Stahl und Holz Schlimmeres verhindern soll.

Brücke an der Soltauer Straße wird abgerissen

Bauarbeiten sollen Ende Juli beginnen und und acht Monate dauern

Die Brücke an der Soltauer Straße soll abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.05.2025 - Angekündigt wurde es bereits, jetzt steht der Termin fest: Die marode Eisenbahnbrücke über die OHE-Strecke an der Soltauer Straße wird abgerissen. Die Schäden am Bauwerk beträfen sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Standsicherheit des Bauwerks selbst, teilte die Stadtverwaltung mit. Ende Juli soll mit den Abrissarbeiten und dem Bau einer neuen Brücke begonnen werden. Insgesamt rechnet die Verwaltung mit einer Bauzeit von acht Monaten.

Sitzgruppe stößt erneut auf Kritik

ALA irritiert über Ignoranz der Verwaltung – Verein hat neuen Vorstand gewählt

Funktional, aber störend. Die Sitzgruppe am Markt passt nicht in das historische Stadtbild. Foto: LGheuteLüneburg, 14.05.2025 - Abrisse verhindern, Bausünden anprangern, Neubauten harmonisch einbinden, das historische Stadtbild erhalten – Lüneburg darf dankbar sein, den Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) zu haben. Immer wieder legt er den Finger in offene oder drohende Bauwunden, kritisiert Politik und Stadtverwaltung, wenn sie mal wieder auf falschem Kurs sind. Dabei richtet der ALA seinen Blick auch auf Details. Jüngster Stein des Anstoßes ist die neue Sitzgruppe auf dem Lüneburger Marktplatz.

Hetze gegen Lüneburger AfD-Politiker?

"Landeszeitung" stellt Berufsausübung von Dirk Neumann infrage – Verfassungsschutz rudert bereits zurück

Was hat sich die Redaktion der Landeszeitung bei dem Artikel gedacht? Foto: LGheuteLüneburg, 08.05.2025 - Die Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" durch das Bundesamt für Verfassungsschutz schlägt nun auch in Lüneburg Wellen. Anlass ist ein Artikel in der "Landeszeitung" (LZ) , in dem die Frage aufgeworfen wird, ob der Lüneburger AfD-Politiker Dirk Neumann, der seit 2016 auch Mitglied im Rat der Stadt ist, weiterhin Polizeibeamter in der Polizeidirektion Lüneburg bleiben darf. Bei den "Linken" kommt der Artikel gut an, deutliche Kritik gibt es von der AfD. Unterdessen hat der Verfassungsschutz seine umstrittene Einstufung heute zurückgenommen. 

Die Kapitulation auf dem Timeloberg

Sehenswerte Ausstellung im Museum Lüneburg und hoher Besuch im Rathaus

Mit einem Militärfahrzeug wie diesem, versehen mit weißer Parlamentärsflagge für Verhandlungen in Kriegszeiten, war die deutsche Wehrmachts-Delegation zwischen den Fronten unterwegs, um die Kapitulation vorzubereiten. Das Fahrzeug ist Teil der Sonderausstellung im Museum Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 04.05.2025 - "Wer sind die und was wollen die?" Diese Worte soll Generalfeldmarschall Bernard Montgomery zu seinem Adjutanten gesagt haben, als die deutsche Wehrmachts-Delegation um Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg am 3. Mai 1945 auf dem Timeloberg bei Wendisch Evern erschien, um mit dem Befehlshaber der alliierten Streitkräfte über eine Teil-Kapitulation zu verhandeln. Verhandelt wurde allerdings nichts mehr, einen Tag später, am 4. Mai, unterzeichnete die Delegation um 18.30 Uhr die bedingungslose Teil-Kapitulation. Spannende Fakten wie diese gab es heute im Museum Lüneburg zu hören und zu sehen. Und im Rathaus der Stadt erinnerte hoher Besuch an den historischen Tag heute genau vor 80 Jahren.